"Das, was ausgesprochen oder, noch besser, niedergeschrieben ist, ist ein Objekt geworden, das wir kritisieren können und dessen Fehler wir untersuchen können. (...) Die Methode der Naturwissenschaft ist die bewusste Suche nach Fehlern und die Fehlerkorrektur durch bewusste Kritik. Diese Kritik sollte - im Idealfall - unpersönlich sein und sich nur auf die vorgelegten Theorien und Hypothesen richten."

Karl Popper as its best. Steckt so viel drin für #Fehlerkultur #Zivilisiertheit #Diskursethik

@breitenbach ob Popper wohl den edit button für das getröte gefordert hätte?
@Bindestriche Was denkst du denn dazu? Wäre die Edit-Funktion im Sinne einer Popper'schen Wissenschaftsphilosophie? Welchen Mehrwert hätte der Edit-Button oder anders gefragt: Was spricht philosophisch, kulturell, diskursethisch (nicht technisch) gegen ihn?
@breitenbach Also diskursethisch ist wohl problematisch das editieren das weitererbreiten zu einer Landmine macht. Erst stand dort "guten morgen" später "haut alle kaputt" . Also ein Zeit Limit um Rechtschreibfehler zu korrigieren oder so etwas denke ich, ist in Ordnung

@Bindestriche

Guter und wichtiger Punkt!

Was wäre dann mit einer entsprechenden Änderungshistorie? Wobei das ja nicht zwingend das von dir beschriebene Problem löst. Und nur Rechtschreibfehler korrigieren ist vermutlich tatsächlich technisch schwer umsetzbar.

@breitenbach man könnte es so handhaben dass der Post für z.b. für 10 minuten editierbar ist, nicht retootet werden kann und danach nicht mehr. Oder in der art
@Bindestriche Ja, das wäre eine praktikable Lösung.