RT @Emmanzipation
Das, was @sarahbosetti sagt!
@watch_union Schwachsinn.
@kete @watch_union
Genau das, was @Sarahbosetti sagt. Wer was anderes behauptet ist ein TERF,
ein
T rans
E xclusive
R adical
Faschist.
Und Faschisten haben hier auf mastodon nix zu suchen.
@Michaela @watch_union Seh' ich so aus als wenn mir deine Meinung wichtig ist? Und wieso hast du hier was zu sagen? Wer hierher gehört und wer nicht? >Gehört dir Mastodon? Ich BIN ein terf und stolz darauf.
@kete @watch_union
All das ändert nichts daran, dass Beschimpfungen oder Diskriminierung hier nicht erwünscht ist. Anders ausgedrückt, Feminazis will hier keiner. Wenn du rumstänkern willst, geh doch zu Facebook oder Twitter.
@Michaela @kete @watch_union Du beschimpfst hier andere als TERF und Faschisten, weil sie mit diesem abgehobenen queerfeministischen Debatten, die vollkommen losgelöst von der realen Lebenswelt sind, nichts anfangen können - also in bester Twittermanier.
Just saying.
@Fiver_Galaxy @kete @watch_union
Ich beschimpfe TERF als Faschisten, ja.
Wenn jemand sich anschließend selbst als TERF „und bin stolz darauf“ bezeichnet, entlarvt er sich nur selbst.
Und “losgelöst von der Realität“ sind eher diejenigen, die die Aussagen von Wissenschaftlern ablehnen oder gar die Bibel als Grundlage ihrer Argumentation heranziehen.
Wer trans Menschen das Existenzrecht abspricht benutzt die selben Methoden, die die Nazis z.B. gegenüber Homosexuellen angewendet haben.
@Michaela @kete @watch_union Mit "losgelöst von der Realität" meine ich, dass es einer riesigen Mehrheit nicht vermittelbar ist, statt "Frauen" "Menschen mit Gebärmutter" oder "FLINTA" zu sagen, damit sich 0,x Prozent der Bevölkerung nicht verletzt fühlen.
Das bedeutet nicht, dass man Transpersonen irgendetwas abspricht oder ein fundamentalistisch-religiöses Weltbild innehat.
@Fiver_Galaxy @kete @watch_union
Hi, habe mir mal deine anderen Tröts angeschaut und denke, ich sollte dir antworten.
Das mit den „Menschen mit Gebärmutter“ oder andere kryptische Formulierungen stammt nicht aus der queeren Community, das sind Begriffe, die aus der trans feindlichen Gruppierung kommen. Dort wird damit versucht, eine Definition zu finden, um trans Frauen aus der weiblichen Gemeinschaft auszuschließen.
Flints hingegen ist bloß eine Abkürzung wie LGBTQ …
@Fiver_Galaxy @kete @watch_union
.. FLINTA steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen.
Es ist der (mMn nicht wirklich gelungene) Versuch, dem exkludierenden Begriff aus der TERF-Szene einen integrierenden Begriff entgegenzustellen, der alle umfasst, die sich selbst nicht als männlich einordnen.
Ich sehe das ganze Problem einfach darin, dass man den trans Frauen einfach ihre Existenz abspricht. …
@Fiver_Galaxy @kete @watch_union
Während Homosexuelle früher als widerlich und pervers beschimpft wurden, ist es jetzt so, dass wir angeblich gar nicht existieren sondern nur „verkleidete Männer“ sind, die nichts anderes im Sinn haben, als in Damenumkleideräume einzudringen um dort unseren Penis rauszuholen. Den haben übrigens nur die wenigsten von uns noch.
Und keine trans Frau ist dermaßen auf Penisse fixiert, wie es die Mitglider (pun intended) der TERF-Szene offensichtlich sind.
@Fiver_Galaxy @watch_union
Natürlich ist LGBTQI und FLINTA nicht das selbe. Es sind beides nur Akronyme, wobei FLINTA quasi den weiblichen Anteil von LGTQI beschreibt.
Wobei das L mMn dort nichts zu suchen hat, weil es eine sexuelle Orientierung bezeichnet.
