GA hats auch gemerkt

mit Update 30.5.

Für manche war das wohl eine Überraschung: “Fussgänger*innen haben die Mehrheit”. Für mich nicht. Ich gehöre ihr ja an. Über die Probleme auf dem Schwarzrheindorfer Rheindeich habe ich hier schon seit Jahren berichtet, ausführlich vor zwei Jahren mit dem sensationsheischigen Titel “Lob der Stadtverwaltung”.

Nun ist mal was eskaliert und dem lokalen Monopolmedium übermittelt worden (kein Link, Paywall; Nicht-Abonennt*inn*en geht sowas nichts an). Viele Verkehrsteilnehmer*innen wissen bis heute nicht, dass für Kinder keinen Leinenpflicht besteht. Manche Erwachsene dagegen bräuchten Sie vielleicht … Was wird geschehen? Ich bin gespannt.

Update 30.5.

Nachdem mir der GA-Text von Felizia Schug durch einen befreundetet Abonnenten zugänglich gemacht wurde, kann ich die dort gebotene Faktendarstellung weitgehend bestätigen. Es ist nichts übertrieben, und es werden auch keine wichtigen Tatbestände – u.a. die Tatsache des europaweit meistbefahrenen Radfernwanderweges – weggelassen. Für die zahlreichen ortsunkundigen Durchfahrer*innen wären gründlichere Informationen zu den Alltags-Verkehrsregeln gewiss hilfreich.

Eine ausreichende “Kontrolldichte” durch Polizei und/oder Ordnungsamt ist kaum realistisch. Mehr Sichtbarkeit wäre aber machbar und gut, auch als Signal an die durchrauschenden Vespas (mit und ohne Abgas).

GA hats auch gemerkt – Beueler-Extradienst

Tour 1349 – Rheinberg-Orsoy – Wallpromenadenring – Wanderwegewelt

In Rees im Kreis Kleve wird seit heute Morgen der Rheindeich notrepariert. Beim Hochwasser Anfang Januar war Wasser durch den Deich gedrungen und hatte Erdreich ausgespült.#Regio-Beitrag #16012024 #Duisburg #Rees #Kreis #kleve #rheindeich #notreparatur #hochwasser
Hochwasser: Rheindeich in Rees muss notrepariert werden
Hochwasser: Rheindeich in Rees muss notrepariert werden

In Rees im Kreis Kleve wird seit heute Morgen der Rheindeich notrepariert. Beim Hochwasser Anfang Januar war Wasser durch den Deich gedrungen und hatte Erdreich ausgespült.

wdr.de

Nimmt Empathie zu oder ab?

Diskutiert am Beispiel der Radfahrer*innen

Fahrtrichtungsanzeigen sind immer von Vorteil. Das lernt mann nicht nur in der Fahrschule, Radfahrer*innen lernen das im wahren Leben – Selbsterhaltungstrieb. Die im wahren Leben abweichende Praxis ist, dass Autofahrer*innen den Blinker setzen, wenn sie bemerken, ach du Schreck, ich bin ja mitten drin im Abbiegen. Bei LKWs ist bekannt, dass das bisweilen tödlich endet – für Menschen auf dem Fahrrad. Bei PKWs macht es meistens nur Ärger, davon aber viel.

Nun habe ich in diesem Blog schon oft genug beklagt, dass der Radverkehr zuviel wird. Der Verkehrsstress auf Radwegen hat merklich zugenommen, auf gemischten Wegen mit Fussgänger*inne*n noch viel mehr. Die vielen Neu-Radfahrer*innen fahren ganz so rücksichtslos, wie sie es vom Autofahren gewöhnt sind. Und die Kennedybrücke funktioniert dabei wie eine Bundesautobahn, oder wenigstens Bundesstrasse.

Wenn ich nun täglich auf dem Schwarzrheindorfer Rheindeich, mischgenutzt von Fahrrädern, Fussgängern, kleinen und grossen Kindern, Haustieren und einer unübersichtlichen Modellvielfalt von Rollatoren und Rollstühlen (E-Modelle von letzteren mit in Einzelfällen gewaltigen Höchstgeschwindigkeiten – ein toller Mobilitätsfortschritt für die Pilot*inn*en, aber wissen die Kleinkinder und Haustiere das?) – wenn ich also auf diesem Deich südlich nach Beuel City fahre, passiert Folgendes. Eine der kurzen Grünphasen am Überweg Kennedybrückenkopf gibt den Startschuss für mindestens ein halbes Dutzend oder mehr beräderter Fahrzeuge der eben genannten Vielfalt. Nach der langen Rotphase drücken sie befreit aufs Tempo, um den bei Rot und lärmendem Abgasausstoss aufgestauten Stress wieder abzubauen.

