Frage an die Autor:innen, falls ich hier welche hab:
Wo kauf ich denn ein Buch so, dass das Maximum beim Autor ankommt? Oder ist das irrelevant, und der Anteil ist konstant, egal ob Amazon, Thalia, lokaler Buchhandel oder direkt beim Verlag?
Ich ergänze (nach gerade erfolgtem Kauf diverser Bücher) mal, dass ichs ja voll knorke fände, wenn man beim Kauf des Papierbuchs das eBook dazu bekäme, oder zumindest für nen geringen Aufpreis.
Ja, ich weiß, vermutlich alles Buchpreisbindungskrieg.
Trotzdem^^

@xpac

Ich kenne das genau so (geringer Aufpreis = eBook dazu) von Fachbüchern z.B. bei Galileo Press....

@xpac

Falls möglich wohl direkt bei der #Autorin z.B. im #AutorinnenBuchShop -> @viennawriter hat (hatte?) so einen!

@joachim_kreativ @xpac Jo, eigener Buchshop wirft für mich als Selfpublicherin am meisten ab. Bei den anderen Plattformen ist das tatsächlich unterschiedlich. Ich hab das unlängst mal rausgesucht, was bei mir ankommt (und dann noch einkommens-versteuert werden muss).

eBook Handelspreis: € 8,99
Eigener eBook-Shop: grobe Richtung €7,50
Tolino Allianz (Thalia, Hugendubel etc.): €5,88
Amazon: €5.83

Print Handelspreis: € 12,99
BoD Shop: €5,16
überall sonst: 3,18 EUR

@viennawriter @joachim_kreativ Danke :) Ist ein Kinderbuch, Autorin hat keine eigene Seite, Verlag (Bastei-Lübbe) verlinkt selber nur auf lokalen Handel und die großen Online-Händler. Habs also hier vor Ort bestellt.
Kommt also grob hin - je direkter, desto besser, aber im Print scheint das ansonsten ja keinen großen Unterschied zu machen.
@xpac @joachim_kreativ Es gibt noch das Autorenwelt Programm. Wenn die Autorin dort registriert ist, bekommt sie 7% extra. https://shop.autorenwelt.de/pages/about
About

Über die Idee und das Konzept des Autorenwelt-Shops und des Autorenprogramms.

Autorenwelt Shop
@viennawriter @joachim_kreativ klingt interessant (du solltest dich vielleicht mal da anmelden? :D).
Kennst du sowas auch für eBooks?
Jetzt den dritten Verlag, der mich nur auf Amazon, Thalia etc verweist...
@viennawriter @joachim_kreativ dann nutz ich das mal: @kattascha ,gibt es für dich auch einen Shop, wo man deine Bücher Print oder epub kaufen kann, so dass du den maximalen Anteil bekommst?
@xpac gute Frage. Aber wenn ich es noch ein wenig erweitern darf, was du eingeschränkt hast: Wenn du schon möchtest, dass dem Autor ein Maximum zukommt, wäre es dann nicht auch von Vorteil gleich mit zu überlegen, wohin dein Geld generell fließt?

Es macht schon alleine einen großen Unterschied, ob du dein Geld einem Konzern gibst, oder ob du es einem kleinen (Buchladen) oder großen Unternehmen (Buchkette) gibst. Alleine dadurch, ob dein Geld die Region, in der du lebst verlässt, oder nicht. Bzw, ob jemand aus der Region, oder irgendwo anders etwas daran verdient.

Mir geht es nicht um Amazonbashing oder ob die eine Kette besser/schlechter ist, als die andere. Aber wenn wir wollen, dass es dem Einzelnen besser geht, warum sollten wir dann nicht auch wollen, dass es unserer Region, wo wir wohnen auch besser geht? 😀

Es gibt da ganz interessante Projekte über Geldkreislauf und die Verhinderung von Armut in Regionen. Z.B. regionale Währungen in Deutschland
Der Chiemgauer - Eine von 30 Regionalwährungen in Deutschland https://www.youtube.com/watch?v=olbAqt7eIpk
#FeedbackEffekt
@hoergen @xpac es gibt dazu auch buch7.de & genialokal.de, wo soziale Projekte und lokale Buchhandlungen gefördert werden. Bei Verlagsautor:innen ist das ziemlich egal, wo Du kaufst, dort kriegt man für die Printbücher und die eBooks afaik immer denselben Prozentsatz, egal, wo's gekauft wurde. Aber über den Autorenweltshop, genialokal oder buch7 kann man noch ein bisschen was Gutes tun.
@xpac hey Xpac, soweit ich weiß, ist die Buchpreisbindung fest. Der Verlag verhandelt den Vertrag mit der/m AutorIn. Ich empfehle Rote Buchläden Kollektive, INCITO.
INCITO hat einen telegram Kanal.
Thalia, Amazon bitte nicht!
Einige Buchläden versenden versandkostenfrei, wie z.B. Roter Buchladen in Marburg.
Aber vielleicht weiß hier noch jemensch genaueres.🙂