Erforschung der Ausbreitung #invasiver Tierarten: CASUS-Team @HZDR hat anhand nordamerikanischer Süßwasserfischgemeinschaften herausgefunden, was den Erfolg invasiver Fischarten wahrscheinlich macht.
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Bild: Totti; CC-BY-SA-4.0
Erforschung der Ausbreitung invasiver Tierarten - Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, HZDR
Invasive Arten gelten als große Bedrohung für die globale Artenvielfalt. Wissenschaftler*innen des Center for Advanced Systems Understanding (CASUS) am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) haben nun anhand nordamerikanischer Süßwasserfischgemeinschaften herausgefunden, was den Erfolg invasiver Fischarten wahrscheinlich macht: Demnach sind es einerseits eine hohe Fruchtbarkeit, eine längere Lebensdauer und die Größe der Art, die mitentscheidend für deren Überleben sind. Andererseits müssen die bestehenden Fischgemeinschaften auch offene funktionale Räume haben, in denen sich die Neuankömmlinge einnischen können, schreiben die Wissenschaftler*innen in einer Studie für die Fachzeitschrift Nature Communications (DOI: 10.1038/s41467-023-38107-2).