Und was die TAZ schreibt, naja, erfunden haben sie den Begriff bestimmt nicht. Ist laut Wikipedia eher eine Entwicklung aus der Frauenhausbewegung.
Was mich aber bewegt, ist dieser Hass, der auf trans Frauen gerichtet wird.
@Fiver_Galaxy @watch_union
Kein Mensch regt sich auf über Personen, die sich die Haare grün färben, sich Ringe durch die Nase ziehen oder die Geschlechtsteile pierced.
Ist auch alles „nicht normal“.
Aber … so what …?
Wieso fühlt sich jemand angegriffen, wenn „Männer“ Frauenkleider tragen, sich schminken u. auf Absätzen herumstolzieren.
Ist übrigens erst seit den Nazis so. Vorher waren homosexuelle und trans Menschen durchaus akzeptiert. Galten als exzentrisch aber wurden nicht diffamiert. …
@Fiver_Galaxy @watch_union
Selbst wenn man das „trans sein“ nicht versteht, sollte man es zumindest tolerieren. So wie man toleriert, wenn jemand katholisch ist. Stattdessen werden Gewaltszenarien heraufbeschworen und mit Beispielen aus GB und USA belegt, während es in Deutschland nachweislich noch keinen einzigen Fall gegeben hat, wo in Frauenschutzräume von trans Personen Gewalt ausgeübt wurde. Gab da mal eine Befragung der entsprechenden Institutionen. Habe mir das leider nicht gebookmarkt.
@Michaela @watch_union Na ja, in Deutschland gibt es das Selbstbestimmungsgesetz erst seit kurzem, in manchen Staaten in den USA schon länger und es kann teilweise absurde Formen annehmen. Jährlich kann ich mir jetzt aussuchen, was ich sein will. Das ist gerade Transpersonen gegenüber unverschämt, die jahrelang damit kämpften, im falschen Körper zu sein.
@Fiver_Galaxy @watch_union bloß gibt’s das Selbstbestimmungsgesetz ja noch gar nicht, es gilt immer noch das tsg.
Und 1xjährlich Wechseln ist da auch vorgesehen. Ich kenne nur niemanden, der das nutzen will, bis auf eine Person, die lieber keinen Geschlechtseintrag haben will. DAS ist auch nicht das Problem, was zurzeit an Hasstiraden angeht, da liegt das Problem. Da und in den Verleumdungen und den Lügen z.B. über die Regeln für Minderjährige u. Personen < 16.
@Fiver_Galaxy @watch_union Die meisten, wollen einfach nur so leben, wie sie sich fühlen.
Regretter sind extrem selten. Oft liegt das da auch nur an der fehlenden Akzeptanz der Umgebung (Arbeit, Familie) und jemand wählt dann den Weg des geringeren Widerstands.
Und die, die kämpfen mussten, warum sollten die es anderen nicht gönnen, weniger zu leiden? So denken und fühlen wir nicht.
Die Mehrheit jedenfalls,in meinem Umfeld niemand.
Mag sein, dass es Neider gibt.
@Michaela @watch_union Ich bin ja ganz bei dir. Ich finde nur diesen ideologischen Überbau, die Queer-Doktrin, vollkommen absurd. An diesem Überbau orientieren sich viele Transaktivisten und reagieren oft aggressiv auf Kritiker. Hier ein sehr guter Text, eine Kritik aus dezidiert linken Kreisen.
https://conne-island.de/nf/273/9.html?s=09
@Fiver_Galaxy @watch_union
Wenn ich nicht den Eindruck gehabt hätte, dass du ganz ok bist, hätte ich garnicht mit dir diskutiert.
Aber auch ich habe mit manchen Dingen in der trans Szene Probleme: non binäre Menschen z.B., ich akzeptiere das,aber verstehe es nicht. Dafür bin ich mit 68 vllt. zu alt, zu anders sozialisiert. Und das Ansprechen dieser Menschen ist schwierig, umständlich, i-wie strange.
„Xy kam mit dem Zug, dann nahm sie noch den Bus.“ geht nicht.
„…und nahm dann den Bus.“ geht.
