Kachelmann hat im Zusammenhang mit Kaminöfen vom #
Reichenfeinstaub gessprochen.
Die taz
berichtete, dass das Umweltbundesamt dieses Problem erstmals adressiert habe:
Doch auch beim heiß umstrittenen Thema Holzheizungen positioniert sich das Umweltbundesamt jetzt neu: „Die belasten die Luftqualität beachtlich“, sagte Messner zu den Kaminöfen, die sich immer stärkerer Beliebtheit erfreuen. Insgesamt stoßen sie inzwischen mehr Feinstaub aus als die Motoren der Autos. „Das Umweltbundesamt rät, dass wir zukünftig darauf verzichten sollten, Holz zu verheizen“, sagte Messner.
In dem Folgeartikel
Kein Konzept gegen Kaminqualm findet sich dann diese bemerkenswerte Aussage:
Das Problem der Kaminöfen sei sogar noch viel größer, als die Zahlen vermuten lassen. Zum einen würden die Emissionen bei der Zulassung unter völlig unrealistischen Idealbedingungen gemessen. „Da wird genauso gemogelt wie bei den Dieseln“, meint Friedrich. Zum anderen seien die Messgeräte der Schornsteinfeger „völlig ungeeignet“, um den Schadstoffausstoß zu überprüfen.
Vor allem aber werde das Ausmaß der Feinstaubbelastung durch das Umweltbundesamt deutlich unterschätzt, mein Friedrich. Denn dieser wird auf Grundlage der gehandelten Holzmenge berechnet. „Dabei fehlt nicht nur das Holz, das selbst geschlagen wird, sondern alles, was nicht auf Rechnung verkauft wird“, sagt Friedrich. „Der reale Wert dürfte mindestens doppelt so hoch liegen.“ Das Umweltbundesamt räumt ein, dass die Holz-Emissionen durch die Art der Berechnung „eher unterschätzt“ werden, nennt dazu aber keine Größenordnung.
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