Einen direkten Gegenprotest in Sicht- und Hörweite organisierten unter anderem Aktivist:innen der Gruppe „HOPE – fight racism“, die sowohl die Auftakt- als auch die Abschlusskundgebung der Rechten lautstark begleiteten.
5/5 #DD1402 #Dresden @hopedresden
Augenzeugen berichten von Schlägen auf Kopfhöhe; dabei wurden laut Berichten auch Medienvertreter:innen getroffen und bei ihrer Arbeit behindert.
Trotz der polizeilichen Absperrungen gelang es einzelnen Gruppen, die Freiberger Straße zu besetzen. Diese Sitzblockaden zwangen den rechtsextremen Aufmarsch zu einem kurzfristigen Fahrbahnwechsel. Ein ungestörtes Propagieren ihrer Inhalte war den Neonazis über die gesamte Strecke nicht möglich.
4/5 #DD1402 #Dresden
Als Gruppen vom Postplatz versuchten, die geplante Route der Neonazis auf der Ostra-Allee zu blockieren, schritt die Polizei unter Einsatz von Pfefferspray und körperlicher Gewalt ein.
Besonders unübersichtlich war die Lage im Bereich des World Trade Centers und des Freiberger Platzes. Mehrere Durchbruchsversuche der Gegendemonstrant:innen wurden von den Beamten gestoppt. Auf Höhe des Hotels Elbflorenz setzten Polizisten Schlagstöcke ein.
3/5 #DD1402 #Dresden
Aus der Dresdner Neustadt starteten zwei Demonstrationen mit insgesamt rund 3.200 Teilnehmenden, die sich am Neustädter Markt vereinigten. Aus Richtung der TU Dresden bewegten sich ca. 400 Menschen in Richtung Zentrum. Das zentrale Ziel aller Aufzüge war der Postplatz, wo bereits mehrere hundert Menschen eine Versammlung abhielten.
Am Rande der Proteste kam es zu teils heftigen Auseinandersetzungen.
2/5 #DD1402 #Dresden
Tausende protestieren in #Dresden gegen Neonazi-Aufmarsch
Dresden, 14. Februar 2026 – Am Samstag haben über 4.000 Menschen in der Dresdner Innenstadt gegen einen Aufmarsch der rechtsextremen Szene demonstriert. Unter dem Motto des Bündnisses „Dresden WiEdersetzen“ formierte sich ein breiter Gegenprotest, der den Ablauf der Neonazi-Versammlung störte.
Bereits am Vormittag setzten sich verschiedene Protestzüge in Bewegung.
1/5 #DD1402
@ddwiedersetzen

Ihr wollte euch noch mehr Bilder vom Neonazi-Aufmarsch vom 14. Februar 2026 aus #Dresden anschauen?

Dann schaut in unserem Flickr Album zum #DD1402 vorbei. https://flic.kr/s/aHBqjCKuTC

