Wenn wir hinfahren: Was ist die Aussage? Das ist etwas, worauf man sich vorbereiten muss!" Es geht um die Frage: "Was ist der Sport? Der Sport steht für Integration, für Spaß, für Diversität. Und dafür, dass wir uns für die Menschenrechte einsetzen. Das sehe ich derzeit nicht." #WMboykott 2/2

Das Amazon nicht nur Bücher verkauft wist ihr, D.h. wie auch Marc Uwe Kling, bei die mit den Altdeutschen vornahmen zu bestellen, aber besser noch alles in Läden zu kaufen.
Auch eine Fußball WM Boykott kann mithelfen.
#diday #DUT #WMboykott #antiFIFA @marcuwekling

https://di.day/de/wechselrezepte

Wechselrezepte — Digital Independence Day

An jedem ersten Sonntag im Monat veranstalten wir den Digital Independence Day. Wir holen uns unser freies digitales Leben zurück und wechseln zu demokratiefreundlichen digitalen Alternativen.

Der Fussballgott zur Boykottdebatte

Deutschlands Fussballoligarchen (der Herren) wollen die Sache nicht anfassen, nicht sehen, nicht hören. Was mischt sich die Welt in den (Profi-)Fussball (der Herren) ein? Das geht sie doch gar nichts an, der gehört doch ihnen, den Oligarchen (der Herren). Es ist so ähnlich wie mit dem Vatikan, der jahrhundertlang Kriege geführt hat, “im Namen des Herr”. Aber hat den mal einer gefragt? Nun hat der Fussballgott Stellung genommen, in einer Eindeutigkeit, die seine machthabenden Deuter umso heftiger zu ignorieren versuchen.

Wie immer hat er – vertreten durch den fabelhaften Film- und Drehbuchmacher Tom Theunissenseine Stellungnahme beim Stadionsprecher von Werder Bremen, der im Nebenberuf ein WDR-TV-Fussballmagazin macht, Arnd Zeigler abgegeben (ab Minute 24). Es ist nicht schön, was er uns in den Bildern seiner Widersacher zeigt. Aber die Deutlichkeit ist schön. Eine Perle. Danke.

Der Fussballgott zur Boykottdebatte – Beueler-Extradienst

@Fenderbender
Bescheuertes Bild!

Bin ja auch für einen #wmboykott , aber dieses Bild ist kontraproduktiv.

@arnoutgeeraert.bsky.social von der @[email protected] zur Wirkung(slosigkeit) eines #WMBoykott. Stattdessen: "Im europäischen Kontext bedeutet dies eine Regulierung auf Ebene der Europäischen Union und nicht nur episodische moralische Empörung im Zusammenhang mit einzelnen Turnieren." 1

A World Cup boycott? Expert sa...
A World Cup boycott? Expert says it misses the point

Why boycotting the 2026 World Cup won’t work: an interview with Arnout Geeraert on politics, FIFA, and the limits of symbolic protest.

Utrecht University
Mehrere EU-Abgeordnete haben die Europäische Fußball-Union #UEFA in einem Brief aufgefordert, sich bezüglich der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den #USA klarer zu positionieren.
#WMBoykott
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/aufruf-uefa-wm-boykott-100.html
EU-Abgeordnete fordern von UEFA Prüfung von WM-Boykott

In Europa gibt es Forderungen nach einem Boykott der Fußball-WM. Damit soll gegen die Politik von US-Präsident Trump protestiert werden. Nun haben EU-Abgeordnete einen Aufruf gestartet.

tagesschau.de
Haltung zeigen: WM-Teilnahme absagen – DFB-Team zurückziehen!

Als vierfacher Fußball-Weltmeister ist unsere Nationalmannschaft Vertreter eines weltoffenen und toleranten, demokratischen und friedlichen Deutschlands. Sie darf nicht Statist für Donald Trump und eine WM im Ausnahmezustand sein.

