Dein digitaler Abrisszettel – Impuls 3

💪 Mut üben – Kleine Schritte zählen

Zivilcourage fängt im Kleinen an.
Du musst nicht gleich Held:in sein – oft reicht ein erster, bewusster Schritt:

👉 Einmal bewusst hinsehen, statt wegzuschauen.
👉 Einmal nachfragen: „Brauchst du Hilfe?“
👉 Einmal laut sagen: „Das ist nicht okay.“

Jede kleine Handlung stärkt dein Selbstvertrauen – und zeigt anderen, dass du da bist.

#Zivilcourage #MutÜben #KleineSchritte

Ein toller Ansatz für ein besseres, konstruktiveres Miteinander in dieser Welt:

»Bevor du sprichst, lasse deine Worte durch drei Tore schreiten.
Beim ersten Tor frage: Sind sie wahr?
Am zweiten frage: Sind sie notwendig?
Am dritten Tor frage: Sind sie freundlich?«

— Jalaluddin Rumi (1207–1273)

#Rumi #Weisheit #GegenHass #HateSpeech #Achtsamkeit #Kommunikation #Zivilcourage #Inspiration

Dein digitaler Abrisszettel - Impuls 2

💬 Widersprechen

Nicht alles stehen lassen.
Wenn jemand diskriminierende, respektlose oder verletzende Aussagen macht:
Sag ruhig, aber klar, dass das nicht okay ist.

Das kann schon so aussehen:
👉 „So möchte ich das hier nicht hören.“
👉 „Das ist nicht in Ordnung.“
👉 „Bitte respektvoll bleiben.“

Du musst nicht laut werden.
Aber du kannst Haltung zeigen.

#Zivilcourage #Widersprechen #HaltungZeigen
#neuhier

Dein digitaler Abrisszettel - Impuls 1

🤝 Solidarität zeigen

Nicht wegsehen. Nicht schweigen.
Wenn jemand angegriffen, ausgegrenzt oder respektlos behandelt wird:
Stell dich sichtbar auf die Seite der betroffenen Person(en).

Das kann schon ein kleiner Schritt sein:
👉 Neben sie stellen
👉 Blickkontakt geben
👉 Ein unterstützendes Wort sagen

Du musst kein*e Held*in sein.
Aber du kannst zeigen: Du bist nicht allein.

#Zivilcourage #Solidarität #Hinsehen #fuereinbesseresMorgen

"Es braucht keine Zivilcourage, um keine Nazis zu wählen!" Peter Fischer (Ehrenpräsident von Eintracht Frankfurt) bei seiner Dankesrede für ein Frankfurter Herz.
"Geht raus, seid laut, seit stabil!"

#FrankfurtMain #WSAF #GegenRechts #GegenNazis #Zivilcourage #FFM

Delmenhorst (ots) - Am Sonntag, 22. März 2026, gegen 17:50 Uhr, eskalierte in Nordenham in der Burhaver Straße ein Streit zwischen einem Paar. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen fügte eine 30-jährige Frau ihrem 45-jährigen Partner mit ...

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68438/6244348

#Blutentnahme #ErsteHilfe #Feuerwehr #FreiwilligeFeuerwehr #InnereSicherheit #Invalidität #Krankheit #Kriminalität #Körperverletzung #Leben #Medikament #Notarzt #Sicherheitskräfte #Zivilcourage

POL-DEL: Landkreis Wesermarsch: Gefährliche Körperverletzung in Nordenham +++ Zivilcourage rettet Mann...

Delmenhorst (ots) - Am Sonntag, 22. März 2026, gegen 17:50 Uhr, eskalierte in Nordenham in der Burhaver Straße ein Streit zwischen einem Paar. Nach derzeitigem Stand der...