Neonazi-Aufmarsch in Dresden vom 14.02.2026

Neonazi-Aufmarsch in Dresden: Rund 1.300 Rechtsextreme demonstrieren unter massivem Gegenprotest Dresden, 14. Februar 2026 – Auch 81 Jahre nach der Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg haben Rechtsextreme den Gedenktag erneut für ihre Zwecke instrumentalisiert. Rund 1.300 Teilnehmer:innen versammelten sich am Samstagnachmittag am Bahnhof Mitte zu einem sogenannten „Gedenkmarsch“. Trotz der Bemühungen der Veranstalter, den Marsch als „stilles Gedenken“ zu inszenieren, prägten lautstarker Gegenprotest und eine Sitzblockade das Geschehen. Strategische Geheimhaltung und personelle Kontinuität Wie bereits in den Vorjahren fungierte der Leisniger Neonazi-Kader Lutz Giesen als offizieller Anmelder. Giesen hatte die Versammlungsleitung vor Jahren von Maik Müller übernommen, nachdem es interne Richtungsstreitigkeiten gegeben hatte. Auch in diesem Jahr fanden taktische Versteckspiele um das genaue Datum statt. So veröffentlichte die Partei „Die Heimat“ durch einen X (ehemals Twitter) Post bereits am 14. Januar 2026, das Datum vorab, löschte den Beitrag jedoch kurz darauf wieder. Am 25. Januar 2025 kommunizierte die Gruppierung „Dresden-Gedenken“ offiziell den 14. Februar. Auch der Sammelpunkt am Bahnhof Mitte sickerte trotz versuchter Geheimhaltung vorzeitig durch. Antisemitische Rhetorik und blockierte Routen Die Polizei sicherte die nahezu identische Route zum Vorjahr bereits frühzeitig mit Hamburger Gittern und einer hohen Kräftepräsenz ab. Bei der Auftaktkundgebung gegen 14:00 Uhr trat unter anderem der bekannte Neonazi-Aktivist Sven Skoda ans Mikrofon. In seinem Redebeitrag bediente er mit der Chiffre vom „alten Feind des deutschen Volkes“ eine eindeutig antisemitische Motivik. Der Aufmarsch, der sich gegen 14:30 Uhr über die Maxstraße und Ostra-Allee in Bewegung setzte, verlief jedoch nicht störungsfrei: • Sitzblockade: An der Freiberger Straße zwang eine Sitzblockade von Gegendemonstranten:innen den Zug zum Wechsel der Straßenseite. • Dauerprotest: Entlang der gesamten Strecke machten über 4000 Menschen lautstark ihren Unmut deutlich. Die von den Rechtsextremen angestrebte „würdevolle Stille“ wurde durch den massiven Gegenprotest konterkariert. Abschluss mit Rechtsrock und Nationalhymne Nach einer Route über die Ammon- und Könneritzstraße kehrte der Zug für die Abschlusskundgebung zur Weißeritzstraße zurück. Dort trat Philipp „Phil“ Neumann, Sänger der Rechtsrock-Band „Flak“, mit einer musikalischen Darbietung auf. Zudem sprach die langjährige NPD-Funktionärin (jetzt „Die Heimat“) Edda Schmidt. Anmelder Lutz Giesen räumte später offen ein, dass es erheblicher Überzeugungskraft bedurft habe, Schmidt für diesen Auftritt zu gewinnen. Die Versammlung endete nach den Redebeiträgen mit dem gemeinsamen Singen der Nationalhymne und löste sich unter polizeilicher Begleitung auf.

Flickr

Was ihr gesehen und erlebt habt, darf nicht unsichtbar bleiben.

Am 14.02. wurde nicht nur dem Neonaziaufmarsch der Teppich ausgerollt. Die so called “Freunde und Helfer” hatten vielerorts einen gefühlten Freifahrtsschein, mit absoluter Härte und purer Gewalt gegen Antifaschist:innen vorzugehen. Lasst uns das so nicht stehen lassen!
#dd1402 #dd1302 #ddwiedersetzen #Dresden

Am Naziaufmarsch in #Dresden am Samstag nahmen wie jedes Jahr zahlreiche Neonazis aus #Thüringen teil. Darunter Heimat, B&H, Kameradschafter, Rechtsrock und AfD. Wir haben die Thüringer Teilnehmenden auf unserem Blog dokumentiert: https://rechercheportaljenashk.noblogs.org/post/2026/02/17/dd/ #dd1402

@bob

stimmt eigentlich. einer der lustigsten Momente von #dd1402

ich finde ja, die ganzen Fotograf_innen welche die Faschos zu #dd1402 fotografiert haben sind viel zu anständig.

bisher hab ich keinen gesehen, der ein Foto veröffentlicht hat wie sich Sven Skoda zur Auftaktkundgebung auf der Bühne (fast) auf die Fresse gelegt hat