@kuketzblog
Es betrifft ja nicht nur Microsoft. Das Spannungsfeld geht letztendlich zwischen der Gesetzgebung in der USA (CLOUD ACT) und der EU (DSGVO). Das Privacy Shield Abkommen konnte so dann auch nicht gehalten werden.
https://www.datensicherheit.de/cloud-act-dsgvo-compliance-datensicherheit
@kuketzblog
Zwar wehren sich die US-Unternehmen; Microsoft versucht so die Server innerhalb Deutschlands und der EU zu entkoppeln, doch steht weiterhin im Cloud Act, dass die US-Regierung Daten abfragen kann, wenn das Unternehmen in den USA in irgendeiner Form ansässig ist.
Microsoft kündigte in einem Blogbeitrag vom 6. Mai 2021 an, ab Ende 2022 personenbezogene Daten europäischer Kunden nur noch innerhalb der EU zu verarbeiten und speichern. Dies gelte, so Microsoft, für alle zentralen Cloud-Dienste von Microsoft, d.h. Azure, Microsoft 365 und Dynamics 365. Microsoft verspricht mit seinem
@kuketzblog
Wichtig hierbei zu erwähnen ist, dass Microsoft mit Office 365, Azure und Teams als in die eigenen Rechenzentren gezogen hat. On-Premise wird wie ein leidige Stiefkind behandelt. So kommen Patches für aktiv genutzte Lücken für Exchange on-premise viel zu spät. Siehe link.
Die Zusagen zur DSGVO entsprechen einer Haltung, dass sie einfach die US-Gesetzgebung ignorieren würden.
https://www.datenschutz-notizen.de/die-microsoft-cloud-welt-dabei-sein-ist-alles-2732744/
@kuketzblog
Zugleich liegt GAIA-X im Sterben. Denn natürlich beschweren sich amerikanische und chinesische Anbieter, welche zugleich nahezu den gesamten Markt ausmachen.
Eine europäische Cloud mit Palantir ist auch einfach mal Lächerlich.
@kuketzblog
Alternativen für Teams gibt es faktisch nicht mehr, seitdem Unify ihr Tool Circuit an Ring Central verkauft hat.
Hätte gerne mehr von der französisch-deutsch-amerikanischen Lösung gesehen.
https://t3n.de/news/circuit-deutsche-slack-alternative-829035/