Presseportal.de

Vom „Ausländerproblem“ zur Realität: Warum Friedrich Merz bei der Gewaltstatistik auf dem rechten Auge blind bleibt

Bundeskanzler Friedrich Merz hat heute im Bundestag verlauten lassen, dass die ansteigende Gewalt in Deutschland primär ein „Ausländerproblem“ sei und die aktuelle Kriminalitätsentwicklung maßgeblich auf die Zuwanderung zurückzuführen sei. Mit dieser pointierten Rhetorik zur „explodierenden Gewalt“ setzt der Kanzler ein klares politisches Signal, das jedoch bei genauerer Betrachtung der Datenlage eine gefährliche Schieflage aufweist. Wer einen nüchternen Blick in die aktuellen Berichte des Bundeskriminalamtes (BKA) und die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) wirft, erkennt schnell, dass diese Darstellung der Realität nur bedingt standhält.

Zunächst muss die Behauptung einer „explodierenden Gewalt“ historisch eingeordnet werden. Während Merz ein Klima der akuten Bedrohung beschwört, belegen die langfristigen Zeitreihen der Statistik, dass Deutschland heute weitaus sicherer ist als in den 1980er oder 1990er Jahren. Die Zahl schwerster Delikte wie Mord und Totschlag ist im Vergleich zu den Jahrzehnten nach der Wiedervereinigung signifikant gesunken. Zwar verzeichnete die Statistik nach dem Ende der Corona-Pandemie einen Anstieg bei Gewaltdelikten, doch handelt es sich hierbei primär um eine Rückkehr zum Vor-Pandemie-Niveau und keinen unkontrollierten Ausbruch. Diese Nuancen unterschlägt die Kanzler-Rhetorik jedoch zugunsten eines plakativen Narrativs, das komplexe gesellschaftliche Entwicklungen auf eine einzige Ursache reduziert.

Besonders kritisch ist dabei die einseitige Fokussierung auf die Staatsangehörigkeit von Tatverdächtigen. Die Kriminologie warnt seit Jahrzehnten davor, Kriminalität als ethnisches Phänomen zu missverstehen. Die Überrepräsentanz nicht-deutscher Tatverdächtiger in der Gewaltstatistik ist weniger eine Frage der Herkunft als vielmehr eine der Demografie und der sozialen Lage.

Gewalt wird statistisch vor allem von jungen Männern in prekären Lebensumständen begangen – eine Gruppe, die unter Geflüchteten und Migranten aufgrund der Fluchthistorie und oft erschwerter Lebensbedingungen überproportional groß ist. Vergleicht man jedoch Personengruppen mit ähnlichem sozialen Status und Alter, schrumpfen die Unterschiede massiv zusammen. Zudem belegen Studien, dass Delikte, bei denen der Täter als „fremd“ wahrgenommen wird, deutlich häufiger zur Anzeige gebracht werden als Taten im vertrauten deutschen Umfeld, was die Statistik zusätzlich verzerrt.

Was in der heutigen Rede von Friedrich Merz jedoch am lautesten nachhallte, war sein Schweigen zu einer der drängendsten Bedrohungen unserer Zeit: dem Rechtsextremismus. Während die Schlagzeilen heute vom „Ausländerproblem“ dominiert wurden, sprechen die Zahlen zur Politisch Motivierten Kriminalität eine andere, weitaus bedrohlichere Sprache.

Die politisch motivierten Straftaten von rechts haben im vergangenen Jahr erneut historische Höchststände erreicht. Über zwei Drittel aller Hassverbrechen in Deutschland werden dem rechten Spektrum zugeordnet, und das BKA selbst stuft den Rechtsextremismus seit Jahren als die größte Gefahr für die demokratische Grundordnung ein. Dass diese massiv steigende Gewaltwelle in der Analyse des Kanzlers heute keine Erwähnung fand, wirkt wie eine bewusste politische Ausblendung.

​Am Ende bleibt der Eindruck einer politisch motivierten Schwerpunktsetzung, die weniger der Aufklärung als vielmehr der Mobilisierung dient. Indem Gewalt fast ausschließlich als importiertes Problem dargestellt wird, lenkt die Bundesregierung von der notwendigen Auseinandersetzung mit der Radikalisierung der eigenen Gesellschaft ab. Eine ehrliche Debatte über Sicherheit müsste beide Augen öffnen: für die sozialen Ursachen von Gewalt ebenso wie für die wachsende Bedrohung durch den organisierten Rechtsextremismus, der die statistischen Realitäten heute weit stärker prägt, als es die Worte des Kanzlers vermuten ließen.

