Was Kreislaufwirtschaft mit Bauen zu tun hat:
„Ich muss ein Haus so bauen, dass aus einem Haus wieder ein Haus wird. Erst dann habe ich das Rohstoffproblem bis zurück an die Quelle gelöst.“ sagt Holzbaupionier Erwin Thoma.

Denn sobald das Holz verrottet oder verbrannt wird, wird das CO2, das es vorher gebunden hat, ja wieder freigesetzt. Ergo: Wir müssen für die Ewigkeit bauen. Oder zumindest für Zeiträume, die der Ewigkeit verdammt nahekommen.

Und das Beste: Es geht bereits! Wie genau kann man in dem Artikel „Holz ja, aber auf das Wie kommt es an“ von Dominik Baur (@gschichten) nachlesen. Er ist freier Autor bei der „taz“.
https://bachrauf.org/mit-holz-bauen-aber-richtig/
#kreislaufwirtschaft #bauenmitholz #bauen #nachhaltigkeit

Holz? Ja. Aber auf das Wie kommt es an

Häuser aus Holz könnten die Zukunft sein. Voraussetzung: Sie werden richtig gebaut und landen nicht nach wenigen Jahrzehnten auf dem Müll.

Bach rauf!
@bachrauf
Hat nur am Rande damit zu tun, erinnert mich aber mal wieder an den Gedanken, dass ich das Heizen mit Holz bekloppt finde (oder nicht verstehe).
Das über einen langen Zeitraum gebundene CO2 wird auf einen Schlag frei...
Und auch in Kohle und Gas ist ja nur das CO2 enthalten, was mal in der Atmosphäre war. Das ist für mich das gleiche Schema in unterschiedlichen Maßstäben.
@gschichten
@curious_oecher @bachrauf Das stimmt natürlich. Deshalb ist es ja auch so wichtig, dass so ein Holzhaus (oder zumindest seine Bestandteile) nicht schon nach ein paar Jahrzehnten wieder entsorgt wird. Und Heizen mit Holz hat halt, glaube ich, nur im Direktvergleich mit fossilen Energieträgern den Vorteil, dass Holz eine nachwachsende Ressource ist. Das macht es natürlich nicht klimafreundlich. Oder seh ich das falsch?