Wir befinden uns in der ersten Woche des #PrideMonths ein Monat voller Sichtbarkeit und Solidaritätsbekundungen der bürgerlichen Gesellschaft und verschiedener Unternehmen an die Queere Community... 1/
...Von Firmen inszeniert sind diese leider meist nur oberflächlich und haben einen Beweggrund, nämlich den Umsatz zu erhöhen. Dies sieht man daran, dass die Kommerzialisierung der LGBTQIA+ Bewegung nur in Gebieten stattfindet wo es sich als Profitabel erweist... 2/
...(siehe zum Beispiel Saudi Arabien). Während diese Firmen auf Social Media Regenbogenflaggen posten und Regenbogen-gebrandete Produkte verkaufen unterstützen sie auf der anderen Seite antiqueere und menschenfeindliche Gruppierungen... 3/
...Daran sieht man mal wieder, dass Unternehmen nur das Geld interessiert und diesen nicht zu vertrauen ist. Pride muss Antikapitalistisch bleiben!
Auch die bürgerliche Gesellschaft ist nicht unschuldig, viele unterstützen den Pride month aber praktiziern immer noch... 4/
...menschenfeindliches Verhalten wie Deadnaming oder Aussagen wie "Ich hab nichts gegen Schwule, aber...". Auch menschenfeindliche Begriffe wie "Transvestit"
oder ähnliche Äußerungen stehen leider immernoch an der Tagesorndung... 5/
...Nun zum unserem "Freund und Helfer". Die Polizei inszeniert sich als Freund der Queeren Community- zum Beispiel mit Regenbogenflaggen vor Polizeiwachen- obwohl sie das ganz und gar nicht ist. Queere Menschen sind 6 mal häufiger von Polizeikontrollen betroffen als... 6/
...cis hetero Personen
(http://williamsinstitute.law.ucla.edu/publications/policing-lgbq-people/ ). Sie sind auch viel öfter von Polizeigewalt betroffen. Dies zeigt das, die Polizei weder unser Freund noch unser Helfer ist, auch wenn sie es gerne so darstellt. No Cops at Pride!
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Policing LGBQ People

Williams Institute
Gegen die Kommerzialisierung der Bewegung, the first pride was a riot!
#stonewallwasariot #pridemonth2022 #queerrevolution #antifa #CSDKarlsruhe