Gestern Abend erreichten wir endlich nach dreitägiger Reise unseren Zielort Grudki, wenige Kilometer von der Grenze zu Belarus entfernt.
Wir entluden zuerst die hundert Packungen arabisches Brot und packten sie in die Tiefkühltruhe. Der Rest der Spenden blieb erstmal im Anhänger, da wir hungrig und müde waren.
Mati lud uns zum Essen in ein nahegelegenes Restaurant ein. Am Nachbartisch saßen polnische Nationalsozialisten, die Mati fotografierten während wir aßen. Das sind die Menschen, die ihn seit Monaten bedrohen und ihm auf sämtlichen Kanälen Morddrohungen zukommen lassen. Mati lässt sich davon nicht beirren und macht weiter mit seiner Arbeit, den Flüchtlingen im Wald zu helfen, sobald sie einen Notruf senden.



