Schachbrettfalter benötigen zum Leben und überleben blütenreiche Wiesen auf nährstoffarmen Standorten, die nicht vor Ende Juli gemäht werden sollten. Denn hier lassen die Weibchen ihre Eier einzeln zu Boden fallen. Im Sommer schlüpfen aus diesen Eiern zunächst rosa gefärbte Raupen, die in der Streu am Erdboden überwintern, ohne vorher Nahrung aufzunehmen. Erst im darauffolgenden März beginnen sie an verschiedenen Gräsern zu fressen. Die älteren Raupen sind dicht behaart und graubraun oder grün. Zunächst sind sie tagaktiv, später fressen sie nur noch nachts. Ab Mai verpuppen sie sich in einem Gespinst am Boden. Ab Mitte Juni schlüpfen die ausgewachsenen Schmetterlinge.

Quelle: www.nabu.de

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