@Michaela @watch_union Ich denke, wir sind beide ganz okay 😉 Irgendwie habe ich das Gefühl, dass es in gewissen Kreisen einfach nur "in" ist, irgendetwas zu sein, Hauptsache keine Cis-Hete - man ist schließlich jung und möchte sich abgrenzen und etwas Besonderes sein. Zehn Jahre später leben dann doch die meisten ihr langweiliges heteronormatives Leben, haben Kinder und fahren viel zu große Autos 🤷
@Fiver_Galaxy @watch_union
Dem „In-sein“ möchte ich vehement widersprechen. Es ist eher so, dass sich jetzt viele Menschen raus trauen, weil sie glauben, dass die Akzeptanz in der Gesellschaft da ist.. Ich z.B. habe es erst vor 6 Jahren geschafftest damals 62.
Gerade junge Menschen hinterfragen mittlerweile die Geschlechterklischees, etwas, das unmöglich vorstellbar war, als ich in die Pubertät kam.
Und sie können sich mittlerweile Informationen beschaffen, was mir damals garnicht möglich war.
@Fiver_Galaxy @watch_union
Und „Regretter“ sind weltweit eher selten und oft aus sozialen Gründen, weil sie nicht akzeptiert werden.
Guxxdu bei Wikipedia „Detransition“.
Eine hohe Zahl hingegen haben Suizidversuche, eben weil die Akzeptanz in Familie und Umfeld fehlten.
@Michaela @watch_union Jein. Man kann gerade beim Hinterfragen von Geschlechterklischees auch zu dem Schluss kommen, dass man das angeborene Geschlecht beibehält,obwohl man vermeintliches Verhalten und Interessen des anderen Geschlechts bevorzugt. In der Queer-Bubble wird oft der Eindruck vermittelt, dass eine Transition der "einfache" Weg sei für Konflikte mit der eigenen Geschlechtsidentität, was gerade bei jungen Menschen Anklang findet.
@Michaela @watch_union Dass du und viele andere euch das als erwachsene Menschen gut überlegt habt und euch der Konsequenzen bewusst wart, will ich damit überhaupt nicht in Abrede stellen.
@Michaela @kete @watch_union Meinst du mit "TERF-Szene" den absolut überwiegenden Teil der Gesellschaft, der diese Begrifflichkeiten für gefühlte Geschlechtsidentität unwichtig und albern findet? Außerhalb der Transaktivistenbubble ist das nämlich so, das wird oft vergessen und lieber wird jeder als TERF gestempelt, um Diskussionen um diesen Identitätskult zu vermeiden. Das bedeutet nicht, dass man Transmenschen deswegen ablehnt - bei Rechten und anderen Spinnern ist das anders.
@Fiver_Galaxy @kete @watch_union nein, TERF sind die, die uns das Existenzrecht absprechen, die uns mit abwegigsten Parolen verleumden, die Fakten zum Selbstbestimmungsgesetz verdrehen u. verfälschen.
Die ständig von der Gefahr durch trans Frauen u. ihre Penisse schwafeln, Horrorszenarien erfinden und ihre Lügengeschichten so oft wiederholen, bis irgendwann jemand denkt, „da muss doch was Wahres dran sein“.
Es ist dieselbe perfide Methode, mit der 1936 gegen Juden, Homos usw. vorgegangen wurde.
@Fiver_Galaxy @kete @watch_union
Und TERF heißt nach ihrer eigenen selbstgewählten Definition
T rans
E xclusive
R adical
F eminists
Wobei ich persönlich, aufgrund der Handlungsweisen dieser Personen, denke, dass das F für Faschists steht.
@Michaela @kete @watch_union Das stimmt nicht, ganz im Gegenteil. Der Begriff tauchte in einem TAZ-Artikel auf im Zuge eines Artikels über den Welttoilettentag, weil der Begriff "Frau" für manche Autoren anscheinend schon anstößig ist. FLINTA und LGBTQI ist auch nicht dasselbe.
@watch_union Ich finde Bosetti wirklich klasse, aber dieser identitätspolitische Schwachsinn ist schwer zu ertragen. Es sind lächerliche Scheindebatten über Begrifflichkeiten, während Frauen tagtäglich Sexismus erleben.