Die Lektorin ist mit ihrer Deutschlandticketverbindung auf die Minute pünktlich in Hamburg angekommen, musste nur einen Teil der Strecke stehen und hat dank WLAN im ersten Zug sogar die ersten beiden Lesungen – #Gangl und #Sumburane (😘) – gehört.
Auf dieser Basis kann der Tag jetzt weitergehen.
Sich in einem Text über Vergewaltigung mehr Ambivalenz zu wünschen, ist natürlich auch eine besondere Qualität.
Ich finde übrigens »konventionell« ebenso wenig ein Argument wie »avantgardistisch«.
Das ist bestenfalls beschreibend. Aber kein Argument.
Ja, das »plopp«, genauso wie die »individuellen Wasserflaschen« - da musste ich auch erstmal lachen. Das blieb mir zunehmend im Hals stecken.
Danke für den Hinweis auf den Rhythmus.
Eine Verkörperung.
Diese Komplizenhaftigkeit - man möchte die Welt anzünden. Gerade, weil sie eine eigene Schutzhandlung ist.
Das ist schon gut und vor allen Dingen ist es richtig und wichtig.
Die laute Stille und das Vergessene, das doch überall präsent ist.
Aber dann müsste jetzt ein "Aber" stehen, dass ich nicht ganz greifen kann.
Der Text schmerzt. Und er schont nicht. Uns nicht, sich selbst nicht.