Tage der Superlative.
Ak-Baital-Pass, mit 4655 m höchstgelegener Punkt der Reise (und meines Lebens).
Karakol-See auf über 4000 Metern.
Die chinesische Grenze lange Zeit in Sichtweite.
Kyzyl-Art-Pass auf 4250 Metern, einer der höchstgelegenen Grenzübergänge der Welt.
Und doch sind als Wichtigstes nicht diese Zahlen geblieben. Sondern das Lebensgefühl des Unterwegsseins in solchen Extremen. Vertrauen in meine Kraft. Demut vor dem Großen, das uns umgibt. Tiefste Dankbarkeit.
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕
Vor einem Jahr, im Pamir, Tadschikistan.
Zwei Wochen in der Hochgebirgswüste auf knapp 4000 Metern. Mondlandschaft in permanentem Wetterwechsel, ausgesetzt bei Wind und Regen.
Dann Murgab. Ein Ort, der mir schon ewig eine Wunschvision war. So wie der gesamte Pamir, die Strecke auf dem Pamir Highway.
Vielleicht war hier das heimliche Ziel meiner Reise. Obwohl danach noch fast ein Vierteljahr blieb, waren dies die Wochen mit dem deutlichsten und glücklichsten "Angekommen"-Gefühl.
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕
Den 5tägigen Abschnitt auf der Staubschotterstraße des Grauens habe ich vor einem Jahr beim Fahren sehr verflucht. Selten fühlte ich mich angestrengter.
Und jetzt habe ich Sehnsucht ... genau nach diesem Teil des Pamirhighways. - Wenn ich eines Tages wieder für längere Zeit losdarf, werde ich vielleicht dort wieder beginnen.
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕 #tadschikistan #pamir
Heute vor einem Jahr. Tadshikistan.
Pamir Highway am Fluss Panj, Schotter und Staub, gegenüber liegt tagelang Afghanistan. In der Ferne die ersten 5000er.
Und dieses Jahr sitze ich zu Hause, in Sehnsucht. (Die jetzt in den Pfingstferien, da alle verreist sind, besonders wehtut.)
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕 #lebensreise

Kleines am Wegesrand wird immens wichtig. Wir halten an, betrachten es.
Die Menschen fühlen sich näher an als sonst, in "normalen" Zeiten. Mit jeder/jedem verbindet uns Wesentliches. Mein Blick wird verstehend.
Man kann nicht planen. Den Tag vielleicht noch. Die Woche kaum. Den Monat gar nicht.
Alles ist intensiv und voll innerem Frieden.

Sterbebegleitung und meine große Reise sind sich gar nicht unähnlich.
Vielleicht war meine Reise zum Üben da?
#pflegen #palliativ #Lebensreise #ostenohneplan

Heute vor einem Jahr:
Usbekistan. Wüste. Kärgstes Café der Welt.
130 km. Gegenwind. Keine Kurve, kein Schatten.
Glücklich.
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕
Heute vor einem Jahr in der usbekischen Wüste.
(An manchen Tagen tun die Erinnerungen an die Reise besonders weh. Dann ist da plötzlich eine riesige Sehnsucht in mir, wieder auf dem Rad und in der Wüste zu sein ...)
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕 #nachdemSabbatjahr
Durch den Nordwesten Irans
(Februar '25)
Reisetüren #9
Bergwelten.
Unendliche Neugierde auf das fremde Land.
Eine Welle von "Welcome to Iran" empfängt uns. 😍
Was für Menschen. 💚🤍♥️
#Reisetüren #nachdemSabbatjahr
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕
Georgien und Armenien
(Dezember '24 und Januar '25)
Reisetüren #8
Wochen voller Wegsuche. Zwischen Kaukasus und dem "Meer von Tbilisi", auf den bergigen Straßen Armeniens, nach einem wilden Ritt durch Schneechaos - halte ich schließlich ein Iran-Visum in den Händen 😍
#Reisetüren #nachdemSabbatjahr
#ostenohneplan 🚴‍♀️🏕
Stille.
Im Norden Armeniens, Dezember '24.
#Reisetüren #nachdemSabbatjahr #ostenohneplan 🚴‍♀️🏕