"Wie Werbung das Klassenzimmer erobert"
http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/lehrergestaendnis-immer-mehr-werbung-im-klassenzimmer-a-1252900.html

Tja, aber YouTube nutzen ist keine Werbung? Oder das fette Samsung Logo am Smartboard?
Wie haben wir es damals nur mit TDK VHS und Sony Videorecorder überlebt? 🤔

Man könnte aber auch Dienste nutzen bei denen der Nutzer nicht die Bezahlung ist und dies den Schülern auch beibringen? Aber nein, in Deutschland sind na alle Schüler dumm…

Anonymes Lehrergeständnis: Wie Werbung das Klassenzimmer erobert - SPIEGEL ONLINE - Leben und Lernen

Ein Smartboard mit Netzanschluss im Klassenzimmer? Toll - wären da nicht die ständigen Unterbrechungen. Unser Autor ist Lehrer und empfindet angesichts der zunehmenden Werbebotschaften nur eins: Hilflosigkeit.

@zhenech Wie wärs mit Werbeblockern (bspw. Pihole oder andere DNS-Lösung netzwerkweit), duckduckgo statt google, Firefox mit Ublock auf den Schultablets und so weiter? So schwer ist das alles nicht, muss man nur mal machen, einrichten und administrieren. Braucht man halt Stellen und Kompetenz für.
@sascha_
Das ist vielleicht für dich und mich nicht so schwierig. Und ganz ehrlich? Der Lehrer sollte sich damit (den technischen Lösungen) auch gar nicht auseinander setzen müssen. Das Gerät sollte (und könnte wenn jemand im Einkauf nicht pennen würde) "sauberen" Content abrufen können und wenn man den normalen Browser nutzt und der mal Werbung anzeigt, dann muss man mit den Schülern halt drüber sprechen.
@zhenech Jo, Netzwerkinfrastruktur sollte normalerweise nicht im Aufgabenbereich des Lehrers liegen (Ausnahmen mags ja geben, gerade an Berufsschulen). Deswegen meinte ich, da muss man Stellen für schaffen, der "saubere" Content fällt ja auch nicht vom Himmel.
@sascha_
Nein, aber für sauberen Content kann man bezahlen. Entweder via GEZ für die Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen oder YouTube Red und ähnliches (welches die Betreiber sicherlich gerne für Lau an EDU verteilen würden, denn das ist ja auch Werbung…). Oder man geht noch weiter und bringt den Kindern bei dass es dezentrale, gemeinnützige Plattformen/Netze wie PeerTube gibt.
@sascha_
Ich glaube was ich sagen wollte ist: Bitte benutzt keine Werbe-finanzierten Plattformen um euch dann über Werbung auf eben diesen Aufzuregen.
@zhenech Jo, geb ich dir Recht mit, allerdings ist einfach das halbe Internet werbeverseucht und Medienkompetenz an der Realität der Schülerinnen und Schüler vorbei zu lehren ("Wir nutzen nur wikipedia und bpb") ist ja auch weltfremd und nicht zielführend.
@sascha_
Du willst ein größeres Problem lösen ;)
Mir gings (erstmal) nur um "Werbung im Klassenraum" - die kann man fast trivial vermeiden.
Medienkompetenz umfasst natürlich mehr und dann *auch* den Umgang mit Werbung, rechten Dreck und Verschwörungstheorien. Da könnte (und sollte) man ein eigenes Fach für füllen. Nur eben nicht mit dem Englisch oder Politik Lehrer der die Rede vom Trump diskutieren wollte.
(Und ich würde meinem Zwerg was erzählen wenn er irgendwoher Zeug hier ans Netz steckt ;)
@zhenech Ich weiß jetzt nicht, ob yt-Red-Abos "nur" wegen der Werbefreiheit genau in die falsche Richtung schießen. Problematisch ist eben auch, dass die Kinder dieselben Applikationen und Plattformen wie zuhause nutzen wollen und werden und diese sind halt werbeverseucht. Abhilfe schaffen da bspw. Werbeblocker, die die Kinder dann ggf. auch mit nach Hause nehmen können (bzw. das Wissen über diese). Ob sowas allerdings überhaupt gewollt ist, weiß ich nicht.