#BKA #Statistik #Faktencheck #Sicherheitspolitik #Merz #Zivilcourage

https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2024/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2024/Polizeiliche_Kriminalstatistik_2024.html?utm_source=chatgpt.com

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-03/bka-friedrich-merz-auslaender-kriminalitaet-migration?utm_source=chatgpt.com
https://www.deutschlandfunk.de/kriminalitaet-polizei-kriminalstatistik-auslaender-100.html?utm_source=chatgpt.com

https://mediendienst-integration.de/extremismus/rechtsextremismus/zahl-rechtsextremer-straftaten/?hl=de-DE

https://www.hrw.org/de/world-report/2026/country-chapters/germany?utm_source=chatgpt.com

Antifa? Ja, bitte. Und danke für die Einordnung.

Warum jeder, der „Antifa" als Schimpfwort benutzt, gerade laut und öffentlich seine eigene Gesinnung verrät.

Am Rednerpult im Bundestag, am Stammtisch, in der Talkshow, auf der Demo – überall dasselbe Bild: jemand zeigt auf Menschen, die gegen Faschismus eingestellt sind, und ruft empört „Antifa!" als wäre das eine Anklage. Ist es auch. Nur nicht die, die gemeint war. Denn „Antifa" bedeutet nichts anderes als antifaschistisch. Und wer das als Beleidigung meint, hat damit mehr über sich selbst gesagt als jede Verfassungsschutzakte je könnte. [Mehr lesen...]

https://www.christin-loehner.de/blog/antifa-ja-bitte-und-danke-fuer-die-einordnung

#Antifa #Antifaschismus #Faschismus #NieWieder #Bundestag #Demokratie #KeinFußbreitDemFaschismus #Klartext #Gegenrede #Zivilcourage

Antifa? Ja, bitte. Und danke für die Einordnung.

Im Bundestag. Am Stammtisch. In der Talkshow. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Überall dasselbe: „Antifa" als Schimpfwort. Als Anklage. Als Warnung. Dabei bedeutet es genau eines: gegen Faschismus sein. Wer das als Problem sieht, hat gerade sehr laut sehr viel über sich erzählt. Neuer Artikel auf dem Blog. Lesen. Teilen. Nicht schweigen.

Den Spruch „free Palestine“ in einem Gästebuch einer KZ Gendenkstätte zu hinterlassen ist das eine. Darüber kann man diskutieren, das aber pauschal als „Antisemitismus“ abzustempeln ist mehr als fragwürdig. Die Ansicht das der Israelische Staat nicht kritisiert werden darf ist undemokratisch. #freepalestine #noAfd #nonazis #zivilcourage #freiheit #gleichheit #brüderlichkeit

Wer den deutschen Bundeskanzler kritisiert, kann durchaus mit Repressionen rechnen … #nocdu #nocsu #gegenWillkür #radikaletöchter #zivilgesellschaft #zivilcourage

Die Gründerin eines Anti-Extremismusprojekts kritisiert Aussagen des Kanzlers, darauf stoppt das Innenministerium die Finanzierung - trotz Protestes der Bundeszentrale für politische Bildung. Das belegen Dokumente, die Report Mainz vorliegen. https://www.tagesschau.de/investigativ/report-mainz/foerderstopp-bmi-radikale-toechter-100.html?at_medium=tagesschau&at_campaign=DeviceSharing&at_content=SiteSharing

Bundesinnenministerium stoppt Fördergelder für Anti-Extremismusprojekt

Die Gründerin eines Anti-Extremismusprojekts kritisiert Aussagen des Kanzlers, darauf stoppt das Innenministerium die Finanzierung - trotz Protestes der Bundeszentrale für politische Bildung. Das belegen Dokumente, die <em>Report Mainz</em> vorliegen.

tagesschau.de