WeAct

Niemand will das sehen

Der Profifussball (der Herren) hat seine Grenzen längst erreicht

Da habe ich ja nochmal Glück gehabt. Hätte die Bundesregierung sich in der WM-Boykottdebatte konstruktiv positioniert, hätte das in meinem Inneren tiefe Verunsicherung ausgelöst. Muss ich meine Meinung überdenken, wenn Friedrich Merz sie teilt? Keine Gefahr. Obwohl: dass die Bundesregierung ihre Position durch eine Staatssekretärin mitteilen lässt, die keine*r kennt, zeugt nicht von kollektiver Selbstsicherheit, sondern dokumentiert: “niedrig hängen!” Niedriger geht es kaum.

Das Publikum verhält sich bereits, und die Bundesregierung wird das intensiv studieren. Gestern war Live-Fussball (der Herren) im TV. Und keine*r wollte es sehen. Ausgenommen mickrige 3,1 (von 84) Mio. Das ist ein Viertel so viele, wie am Wochenende Handball sehen wollten. Dass eine Konzernbetriebsmannschaft eines Saatgutmonpolisten und in den USA vielfach verurteilten Straftäters den tapferen FC St. Pauli sportlich auseinandernimmt – das will wahrlich kein echter Fussballfan stundenlang angucken.

Ähnlich wenige wollen den nominell megaerfolgreichen Fussball der Angestellten des SAP-Milliardärs Hopp sehen. In deren Ministadion (30.000 Plätze, wie in Leverkusen) blieben letztes Wochenende 11.000 Plätze leer, obwohl die so gut spielen, wie noch nie. Nur der Fussballkonzern aus dem süddeutschen Raum spielt noch besser als die. Und über den schreibt die FAZ, bevor es in die Bezahlmauer geht: “Die Rechnung des Max Eberl – Max Eberl schafft den Umbruch und stellt einen Kader zusammen, der das Potential hat, Saison für Saison das Champions-League-Halbfinale zu erreichen. Dafür zahlt der FC Bayern aber einen hohen Preis.” Max Eberl, das ist der beste Manager, den Borussia Mönchengladbach jemals hatte, und der, wie alle, die geradeauslaufen können, irgendwann mit einem Haufen Geld abgeworben wurde.

Der “hohe Preis”? Gähnende Langeweile in der Liga. Der neben der Hopp-Truppe “schärfste” Verfolger aus dem westfälischen Raum spielt alle zwei Wochen vor über 80.000 fussballsüchtigen Menschen, und die wollen das nicht sehen, was ihnen gezeigt wird (“Kovac-Fussball”). Wie es der Kollege Theweleit schreibt, bevor es in die Bezahlmauer geht: “Guter Fussball ist nicht so wichtig”. So kommt es dann, wie es kommt.

Was tun?

Gegen die Sucht ist der Mensch machtlos. Es gibt aber Alternativen zum von den Trump-Freunden und Konzernen servierten Trash. Bei den Herren in Deutschland ist es die zweite und dritte Liga. Und sogar die vierte, die gibt es auch in Bonn. Dort weiss noch niemand, wie es ausgeht. Und in der Frauen-Bundesliga tut sich einiges. Zwar gewinnen dort die gleichen Konzerne wie bei den Männern, aber die Verfolgerinnen rüsten nach. Sara Doorsoun kehrt mit 34 aus den USA zurück und bildet den Online-Aufmacher im FAZ-Sportteil (langes Interview mit der fachkundigen Celine Chorus, eingemauert). Die nächste Frauen-WM kommt bestimmt: nächstes Jahr in Brasilien, die TV-Sendezeiten könnten ähnlich kompliziert werden, wie dieses Jahr bei den vernachlässigbaren Herren.

Die nächste Frauen-EM ist 2029, und zwar hier. Wenn kein Krieg dazwischenkommt. Ein guter Antrieb für eine sachgerechte Politik “unserer” Regierung. Und die boykottieren wir auch nicht.

Niemand will das sehen – Beueler-Extradienst