Wieso hat mir niemand gesagt, dass es einen #Podcast namens #DRINNIES gibt? Ist genau das, wonach es klingt: Ein Podcast von Menschen, die gerne zu Hause bleiben, für Menschen, die gerne zu Hause bleiben. Hat sogar den Podcastpreis gewonnen.

That's so me 🙂 ➡️ #Höhlenhörnchen

Hier habe ich auch ein Interview mit den #Drinnies-Macher:innen (@hashcrap, @daswasesist - Twitter only) gefunden:
https://editionf.com/podcast-drinnies-wir-hoffen-es-geht-euch-gut-und-wenn-nicht-ist-auch-okay/

Boah, ich muss auch endlich ne neue Folge aufnehmen ... #BizWomenLife #mamaimjob

Podcast „Drinnies“: „Wir hoffen, es geht euch gut – und wenn nicht, ist auch okay“

Was tun, wenn eine unbekannte Nummer unerwartet anruft oder ein*e Handwerker*in die Wohnung betreten muss? Im Podcast „Drinnies“ geben Giulia Becker und Chris Sommer introvertierten Menschen Tipps für die persönliche Komfortzone. Ein Interview.

EDITION F

@writingwoman Drinnies ist immerhin ein bemerkenswerter Euphemismus für ne Agoraphobie und dann noch ein Deminiutiv ...

Vielleicht hoere ich mal rein, aber ich spür in der Tat eine innere Abwehr. Fürchte ich doch, dass da wieder mal eine Krankheit gehypt wird, die es zu haben gilt.

Brauchte man zu Zauberbergs Zeiten noch ne veritable Tuberkulose (Schwindi?), konnte man dieser Tage bei sich stylisch ein wenig Asperger diagnostizieren (Aspi! - kein Quatsch). Nun also Drinnie (oder Hiki?) ... 🤓

@sventetzlaff Ich sehe das nicht als Krankheit. Früher war ich auch anders. Ich fühle mich zu Hause sehr wohl, hab meine Familie immer um mich, und draußen laufen immer mehr Bekloppte rum, die haben ch nicht unbedingt haben muss.
Ich habe die Ruhe während des ersten Lockdowns sehr geliebt.
Ich bin nicht so, dass ich mich nicht traue mir anderen Leuten zu reden (wie die Podcaster offenbar) - ich habe nur keinen Bock drauf. Früher war ich extrovertiert.

@writingwoman 🤓 Na ja ... ich glaub, jeder zieht sich gerne mal in die Höhle zurück.

Mal etwas Off-Topic, das Phänomen, sich weitgehend aus dem geselschftl. Leben zurückzuziehen, hat sich hier in Asien und besonders in Japan bereits endemisch entwickelt.
Es gibt für die Agoraphobie auch den Term 🇯🇵Hikikomori.

Ich thematisiere das immer mal wieder in meiner Serie "⛩️The Singularity Is Nigh".

"Hikikomori" ist m.E. längst von den westl. Hipstern als bes. coole Mode - das neue Nerdsein - etabliert.

@sventetzlaff
Vor einiger Zeit (ich weiß echt nicht mehr, wie lange das her ist - 90er? Ach nee, Wikipedia sagt sogar „Cocooning wurde zu Beginn der achtziger Jahre erfunden"), hatte sich hierzulande der Begriff des "Cokooning" versucht zu etablieren, was auch den Rückzug ins eigene Zuhause bezeichnete.
Scheint also schon länger umzugehen.
Ich weiß, dass es mich schon immer Überwindung gekostet hat, das Haus zu verlassen, aber dass ich früher wenigstens froh war, wenn ich es dann getan habe.
@sventetzlaff Ich mag den Begriff Hikikomori übrigens 🙂