@VeganCannibal

Ich hab #TobiRosswog schon 1-2 mal persönlich getroffen (u.a. beim #utopival) , sein Buch #AfterWork bisher aber noch nicht gelesen...

@onlytina

Hier mal noch 2 #Utopival-Erfahrungsberichte, die vielleicht einen kleinen Eindruck geben können:

https://das-gesellschafts-spiel.jimdo.com/2016/08/28/erst-das-grundeinkommen-und-dann-gar-kein-geld/

https://www.wwf-jugend.de/blogs/7493/7493/utopival-eine-woche-utopien-leben-

(Quelle: auf https://www.utopival.de/ unter Rückblick gibt's - geordnet nach Jahren - viele Bilder, und darunter manchmal auch Presse- und Teilnehmenden-Berichte. )

Erst das Grundeinkommen und dann … gar kein Geld?

Eine Woche geldfrei leben – einfach, aber trotzdem luxuriös? Und wie machen das Menschen, die diesen Lebensstil dauerhaft pflegen? In einer Woche in Ganderkesee bei Bremen habe ich mehr gelernt, als ich je gedacht hätte und dabei außerordentlich gut und in Wohlstand gelebt. Vom 1. bis zum 6. August war ich auf dem Utopival, dem Mitmachkongress vom Projekt- und Aktionsnetzwerk Living Utopia, der dazu einlädt, eine Woche nach den 4 Grundprinzipen vegan, ökologisch, geldfrei und solidarisch zu leben. Die zentrale Frage, die uns die Woche über beschäftigt hat, lautet: „Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Gesellschaft von morgen vor?”. Dabei wurden vielfältige Ideen diskutiert, praktische Umsetzungen ausgetauscht und spannende Konzepte besprochen. Natürlich war trotz geldfreiem Lebens auch das bedingungslose Grundeinkommen ein Thema. Es ist eine Möglichkeit unter vielen, Veränderungen herbeizuführen und vielleicht auch ein erster Schritt auf dem Weg in eine geldfreie Gesellschaft. Das Gesellschafts-Spiel habe ich in einem Workshop angeboten und auch abseits davon wurde es immer wieder ausgeliehen und gespielt. Die Themen auf den Aktionskarten kamen den meisten Mitspielern oft bekannt vor, vieles kennen sie aus eigenen Erfahrungen und haben sich schon vielfältig damit auseinandergesetzt. Einige Ideen allerdings waren auch für die Utopival-Teilnehmer neu und haben zum Andersdenken angeregt. Über das bedingungslose Grundeinkommen wollten viele mehr wissen und ich konnte ihnen auch die meisten ihrer Fragen beantworten. Ich habe in dieser Woche unheimlich viel gelernt. Zum Beispiel, dass es durchaus möglich ist, dass 130 Menschen miteinander solidarisch und geldfrei leben können, sich gegenseitig das gönnen, was sie brauchen, ohne Grüppchenbildung auskommen und miteinander arbeiten statt gegeneinander. Insbesondere dieses Miteinander, das ich auf dem Utopival erlebt habe, habe ich bislang noch nirgends sonst in dieser ausgeprägten Form erfahren. Wir haben aufeinander achtgegeben und miteinander über unsere Bedürfnisse und Wünsche gesprochen. Jede und jeder einzelne wurde als Person wahrgenommen und wertgeschätzt, mit allem, was sie oder er mitgebracht hat (beispielsweise eine Erblindung oder einfach ganz persönliche Macken). Jede und jeder konnte einbringen, was sie oder er kann und gut darin ist. Dieses Erlebnis war für mich etwas ganz Besonderes. Ich wünsche mir, dass alle, die auf dem Utopival waren, diese Werte mit nach Hause nehmen und dort weiterleben, so dass sie in die Gesellschaft strömen können und eine Veränderung bewirken. Ich glaube, dass uns das mit einem bedingungslosen Grundeinkommen leichter fallen könnte. Aber wir müssen nicht erst auf ein Grundeinkommen warten, damit wir so handeln und leben können. Vielleicht ist es sogar so, dass das Grundeinkommen erst kommt, wenn wir den Neid überwunden haben, uns gegenseitig gönnen können, was wir brauchen und wahrnehmen, wer die Menschen um uns herum sind und was sie an Wertvollem für uns und die Gesellschaft mitbringen? Und falls ihr euch nächstes Jahr auch auf dieses Erlebnis einlassen wollt, erfahrt ihr mehr auf der Seite des Projekt- und Aktionsnetzwerks Living Utopia und auf der Seite des Utopival. In diesem Jahr findet im November noch die Utopikon in Berlin statt, die Anmeldephase endet bereits am 5. September - dort könnt ihr den Utopival-Geist auch atmen. Autorin: Alina

@onlytina

Voll gern!
Das #Utopival ist ein utopisches Festival. Organisiert aus dem Umfeld von #LivingUtopia. Es geht um Wandel und Möglichkeiten und Alternativen, natürlich auch im Menschen und Beziehungen und um die (gute) Zukunft. und: es ist komplett #geldfrei bzw. #tauschlogikfrei:

Alles, was zum Gelingen beiträgt, wird geschenkt: Essen, Ort, Inhalte (Vorträge, Workshops, Konzerte...) usw. Auch die Gelegenheit daran teilnehmen zu dürfen, ist ein Geschenk - die 100 Plätze werden per Los vergeben.

