Hier noch vier Impressionen.

Enttäuscht war ich über die Menge der Teilnehmenden. Ich bin jeder einzelnen Person dankbar für ihr kommen, aber solch ein Rahmen verdient mehr Zuspruch, besonders in der aktuellen Zeit. Das machte mich, obwohl die Veranstaltung eine Gute war, etwas traurig.

#do0711

Die beiden großflächigen Banner, die seit Jahren als Sichtschutz dienen. Aus den dahinterliegenden Fenstern gab es immer wieder rechte Provokationen.

#do0711

Rabbiner Avigdor Moshe Nosikov bei seiner heutigen, wie immer beeindruckenden, Rede.

#do0711

Kleine Bilderauswahl von heute:

Die Dortmunder "Omas gegen Rechts" waren heute erstmalig in Dorstfeld dabei und das direkt in großer Anzahl. Im Gespräch erfuhr ich, dass sich die Gruppe bereits im April dieses Jahres gegründet hat. Zukünftig wird man die Gruppe* wohl häufiger sehen, sehr gut!

#do0711

*Bild mit Erlaubnis

Es gab keine schwarzen Folien, die als Zäune dienten, wohl aber ein Sichtschutz, wie seit Jahren mit Namen von Opfern des NS. Die eine schwarze Folie war eine, die besprüht wurde. In diesem Jahr mit "Nie wieder ist jetzt".

"Als Spitze des Eisberges wurde die Veranstaltung dann auch noch eingezäunt und die Zäune mit schwarzer Folie umwickelt ...". Im Grunde sind das Fake News.

#do0711 #nonazisdo

Auf Telegram der Dortmunder Nazis gibt es einen Text, wohl von Sascha Krolzig, zur heutigen VA in Dorstfeld. Der kassierte dort heute einen Platzverweis, wohl auch unter Androhung einer Ingewahrsamnahme.

In seinem Text liest sich dann so: "... Anwohner und Gewerbetreibende von den Handlangern des Regimes schikaniert, kontrolliert und bekamen zum Teil sogar unter Androhung der Festnahme einen Platzverweis ausgesprochen, nur weil sie gerade auf dem Weg zur Arbeit waren."

#do0711 #nonazisdo

14:21 Jetzt in Dorstfeld. Um 15 Uhr beginnt die Gedenkstunde, die jedes Jahr um den 9. November stattfindet.

Nazis sind keine in Sicht. Ich Frage mich erstmalig aber auch, ob wir damit rechnen müssen, dass sogenannte Linke und Froind*innen der Hamas hier auftauchen.

#do0711

Gedenkstunde am 7. November in Dortmund-Dorstfeld: Gemeinsam gegen das Vergessen

Am 9. November 1938 erschütterten organisierte antisemitische Angriffe das Land: Synagogen brannten, jüdische Geschäfte und Wohnungen wurden zerstört, und rund 30.000 Jüdinnen und Juden in Konzentrationslager verschleppt. Diese Pogrome markierten den Beginn der systematischen Verfolgung jüdischer Menschen, die in der Shoah mündete, der grausamen Ermordung von 6 Millionen Jüdinnen und Juden. Doch Antisemitismus ist auch heute noch allgegenwärtig, und jüdisches Leben in Deutschland bleibt bedroht. Erinnern und Handeln in der Gegenwart Am 7. November 2024 laden wir Sie ein, gemeinsam der Opfer der Novemberpogrome zu gedenken und ein Zeichen gegen den heutigen Antisemitismus zu setzen. Die Gedenkstunde findet am Mahnmal der in Dortmund-Dorstfeld statt, begleitet von Reden und Kulturbeiträgen. In diesem Jahr jährt sich nicht nur die Pogromnacht zum 86. Mal, sondern auch der verheerende Terrorangriff auf Israel. Diese Ereignisse verdeutlichen, dass der Kampf gegen Antisemitismus aktueller denn je ist. Ab 14:00 Uhr präsentieren Dortmunder Schulen, Organisationen und Initiativen auf dem Wilhelmplatz ihre Arbeit zu den Themen Nationalsozialismus, Gedenken und Antisemitismus. Das Begleitprogramm bietet Einblicke in verschiedene Projekte, die zur Erinnerungskultur beitragen. Die Gedenkstunde beginnt um 15:00 Uhr am Mahnmal in Dorstfeld mit Grußworten von Bürgermeister Norbert Schilff, einer Rede von Bezirksbürgermeisterin Astrid Cramer sowie Reden und Beiträgen von Schülergruppen und der Jüdischen Kultusgemeinde. Musikalische und literarische Beiträge von Dortmunder Schüler*innen geben den Opfern eine Stimme und Erinnern an die Notwendigkeit auch heute zu Handeln. Unsere Verantwortung – ein gemeinsames Zeichen setzen Die Gedenkstunde ist ein wichtiger Moment, um zu zeigen, dass wir gemeinsam Verantwortung dafür tragen, dass solche Verbrechen nie wieder geschehen. Angesichts aktueller antisemitischer Vorfälle weltweit ist es umso dringlicher, sich aktiv gegen Hass und Gewalt zu stellen. Details zur Veranstaltung: Datum: 7. November 2024 Ort: Mahnmal Dorstfeld, Haltestelle Wittener Straße Beginn: 14:00 Uhr Begleitprogramm Wilhelmplatz, Gedenkstunde ab 15:00 Uhr Gemeinsam wollen wir uns erinnern, ermahnen und gegen das Vergessen ankämpfen. Jede Stimme zählt. Flyer Gedenken 2024Herunterladen Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen. Dies gilt auch für die Darstellung von Symbolen auf Kleidungsstücken oder das öffentliche Tragen von Accessoires und Tattoos mit einem Bezug zur rechtsextremen Szene.