An der Kreuzung Professor-Neu-Allee/Kaiser-Konrad-Strasse (ein Fall für eine Umbenennung?)/Rheindeich gilt das Prinzip: wer bremst, hat Angst und verloren. Einen ausgestreckten Arm habe ich dort noch nie gesehen (ausser meinen eigenen). Als ich in der Fahrschule war (1975), wäre das noch eine Rechts-vor-Links-Kreuzung gewesen. Heute könnte sich da ein “Schutzmann”, so hiess das früher, in ein Beobachtungshäuschen setzen, wie es das in der schlechten alten Zeit mal am Bundeskanzlerplatz gegeben hat. Der könnte dann auch die illegal verkehren Vespas aus dem Verkehr ziehen, und ihnen erläutern, dass die Antriebsart für die verbotene Benutzung von Fusswegen egal ist.

Für die von der Kennedybrücke kommenden Schnell-Radfahrer*inne bleibt nun nur noch offen, wann die*der Erste von einer Motorhaube erlegt wird.

Was sagt die Forschung?

Vor der Corona-Pandemie trafen sich bei den Beueler Grünen noch echte Menschen, und nicht wie seitdem Zoom-Visagen. Seinerzeit war Dagny Schwarz zeitweise Ortsvorsitzende. Sie berichtete mir damals, sie sitze an einer Examensarbeit über “Empathie”. Ihre für mich überraschende Hypothese: sie nehme zu. Ich registriere – gefühlt – eher Abnahme, und führe viele Politikprobleme, die hier seit Jahren erörtert werden, darauf zurück. Aber wie so oft im wahren Leben dürfte es insgesamt recht widersprüchlich sein. Seitdem passierten die Coronapandemie, der Ukrainekrieg, und sowas wird heute allen Ernstes als “Diplomatie” bezeichnet.

Wenn Sie Frau Schwarz kennen oder treffen, und ihre Arbeit fertig sein sollte: ich wüsste gerne, wie es ausgegangen ist.

Nimmt Empathie zu oder ab?

Diskutiert am Beispiel der Radfahrer*innen Fahrtrichtungsanzeigen sind immer von Vorteil. Das lernt mann nicht nur in der Fahrschule, Radfahrer*innen lernen das im wahren Leben - Selbsterhaltungstrieb.

Beueler-Extradienst

Meine heutigen Einträge beziehen sich auf Beueler Ereignisse. Die Fussball-EM z.B. ereignet sich in meinem Wohnzimmer, wie bei – morgen mutmasslich – über 10 Mio. Menschen, die die Spiele der DFB-Frauschaft sehen wollen. Ich guck’ auch die Anderen, weil es grosser, beneidenswert guter Sport ist, und alles, was beim Kommerzfussball der Herren nervt, weitgehend fehlt: “Begeisterung im Wohnzimmer”. Das andere Ereignis passierte in der Wolfsgasse. Ein stinkender und lärmender Motorroller fuhr auf den Fuss- und […]

https://extradienst.net/2022/07/26/beuel-im-zentrum/

Beuel im Zentrum

Meine heutigen Einträge beziehen sich auf Beueler Ereignisse. Die Fussball-EM z.B. ereignet sich in meinem Wohnzimmer, wie bei - morgen mutmasslich - über 10 Mio. Menschen, die die Spiele der DFB-Frauschaft sehen wollen.

Beueler-Extradienst

Oft genug habe ich schon betont, dass ich hier im Rheinland lieber lebe als in China. In erster Linie, wel mir meine “bürgerlichen” Grundrechte sehr viel wert sind. Ohne sie wäre mein Leben schlechter. Dass es woanders schlechter ist, ist aus meiner unmassgeblichen Sicht freilich noch lange kein Grund, gegen dieses Woanders in den Krieg zu ziehen. Es gibt ein breites Spektrum zivilen Streits. Nicht alle sehen das so. Mann nennt es Demokratie. Im Zuge […]

https://extradienst.net/2022/07/26/was-in-china-besser-ist/

Was in China besser ist

Oft genug habe ich schon betont, dass ich hier im Rheinland lieber lebe als in China. In erster Linie, wel mir meine bürgerlichen Grundrechte sehr viel wert sind. Ohne sie wäre mein Leben schlechter.

Beueler-Extradienst