Thread: Solche Probleme wie das jetzt mit der Datenbank hier von chaos.social sind echt emotional unangenehm. Ich fühle mich da gerne mal total doof danach, weil die Lösung ja so einfach war und scheinbar sogar irgendwo dran stand. Sie steht auch (gut versteckt) in der psql Doku und heute morgen war es der zweite Treffer meiner ersten Suchanfrage der die Lösung parat hatte. Ich hätte es ja wissen müssen! (1/5)

Gestern Nacht hab ich das alles nicht gesehen oder gefunden. Dazu hab ich @rixx "wach gehalten" der total großartig bis heute morgen um 6 um eine Lösung bemüht war. Da zweifel ich schon ein bisschen an mir.

Ich weiß, dass das nicht schlimm ist. Ich weiß, dass es @rixx seine Entscheidung ist wach zu bleiben. Ich weiß, das man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Ich weiß das Fehler und nicht alles zu wissen normal sind. Und trotzdem fühlt es sich so unangenehm an. (2/5)

Aber warum schreib ich das jetzt hier hin: weil ich Reichweite und nen guten Ruf habe und es mir wichtig ist zu zeigen das sowas normal ist und kein Zeichen von Unfähigkeit oder so. Das solche negativen Gefühle und Zweifel, und sei es nur der eigene Anspruch der dafür verantwortlich ist, auch Andere haben. (3/5)
Solche Gefühle halten einen häufig von Dingen ab, daher ist es wichtig aus den Problemen zu lernen, aber sich nicht selbst deswegen in Zweifel zu ziehen. Egal wie viel du kannst, egal wie erfahren du bist, Fehler passieren und sind unangenehm. Gib ihnen also nicht zu viel Macht über dich. (4/5)
Genau so wichtig ist dafür auch eine Kultur die das erlaubt. Obwohl die Plattform jetzt für gut 14 Stunden nicht erreichbar war, gab es nur tolles Feedback von euch. Das hilft und ist wichtig. Das ist eine gute Kultur. Die sollten wir nach außen tragen, aber auch nach innen zu uns selbst. Wir sollten milde mit uns selbst sein. (5/5)
@leah @rixx Danke für den nächtlichen Einsatz!

@leah
Alles ist gut.
Danke euch zum einen für die Rückmeldung und zum anderen für die Arbeit die ihr macht.

Ankes bestens. 👍

@leah Wenn ich eins in meinem Leben gelernt habe, dann dass es absolut nicht hilft Fehler zu personifizieren. Egal was passiert. Arbeite selbst auch in der SW-Entwicklung. Sowas passiert. Mir. Genauso wie Kollegen. Immer mal wieder. Man kann sich nicht wehren. Egal ob wegen Schlaf, Konzentration oder sonst was.

Gerade euch als Ehrenamtler will ich zweimal keinen Vorwurf machen. Eher fragen, ob es irgendwo n Spendenkässle gibt in das man für die Instanz einzahlen kann.

#KeepUpYourWork

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@leah Danke dir fürs Aufschreiben. Und danke dir und @rixx fürs Kümmern.

Ihr habt eine Plattform geschaffen, auf der ich mich sehr wohl fühle.

@morre @rixx das freut mich ehrlich :)

@leah

Ich glaube die meisten SysOps kennen das Gefühl nur zu gut. Ich hab auch erst lernen müssen etwas (emotionalen) Abstand zwischen mich und mein Schaffen zu bringen.

Es hilft in Stresssituationen enorm seine Kollegen hin und wider daran zu Erinnern das wir das mit den Schuldzuweisungen etc. jetzt mal auf später verschieben und mal alle auf dem Teppich bleiben.
Ruhig mal der gestressten KollegIn nen Kaffee bringen und Wertschätzung kommunizieren.

@leah ihr macht das echt super!
@leah dieses mindset fehlt vielen Menschen in der heutigen Zeit! Daher ein starkes Signal sich so zu verhalten. 

@leah SLA: Best effort!

Und diese Bemühungen sind deutlich besser als bei jeder anderen SLA!
Ich will garnicht drüber nachdenken wieviel Downtime ich schon verursacht habe. Ja, das passiert. Eins lernt auch jedes Mal sehr viel dabei.

Danke, daß Du Dich drum kümmerst!

@leah aus eigener Erfahrung: Das ist normal, das passiert gelegentlich, dass man der Lösung gefühlt "aus dem Weg geht". Wer darüber motzt, kennt den Job nicht 😁
Und: Hier ist es nicht euer Job, sondern Engagement. In der Freizeit. @leah, @rixx und alle anderen Helden hinter @ordnung: Ich glaube, ihr macht das großartig und mit einer Gewissenhaftigkeit, die man längst nicht überall antrifft!