@schroedingersdog @schattenspringer @SheDrivesMobility Selbstjustiz zur Ahndung einer Ordnungswidrigkeit? Ist das eine Aufforderung zu einer Straftat, die ich jetzt melden muss? Ihr seid nicht besser als der Vanfahrer. Jämmerlich.

@a8e
Ey! Was heißt hier "ihr"? Bisher hat hier nur ein Mensch von Selbstjustiz gesprochen. Lass mal bitte die Verallgemeinerung!

Btw ist jede*r der/die nicht mit einem riesigen Blechhaufen die Innenstadt zuparkt besser als diese Vandullis.
Die Teile stehen ja nicht nur auf Gehwegen, sondern gerne auch zu nah an Kreuzungen und Einmündungen, wodurch es für alle anderen echt gefährlich wird. Das ist asozial. @schroedingersdog @SheDrivesMobility

@schattenspringer @schroedingersdog @SheDrivesMobility Mit „ihr“ meine ich Menschen, die solche Aussagen tätigen, ihnen zustimmen bzw. nicht widersprechen. Dann kannst du dich ja nicht angesprochen fühlen. Abgesehen davon: Ja, einige Autos parken auf Gehsteigen und wo sie sonst so nicht hingehören. Mein Wohnort München kennt das Problem ganz gut. Aber nicht nur Autofahrer halten sich immer an alle Regeln.
@a8e
Wenn du jemanden erwähnst und das Wort "ihr" verwendest, ist das nicht anders zu interpretieren. Natürlich fühle ich mich dann von dir angesprochen und, in diesem Fall, mit einem unberechtigten Vorwurf konfrontiert. @schroedingersdog @SheDrivesMobility
@schattenspringer @schroedingersdog @SheDrivesMobility Auch Radfahrer gefährden sich und andere oft genug, wenn sie sich nicht an Regeln halten. Erst am Donnerstag hätte mich ein Radler auf dem Gehweg fast touchiert. Wie oft musste ich als Autofahrer auf einen selbstmord-gefährdeten Radfahrer aufpassen? Wie oft als Radler auf rücksichtslose Autofahrer? Wenn sich alle an die Regeln halten, wird es kaum noch Unfälle und blockierte Gehwege geben.
@a8e
Und jetzt sind wir wieder im Bereich der Whataboutisms und Allgemeinplätze angelangt.
"Wenn alle sich an die Regeln halten würden... "
Jemand der 2t Metall mit x PS durch die Gegend schiebt hat eine ganz andere Verantwortung als jemand der sich aus eigener Kraft auf 15kg Metall fortbewegt.
Aus großer Kraft folgt große Verantwortung. Was btw auf Rüpelradler auf Gehwegen gleichermaßen zutrifft. @schroedingersdog @SheDrivesMobility
@a8e
Lass uns beim Thema Vanlife bleiben. Als Einzelne*r das eigene, private Problem "wo stelle ich meinen Blechhaufen ab" zu einem Problem der Anderen im öffentlichen Raum zu machen, die mit Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl darauf angewiesen sind den Gehweg nutzen zu können ist - ich betone es - maximal asozial. Kleineres Kfz, kleineres Problem. Kein Kfz, kein Problem. @schroedingersdog @SheDrivesMobility
@a8e @schroedingersdog @schattenspringer @SheDrivesMobility
Was für eine Ordnungswidrigkeit?
Es wäre schön wenn man Gehwege anlegen würde die auch als solche nutzbar währen. Der Van steht unglücklich aber nicht Ordnungswidrig.
@michab
Jetzt kommts: Um Gehwege bauen zu können, die als solche nutzbar sind, muss man meistens woanders etwas weg nehmen. Nehmen wir Katjas Foto als Musterbeispiel kommen da meist Parkplätze oder Grünflächen in Frage. Rhetorische Frage: Was von beidem sollte in einem Wohnumfeld bleiben?
Die Reaktionen auf gestrichene Parkflächen kennen wir. Und wo stehen die Blechhaufen dann letzten Endes? @a8e @schroedingersdog @SheDrivesMobility
@schattenspringer @a8e @schroedingersdog @SheDrivesMobility
Die Frage danach was in einem Wohnumfeld bleiben sollte ? Wohl beides. Ansonsten wäre es auch denkbar den Zuzug in die Städte zu begrenzen. Vorhanden Platz halt so zu nutzen das er allen gerecht wird.
@schattenspringer @a8e @schroedingersdog @SheDrivesMobility
Es ist sicher richtig die überzogene Autofreundlichkeit der Vergangenheit rückgängig zu machen. Das erledigt sich mit der Zeit von alleine. Wer fährt heute noch in eine Stadt zum Einkaufen? Da ist doch nichts mehr.
Warum haben die Menschen in der Stadt denn überhaupt noch Autos?
Etwa weil sie gar nicht in der Stadt arbeiten?
Weil der Öpnv so bescheiden ist?
Die Anwohner daher ein Auto brauchen?
@michab Von allem etwas. Ich z. B. teile mir ein vollelektisches Auto mit meiner Freundin. Das ist komplett gerechnet billiger als zwei Monatskarten für die Öffis bis zur 50 km entfernen Arbeitsstelle zzgl. Tickets für weitere Fahrten. Außerdem spart uns das zusammen etwa 8 Stunden Fahr-(Lebens-)zeit pro Woche gegenüber den Öffis. Die letzten 5 Kilometer fährt nichtmal ein Bus. Zumal der Arbeitgeber den Ökostrom fürs Laden bezahlt. Leider sind die Öffis da teurer und langsamer.

@schattenspringer @a8e @schroedingersdog @SheDrivesMobility
Aber ein kleiner Trost noch, es ist nicht wirklich schlimmer geworden.. Ich wollte vor ein paar Tagen in meiner ehemaligen Stammkneipe Filos einen Kaffee trinken gehen. Ging nicht. Parkplatz in der Südstadt Fehlanzeige.

Also nix neues in der Südstadt, war genau wie vor 20 Jahren. Heute hab ich aber das Glück dort nicht mehr zu wohnen. Und lecker Kaffee gibt es auch anderswo. (Sorry Costa 🥴)

@schattenspringer @a8e @schroedingersdog @SheDrivesMobility
Ich gehe mal davon aus das mehr dezentrale Angebote und ein funktionierender Öpnv, die Menschen von alleine davon abhalten würden die Stadt zum wohnen zu nutzen.
So, und jetzt setz ich mit lecker Kaffee in den Garten und genieße die Ruhe.