Die Diskussion um den #Wasserzins ist in der Regierung angekommen. Wie Ö1 im gestrigen Morgenjournal berichtete, liegt er bei der laufenden #Budgetverhandlung auf dem Tisch. Wir haben bereits im Herbst analysiert, wie ein Wasserzins nach Schweizer Vorbild funktioniert. 1/
Die Schweiz zeigt seit über hundert Jahren, dass eine Abgabe auf Strom aus Wasserkraft funktioniert: Dieser #Wasserzins liegt aktuell bei umgerechnet 1,5 Cent pro Kilowattstunde. Dadurch könnte etwas mehr als ein Drittel der Verbund-Übergewinne abgeschöpft werden. 6/
Obwohl Österreich zu 80 Prozent erneuerbare Energie nutzt, werden die Strompreise maßgeblich von importiertem Gas bestimmt. Der #Wasserzins – und vergleichbare Abgaben auf Windkraft und Solarenergie – ermöglicht eine Abschöpfung der Übergewinne, ohne die Marktmechanismen selbst zu tangieren. 8/
Die Preisspitzen der Energiekrise sind zwar abgeflacht, aber noch immer bleibt #Strom in Österreich deutlich teurer als vor der Krise. Dadurch erzielen Energieunternehmen auf Dauer milliardenschwere Übergewinne. Wir analysieren den Grund und schlagen einen #Wasserzins als Gegenmaßnahme vor. 1/