Die #CoronaWarnApp so, wie sie jetzt ist, ist das Ergebnis einer sehr harten politischen Auseinandersetzung über offene vs. geschlossene Technologie.

Die Bundesregierung wollte anfangs etwas ganz anderes. Jetzt erklärt sie begeistert, wie super das alles sei:

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dezentral, freiwillig, open source, transparenter Entwicklungsprozess.

Aber das ist nicht, was das #BMG anfangs wollte. Es war ein Streit über Wochen, und währenddessen wurden alle, die was anderes wollten, als Datenschutz-Spinner dargestellt. Wir haben diesen Streit ..

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.. gewonnen und das ist gut so, hoffentlich auch für zukünftige IT-Projekte der Bundesregierung, aber so zu tun, als hätte sich die Bundesregierung das mit SAP/Telekom und irgendwelchen Start-Ups allein ausgedacht, ist Quatsch.

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Mit 'wir' meine ich keine spezielle Gruppe, Organisation, Fraktion, sondern viele verschiedene Menschen mit ganz unterschiedlichem Hintergrund. Teile der "Netz-Community", IT-Expert*innen, politisch aktive Menschen, aus vielen Ländern und auch Kontinenten.

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Sicher auch einige innerhalb der Ministerien, sonst hätte es die Entscheidung so nicht gegeben.

Auch Apple und Google, und sicher haben wir nicht dieselben Interessen, deswegen muss weiter sehr genau geguckt werden, wie diese Public-Private Partnership weitergeht.

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Wem wir nicht genug danken können: dem großen #DP3T Team rund um @[email protected] , die das Problem früh erkannt haben und Tag und Nacht an einer technisch soliden Alternative gearbeitet haben. Und 24/7 erklärt haben, was sie tun und wie das funktioniert.

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