Nix anzuziehen und auch 0 min Zeit gehabt zum Stylen, trotzdem tapfer auf dem Weg zum Märkischen Museum, wo heute die Tunten trümmern.

Ich hätte sehr schöne und schön schreckliche Fummel gehabt, aber wie soll 1 Zeit haben fürs Auftackeln, wenn Dinge um 18:00(!) beginnen? An einem Donnerstag? In Berlin?

Ist das wegen der ganzen Alttunten, die sinnvollerweise früh wieder im Bettchen sein wollen?

Aber hey, ich beschwer mich nur aus Routine, ich bin heilfroh mal ein tuntiges Happening außerhalb von Rauchräumen (wir erinnern uns, die kann Pflaster nicht betreten) zu haben.

Ugh, warum muss Patsy die Zwischenmoderation machen. Warum nicht eine linke, queere und feministische Tunte? -_-
50 Sitzplätze für 200 Leute (darunter sehr viele Ü50). Ich leide.

Oh, turns out, dass um 22:00 das Museum schließt, vermutlich deshalb die frühe Anfangszeit.

Leider ist die grandiose Tima die Göttliche (rechts im Bild mit immernoch wunderbar langen Haaren) kaum zu sehen. Habe mich sehr gefreut, diese Ur-#Tunte mal live zu sehen.

Überraschungen des Abends für mich: H. P. Loveshaft, ein expat Dragking, der sich selbst eingeladen hatte. Und Transophonix (aus Hamburg, Oldenburg und Berlin), die Blasmusik machen :D

https://www.stadtmuseum.de/veranstaltungen/tunten-truemmern-durchs-maerkische-museum

Tunten trümmern durchs Märkische Museum

Tunten trümmern durchs Märkische Museum > Zur Präsentation der Fotografien von Annette Frick lädt das Stadtmuseum Berlin ins Märkische Museum ein: Neben Beiträgen zur (Foto-)Geschichte und Spezifik der Berliner Tuntenszene werden Polit- und Trümmertunten der Stadt das Museum nicht nur musikalisch beglücken. Zunächst blasen die Transophonix den Gästen zum Einlass die ersten Melodien, woraufhin geschichtliche und persönliche Beiträge zur Berliner Tuntenkultur vorgetragen werden. Hierfür werden neben den Gastgeberinnen zwei Aktivistinnen der Szene sprechen: Daisy aka Bernd Gaiser (Tunte und Schwulenaktivist erster Stunde) sowie Angela Schmerfeld (geborene Krawallesbe, Megadyke und lesbische Tunte). Foto: Dragan Simicevic Visual Arts