Siegfried Unseld und das Schweigen: Eine deutsche Karriere - Aktuelles

Manchmal genügt eine Karteikarte, um ein Denkmal ins Wanken zu bringen. Die ZEIT berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von einem Fund des Historikers Thomas Gruber, der im Bundesarchiv auf eine NSDAP-Mitgliederkarte stieß. Der Name darauf: Siegfried Unseld. Parteieintritt am 1. September 1942, beantragt als 17-jähriger Schüler aus Ulm. Kein Irrtum, keine Überführung im HJ-Marschschritt – sondern ein bewusster Antrag zur rechten Zeit. Hitler triumphiert an allen Fronten, die Wehrmacht steht am ...

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