Wegen unsererem Terrorkessel wollte ich in unserer FHEM Anzeige, wir nutzen FUIP, welches echt ganz große Klasse ist, eine Übersicht über unsere Thermostate haben. Natürlich hat FUIP hier eigens dafür konstruierte Views enthalten (Views sind das, was andere Oberflächen möglicherweise mit Widgets, Komponenten, Controls, Steuerelemente etc. benennen). Aber die waren mir zu groß, zu analog oder eben nicht für eine Übersicht geeignet.

Mir schwebte so etwas wie in Bild 1 vor. Das für EINEN Thermostaten zu realisieren ist auch gar nicht so schwer:

1x FUIP::View::Select um die Temperatur einzustellen (man kann hier schön all die Werte weglassen, die man nicht braucht (bei mir nur Werte von 15 bis 25°C möglich)
1x FUIP::View::LabelTemperature um die IST Temperatur anzuzeigen
2x FUIP::View::LabelHumidity um die Luftfeuchtigkeit und die Öffnung des Motorventils am Stellmotor anzuzeigen.

Alles in allem muss man also 4 Geräte auswählen, 4 Readings, 4 Beschriftungen, 4 Titelbezeichnungen und ggf. das eine oder andere am Aussehen ändern.

Bei 10 Ventilen sind das 160 Einstellungen. Uhhhh... das ist viel.

Das muss doch einfacher gehen. Zum Beispiel in dem ich das für ein Gerät anlege und dann einfach 9 mal dupliziere. Da die Geräte nur unwesentlich anders heissen, alle die gleichen Readings haben, würde sich der Aufwand massiv reduzieren.

Lange Rede kurzer Sinn: Eine Möglichkeit, mehrere Views zu duplizieren gibt es nicht.

Aber durch das intensive Lesen diverser Anleitungen, auch hier vielen Dank, FUIP ist aktuell schon ziemlich gut dokumentiert, habe ich eine einfache Lösung gefunden. Ich habe die 4 Views aus Bild 1 zu einem Template gemacht. Und man kann die jeweiligen Devices und Readings als Variablen festlegen (Bild 2). Und natürlich kann man diese variablen Felder schon vorbelegen. Zur Erinnerung: Bei mir unterscheiden sich die Gerätenamen durch eine feste Namenskonvention nicht allzusehr. Damit wähle ich als View nicht die einzelnen Views aus, sondern das von mir definierte Template, passe die Devices an und natürlich die Beschriftungen und einmal den Titel der Views (Bild 3, hier ohne die Möglichkeit das Reading auszuwählen, da das bei mir nicht notwendig ist, da dieses bei allen Heizungsthermostaten bei mir gleich war, aber gemäß Bild 2 kann man das natürlich auch selektierbar machen, wenn man es braucht) und innerhalb weniger Minuten waren die 10 Anzeigen definiert (Bild 4)

#fhem #fuip #views #templates #duplizieren #variabel #devices #readings #thermostat #smarthome

Ich glaube, ich habe mich final entschieden, welche Benutzeroberfläche ich für die Bewohner unseres Hauses aus unserer FHEM-Steuerung heraus zur Verfügung stelle.

Wir benutzen FUIP, das auf dem "FHEM Tablet UI" basiert (Version 2, wenn ich mich richtig erinnere).

Der riesen Vorteil ist: Nix Programmiercode notwendig. Oberflächendesign mit der Maus und nahezu im WYSIWYG-Prinzip. Echt cool. Schon an dieser Stelle meinen Dank an Thorsten Pferdekaemper.

Bei uns läuft das System an diversen strategisch mehr oder weniger gut verteilten Tablets. Es dient in erster Linie dazu, schnell Infos nachzuschlagen (Kalender, Wetter, Temperatur aus eigener Messtation), schnell Licht ein oder ganze Gruppen auszuschalten und einen Überblick über die Heizung zu bekommen.

Auf großartige graphische statistische Auswertungen habe ich verzichtet, das eigentliche FHEM ist ja auch noch erreichbar.

FUIP ist ziemlich gut dokumentiert (FHEM Wiki), ich bin insgesamt erstaunlich schnell damit warm geworden. Wenn man einmal die drei grundlegenden Konstrukte (Seite, Zelle, View) verstanden hat, Templates wann immer sinnvoll verwendet um eine durchgehend konsistente Bedienung zu ermöglichen, ist der Rest echt nur ein paar Schalter hierhin, ein paar Views dahin und ein Buttons dahin schieben.

Für mich war wichtig: keine Quellcode-Gepfriemel, kein Auswendiglernen von Befehlen und sehr viel sehr intuitiv.

Ja. FUIP ist jetzt unser Wunschfrontend.

#fhem #oberfläche #ui #fuip #wysiwyg

Hoymiles Wechselrichter haben eine proprietäre Funkschnittstelle zum Auslesen der Ertragsdaten. Man kann dazu ein Gerät von Hoymiles kaufen oder eines selbstbauen (oder ein selbstgebautes kaufen).

Ich habe eines von AllianceApps gekauft. Kleines Kästchen, mittels USB-Schnittstelle mit Strom versorgt, baut das Teil ein WLAN auf. Mit "admin" und "openDTU42" als Passwort eingelockt und auf das eigene Netzwerk umgebogen.

Dann mit den gleichen Daten aber im eigenen Netz eingelockt.

Man braucht nur die Seriennumemr des eigenen Hoymiles, steht auf der Rückseite im Barcode, und schon kann man so ziemlich alles auslesen. Als erstes sollte man dem Hoymiles einen Namen geben. Weil er schwarz ist, haben wir Luna gewählt. Und weil unser SUN-Wechselrichter silbern ist, heisst der Artemis. Neben dem Namen des Hoymiles kann man auch jedem Stream einen Namen geben. Luna01, Luna02, Luna03 und Luna04 sind die logische Konsequenz.

Dann schnell ins MQTT-Menü und die Adresse von FHEM dort eingegeben (bei uns Shinobu). Fertig.

In FHEM hüpfte uns sofort ein neues MQTT Gerät entgegen.

Während im Netz an vielen Stellen empfohlen wird, nun das entsprechende Hoymiles MQTT-Template auszuwählen, habe ich darauf verzichtet. Denn alle Readings waren sofort auch ohne eine explizite Templatewahl vorhanden.

Ich habe eigentlich nur das stateFormat ein wenig hübsch gemacht:

```
<b>Gesamt:</b> Luna_0_power W <b>P1:</b> Luna_1_power W <b>P2:</b> Luna_2_power W <b>P3:</b> Luna_3_power W <b>P4:</b> Luna_4_power W <b>Temp.:</b> Luna_0_temperature °C
```

Richtig cool wird es, wenn man eine hübsche Oberfläche drum herum strickt.
Ich benutze FUIP dazu, welches auf FTUI zurückgreift.

FUIP hat den Vorteil, dass man vieles quasi mittels WYSIWYG mit der Maus hin- und herschieben kann.

Ich habe die Darstellung für unseren Echo-Show optimiert. Inklusive einer Routine, dass, wann immer man vor dem Show steht, sich die FUIP-Oberfläche öffnet. Hat ein bisserl was von LCARS.

#fhem #fuip #echoshow #benutzeroberflaeche #hoymiles #solar