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"Der Wert des Körpers"
Der Körper wird beschrieben, geformt, inszeniert – als verletzlicher, als begehrter, als arbeitender Körper. Er ist zentrale Ressource des Kapitals und zugleich Träger sozialer Ungleichheit.
Der Wert des Körpers
Über unseren Körper erfahren wir die Welt – keine Seele ohne Leib. Der Körper ist Ort von Lust und Angst, von Begehren und Verletzlichkeit, aber auch Mittel kapitalistischer Ausbeutung und Schauplatz gesellschaftlicher Kämpfe. In ihn schreiben sich Ideale, Normen und Machtverhältnisse ein. Er ist niemals bloß gegeben, sondern stets politisch, ökonomisch und kulturell geformt. Dem Kapitalismus dient er als Ressource: Er soll funktionieren, leisten, durchhalten.