Vielleicht sollte ich schreiben. Wenn schon sprechen nicht geht. Gegen die Dünnhäutigkeit. Über all das. Warum es mich so erschöpft. (Und warum es nicht bedeutet, dass ich mich einfach nur mal wieder "anstelle".)
#pflegen #Lebensreise
Ein Teil der Pflegearbeit ist Warten.
Jetzt zum Beispiel aufs Aufwachen. Auf den Pflegedienst. Auf die Beobachtung, ob die Kraft dann reichen wird für den geplanten Ausflug. Auf die Lieferung des (hoffentlich) alltagserleichternden Hockers. Auf die Einschätzung des Palliativdienstes. Auf die Mitteilung der Pflegeagentur. Auf den Moment, wo endlich wieder ein Kind hier sein wird ...
#pflegen #Lebensreise
Erster Ferientag. Im Wesentlichen liege ich herum und fühle mich infektmäßig krank.
Während es im Kopf rattert, welches Orgazeugs ich in diesen zwei Wochen alles abarbeiten sollte. Und welche Termine. Wenn ich schonmal ein paar Vormittage frei habe.
Arztbesuche, Sozialdienste, Pflegestützpunkt, man ist irgendwie nie fertig.
Und dann wären da noch meine eigenen Gesundheitsdinge. Stimmt, das gibt's ja auch noch.
Aber eigentlich würde ich gern zwei Wochen nur herumliegen ...
#pflegen #Lebensreise
Mal abgesehen von der vielen Zeit und der Verantwortlichkeit (selbst wenn es "nur" selbst angezogene ist) ist es insbesondere die Unsichtbarkeit, die mich im Moment schmerzt.
Man tut und macht und funktioniert, stellt jemand anderem seine Hände und Beine zur Verfügung, setzt sich vielen Emotionen aus, insbesondere dunklen, bekommt zuweilen böse Worte, braucht Reaktionskraft (und bewältigt nebenher noch nen fast vollen Schuljob).
Und für den Rest der Welt ist man unsichtbar.
#pflegen #Lebensreise
Über meine letzten zwei Monate könnte ich ein Buch schreiben. Und das ist erst der Anfang.
Pflegen.
Klingt so harmlos. (Nee, eigentlich nicht. Aber es ist deutlich heftiger als ich mir vorstellte...)
Wenn ich mit kleinen Kindern noch nicht wusste, was mental load ist: JETZT weiß ich es.
Und für all die Aufreger, die einem hier auf dem Weg begegnen - behördliche Fallstricke, undurchsichtige Geldtöpfe, Regularienwirrwarr, Abzockversuche - hat man gar keine Aufregekraft mehr.
#pflegen #Lebensreise

Wenn ich eines auf meiner Radreise gelernt habe, dann das:
Go with the flow.
Wenn ich eines jetzt gerade realisieren muss, dann das:
Go with the flow.

Jeder Tag bringt Neues. Alles strömt jeden Tag neu. Langfristige Planung gibt es nicht. Ich atme. Gehe Schritt für Schritt. Staune selbst, wie gut das geht. Wie ich nach jedem Stolpern wieder aufstehe, mit und ohne Hilfe. Und ja: Der Weg sorgt für mich. Wie unterwegs.
#nachdemSabbatjahr #Lebensreise

Ob ich irgendwann wieder in meine Reiseerinnerungen zurückfinde, auch hier?
Das Leben fordert gerade ganz anderes. Auch eine Reise, so kann man sagen. Der es weder an Intensität noch an Tiefe mangelt. An Wachstumsmöglichkeiten schonmal gar nicht.
Nur dass man nicht einfach so am Wegesrand pausieren kann, wie unterwegs mit dem Rad.
#nachdemSabbatjahr #Lebensreise

Was wäre, wenn man #Geschichte wie eine Reise erleben könnte?

Menschen verstehen Geschichte unterschiedlich. Genau deshalb finde ich diesen #Reiseführer so genial. Man geht hier mit Marx und Engels auf eine #Lebensreise.

Ich würde mir wünschen, dass Geschichte öfter so erklärt wird. Also als Reiseführer – einfach, um sie besser zu verstehen.

Tauche ein in eine ungewöhnliche Perspektive auf #Marx und #Engels:
https://www.miss-jones.de/2020/03/20/marx-und-engels-mal-anders/

Das Leben ist kein Spiel mit klaren Lösungen. Es ist völlig in Ordnung, wenn du nicht auf alles eine Antwort hast.
#MentalHealth #Selbstakzeptanz #Lebensreise