Ich durfte 2016(?) dabei sein, es gab aber auch vorher schon Utopivals und auch danach welche - also definitiv nicht nur was einmaliges.

Eine aktuelle Möglichkeit um sich einzubringen und viel mehr zu Erfahren: Bei der Organisation des Utopival 2021 mitwirken:
https://www.utopival.de/blog/2021-04-03-utopival-2021

utopival | ein Mitmachkongress

ein Mitmachkongress mit 130 Menschen, 6 Tage und einer zentralen Frage: “Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Gesellschaft von morgen vor?“

Kürzlich mal wieder ans #utopival erinnert. Schön!

@Defender

Ich hab's nicht weiterverfolgt, nein.

Was ich mal gemacht habe: Bücher vor's Haus in einer Verschenk-Kiste.

Und ich hab mal für den #Tauschring eine Liste mit Ressourcen/Dingen gemacht, die bei mir "Müll" sind, für andere aber vielleicht wertvoll (Pferdemist, Pressbändel, leere Babygläschen...)

Online ist da aber gar nix von mir.

Woran ich mich jetzt erinnere, woran mensch anknüpfen könnte:

#yunity (
https://yunity.org/ ) ist mal mit dem Ziel einer "Plattform für bedingungsloses Teilen" gestartet, die waren auch im #Foodsharing-Umfeld aktiv.
Hatten dann aber mal andere Zeile. Und was aktuell Sache ist, weiß ich nicht.
Ich meine, ich hab im Rahmen eines #Utopival mal davon erfahren.

yunity

yunity is a network to promote sharing

@tunda

> Die Menschen von #Livingutopia machen sehr vieles richtig!

Da geh' ich voll mit! Sie machen vor allem #offline so viele tolle Dinge! Ich durfte 2 mal beim #Utopival dabei sein, das waren unglaublich bereichernd!

Super, dass sie auch #online und #digital entsprechend verantwortungsvoll, wertschätzend und achtsam mit den Menschen umgehen!

...ein bisschen aus dem Auge verloren, aber das #Utopival gibt es noch und immer wieder:

Dieses Jahr wohl eher dezentral - ich hab das Konzept noch - aus pre-Corona-Zeiten - als #Samenflug im Kopf:

https://www.utopival.de/blog/utopivalupdate-01

utopival | ein Mitmachkongress

ein Mitmachkongress mit 130 Menschen, 6 Tage und einer zentralen Frage: “Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Gesellschaft von morgen vor?“

@K0nrad

Gute, schöne Frage!
Ein Vorschlag von mir für dich wäre: schau dir mal #LivingUtopia an: https://livingutopia.org/

Ich kann mir vorstellen, dass du in diesem Umfeld Menschen findest, die solche und ähnliche Fragen für sich schon beantwortet haben und Lösungen jetzt schon leben.

(Ich persönlich hatte 2 mal das Privileg mit meiner Familie am #Utopival teilnehmen zu dürfen, was für mich sehr bereichernd war!)

Startseite - living utopia

Als Projekt- und Aktionsnetzwerk gestalten wir Mitmachräume für den gesellschaftlichen Wandel nach den vier begleitenden Motiven: living utopia

living utopia

Was ich auf dem #Utopival 2016 Neues entdeckt habe (Auszug):

(Beides beim WG-Spiel im #Konsens-Workshop mit Elena vom #Premiumkollektiv)

- das Konzept "funktionales Wohnen"
- das Konzept der #Solidarität. --> klingt total schrecklich (das ich das erst da entdeckt habe), aber zumindest im WG-Bezug war das für mich so:
Ich konnte mir gut vorstellen, dass die Miete nach m² umgelegt wird. Auch, dass "Miete durch Anzahl Personen" gerechnet wird, hätte ich in Betracht gezogen.

1/2

Sowohl dem Begriff #Tauschlogik und dem Konzept der Befreiung von derselben (#tauschlogikfrei), als auch mit dem Kommunizieren der eigenen Bedürfnisse (und vielem anderen) bin ich übrigens erstmals(?) so richtig auf dem #MoveUtopia (move-utopia.de) 2017 begegnet.
(2016 auf dem #Utopival war noch von #geldfrei die Rede.)

Gute Erfahrung, vielleicht klappt es 2019 wieder!? Wäre schön!

#LivingUtopia