Die erste Station unserer "Zauberhaften ThailzeitTour": Ko Wai, ca. 3 km lang und an der breitesten Stelle etwa 1 km breit - keine Autos, keine Straßen, kein Schischi - nur Dschungel, Strand und ein Bungalow für uns allein! Angekommen im Klischee und jetzt versuchen einfach wir mal gar nichts zu tun.

Mal schauen ob das Konzept "Hängematte und aufs Meer starren" mit diesen Temperaturen besser harmoniert als "vollgepackt durch die Pampa radeln".

#projektradria2

Heute wahrscheinlich erstmals richtig angekommen in Südostasien. Denn nur über das Moped kann man diesen Teil der Welt wirklich begreifen (auch dank des gnädigen Fahrtwinds die einzige Option für ein würdevolles Dasein bei 36°)

In diesem Sinne - Guten Rutsch und ein fröhliches Feuerpferd allerseits

#projektradria2 !

10°22.7740'N (Long Hái, Vietnam) möglicherweise ein bedeutender Wendepunkt dieser Reise. Einerseits wird es höchstwahrscheinlich nicht mehr südlicher, andererseits, und das halte ich für den irrealsten Fakt, könnte dies der Punkt sein ab dem die Rückreise beginnt. So absurd das auch klingen mag: Diese abenteuerliche Überfahrt ins Mekong-Delta und der Route nach Kambodscha könnten die ersten Schritte auf dem Weg zurück nach Berlin sein.

#projektradria2

Ein ganz klein wenig überrascht die Protzmacht der Katholen hier in #nordvietnam dann doch. Wie sie einen immer wieder aufs neue bezaubern - dieser feine Sinn für Untertöne und zarte Andeutungen - da macht ihnen keiner was vor!

Oder sind wir die öffentliche Zurschaustellung von Glauben nach China und Sowjetistan nur nicht mehr so gewöhnt?

#projektradria2 #religionistheilbar

Und dann ging auf einmal alles ganz schnell und unkompliziert. Für die nächsten 50 Stunden wird dies unser zu Hause sein! Vom "Manchester des Ostens" in das "Paris des Ostens" wie der weltgewandte Städtevergleicher zu bekunden weiß. Na dann wollen wa mal, zwei Tage Vollpension, ein Dach über dem Kopf und absolute Ruhe bis der Trubel wieder losgeht. China, Klappe,die dritte.

Ach und Japan, ありがとう - es war uns eine Ehre und ein Vergnügen!

#projektradria2

Die Stippvisite im teuren Japan war nur möglich wenn wir für ein paar Wochen vom Rad stiegen und arbeitenderweise das Budget entlasten würden. Für die nächsten Wochen sind wir wieder Teil des Schweinesystems - von Sonnenaufgang bis -untergang schindern auf dem Bauernhof.

#projektradria2 #wwoofing

Es sind dergleichen Übernachtungsgelegenheiten, die den Unterschied machen. Südkoreas Radwege sind zweifellos der neue Goldstandard und es wird schwer sich hiervon wieder zu entwöhnen. Aber noch sind wir hier und genießen als ob es keine grauen Morgen gäbe.

#projektradria2

Der Korea-Fahhradpass - mein erstes Wanderstempelbuch seit dem Internationalen Bergwanderweg der Völkerfreundschaft (EB)

Sie hatten mich mit ihrer überirdischen Fahrradinfrastruktur schon längst, aber jetzt bin ich ihnen restlos und für alle Zeit verfallen.

#sudkorea #projektradria2

Als wir uns Ende August entschieden, doch über die Mongolei zu fahren und damit zwei Kindheitsträume wahr zu machen, hatten wir bei aller Vorfreude vor zwei Dingen Bammel: Die frischen Temperaturen im September und die Distanzen dieses Landes, welche wir aus eigenen Kräften kaum schaffen würden.

Selten waren Sorgen unbegründeter. 4 Tramps und nur eine davon aktiv durch uns ausgelöst. Insgesamt über 1600km wurden uns so abgenommen. Was für großartige Menschen!

#projektradria2

Sainschand - Hauptstadt der Dornogobi, ein Gebiet so groß wie die DDR mit etwa soviel Einwohnern wie Eisenhüttenstadt (66.000) zu besten Zeiten. Hier sieht die Mongolei so aus wie man sie sich vorstellt, wenn man dazu jemals Lust hatte. Bonjour Tristesse, Dürre, Sandsturm et voilà! Eine wahre Genussregion in der sich der geographische Zuordnungssinn wie von selbst auflöst.

#projektradria2