@sabine

Das Thema ist wirklich ein Dauerbrenner am Lebensende. 🔥

In der pflegerischen Beratung gehe ich zuweilen einen Schritt weiter und spreche mit Zugehörigen gezielt über den freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken und dessen positiven Einfluss auf den #Sterbeprozess.

Die klare Message, das Nicht-Essen helfen kann und Leiden lindern kann, muss Zugehörigen ggf. expliziert werden.

Mit den Sterbenden ist die Kommunikation dazu nonverbal ausreichend. Da rede ich dann nur noch hinsichtlich #Xerostomieprophylaxe.

Konkret habe ich noch nie schlechte Erfahrungen mit #Sterbefasten gemacht. Manche profitieren kurzfristig von einem belebenden Effekt und finden wieder Genussfähigkeit.

Andere bleiben dabei und gehen ihren Weg…

Wie sind Deine Erfahrungen?

Empowerment ist jedenfalls ein gutes Stichwort, in meiner Profession (immer öfter) auch Advocacy…

@Fischblog Aber du meinst jetzt nicht #Sterbefasten ? Sonst habe ich nix bei meiner Suche nach "erhöhte Sterblichkeit Fasten" gefunden. Wäre nett, wenn du einen Link tröten könntest.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sterbefasten

Sterbefasten – Wikipedia

Nerdkram #Hospizarbeit heute: Ein Thema, zwei Perspektiven, die Abendlektüre ist gesichert:

Zunächst eine ethische "Stellungnahme zur Begleitsedierung bei Behandlungsverzicht mit #Sterbewunsch oder beim #Sterbefasten" in der Zeitschrift für #Ethik in der Medizin.

➡️ https://doi.org/10.1007/s00481-023-00793-3

Nahezu zeitgleich kam von der "Revised European Association for #PalliativeCare (#EAPC) recommended framework on palliative sedation: An international Delphi study [..] to provide evidence- and consensus-based guidance on palliative #sedation for healthcare professionals involved in #EndOfLifeCare, for medical associations and health policy decision-makers.

➡️ https://doi.org/10.1177/02692163231220225

#PflegeEthik #MedizinEthik

Begleitsedierung bei Behandlungsverzicht mit Sterbewunsch oder beim Sterbefasten: eine ethische Stellungnahme - Ethik in der Medizin

Background This paper addresses sedation at the end of life. The use of sedation is often seen as a last resort for patients whose death is imminent and whose symptoms cannot be treated in any other way. This paper asks how to assess constellations, where patients want to hasten their death by refusing (further) life-sustaining treatment, or by voluntarily stopping eating and drinking (VSED), and wish this to be accompanied by sedation. Argument We argue that sedation is ethically and legally permissible not only as a last resort, but in principle. Furthermore, we see a clear obligation to sedate in cases of acute suffering of any kind, while in some other constellations individual physicians’ objections to supposedly premature or unnecessary sedation must be respected. Such possible reservations should, however, be reconsidered in light of the fundamental ethical and legal right to a self-determined death. Conclusion In general, sedation practices should be less restrictive, and existing guidelines should be revised accordingly.

SpringerLink
Ein Todkranker klagt an: „Der Staat verweigert würdevolles Sterben“

Troisdorf/Berlin. „Ihr Antrag auf Erwerb eines Betäubungsmittels zum Zweck der Selbsttötung ist abgelehnt." Mit diesem Satz endet der Kampf von...