Schriftstellerin und »nd«-Kolumnistin Mithu #Sanyal erhielt den Heinrich-Mann-Preis für Essayistik – auch wegen ihrer Texte zu Nahost, die klare Kante zeigen, aber auch zu Debatten anregen sollen. Im nd-Interview spricht über das Canceln, Selbstzensur und ihre Romane. 👉 https://www.nd-aktuell.de/artikel/1197398.literatur-gegen-die-selbstzensur.html

Uuuh, dieses absichtsvolle Falschverstehenwollen, dieses Abkanzeln und an den Pranger stellen, ist ganz übel.

Wirkt wie direkt am Biertresen abgesprochen. Ganz mies von Kastberger und Tingler.

#tddl #sanyal

(taz) Maren Kroymann und Mithu Sanyal: “Wer lacht, hat Macht”

Satirikerin Maren Kroymann und Autorin Mithu Sanyal über Frauen im Alter, Sichtbarkeit – und warum Männer öfter vom Blitz getroffen werden.

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Maren Kroymann und Mithu Sanyal: „Wer lacht, hat Macht“

Satirikerin Maren Kroymann und Autorin Mithu Sanyal über Frauen im Alter, Sichtbarkeit – und warum Männer öfter vom Blitz getroffen werden.

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An sich ist ja nichts daran auszusetzen, wenn man sich persönlich an einer „Leitkultur“ orientiert – hängt eben davon ab, was da kultiviert wird. Im Kontext des indischen Unabhängigkeitskampfes formulierte beispielsweise der säkular-buddhistische Anarchist Lala Har Dayal 1934 seine auch heute noch lesens- und folgenswerten Hints for Self Culture https://wellcomecollection.org/works/yn72gs9r/items?canvas=12 (auf die ich viel zu spät im Leben durch Mithu #Sanyal s Antichristie https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/mithu-sanyal-antichristie-9783446280762-t-5361aufmerksam wurde).
Anderen kann ich eine solche Leitkultur aber nur dann glaubhaft vermitteln, wenn ich mich selbst daran halte und sie in gutem Willen und mit ausreichend Demut (vor allem: ohne Absicht, andere dadurch paternalisierend herabzusetzen) vorlebe.

Und damit kommen wir zur „deutschen Leitkultur“. Die kann weg. Als kulturell integrierte deutsche Männer haben wir erst einmal an uns selbst zu arbeiten. Wir leben in einem Land, in dem (als solche voll akzeptierte, also nach den Nürnberger Rassegesetzen) deutsche Männer zu kulturell gegebenem Anlass (Fasnet, https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/ermittlungen-gegen-hexen-in-seebronn-eingestellt-100.html Klaasohm https://www.ardmediathek.de/video/panorama-die-reporter/das-schweigen-der-insel-wenn-borkum-klaasohm-feiert/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS8xMzExXzIwMjQtMTEtMjYtMjEtMTU etc.) sogar vor laufenden Kameras ritualisierte sexualisierte Gewalt ausüben können und straffrei davon kommen – und dann zur kulturellen Verteidigung ebenso deutsche Frauen mobilisieren können. Als deutsche Männer sollten wir von unserer deutschen Leitkultur besser schweigen – wir könnten gefragt werden, worin sie denn genau besteht.

Stattdessen müssen wir für Strukturen eintreten, in denen unabhängig von Herkunft und Identitätszuschreibungen jede männliche Gewalt, egal ob verbal oder physisch, negativ sanktioniert wird. Und wir müssen denen von uns, die das anders sehen, entschieden in den Weg treten – gerade auch, wenn wir mit ihnen verwandt, verschwägert, bekannt oder (warum dann eigentlich?) befreundet sind.

Hints for self-culture / by Har Dayal.

Wellcome Collection

#Westart stellt das Buch "Antichristi*" von Mithu #Sanyal vor. Ich erinnerte mich, sie mit Anna #Dushime bei der #rp24 zum Thema #Postkolonialismus gesehen zu haben. Keine gute Erinnerung:
https://re-publica.com/en/node/5868

https://mastodon.social/@Korallenherz/112520123790201303

Wer hat Angst vor Postkolonialer Theorie und Identitätspolitik? | re:publica

republica
#Sanyal tauchte zum ersten Mal im Protokoll der 60. Sitzung des 20. Deutschen Bundestages am 13.10.2022 auf. Das Protokoll findet sich unter https://dserver.bundestag.de/btp/20/20060.pdf