Thomas Stuber – „Kruso“ (2018)
Es ist ein merkwürdiger Spiegel, den Thomas Stuber uns hier vorgehalten hat: Rund dreißig Jahre nach der Wende war sein Film schon mehr als nur ein Rückblick auf die DDR, sondern bereits eine Reflexion über die Kontinuität gesellschaftlicher Ausschlüsse – und über das fragile Versprechen von Gemeinschaft in Zeiten politischer und ökonomischer Fragmentierung. Hiddensee, die Insel im Film, wurde zu einem psychologischen und symbolischen Ort, an dem sich die Überlebenden, die Verstoßenen, die „Schiffbrüchigen“ gesammelt haben – Menschen, die im System keinen Platz hatten. (ARD, Wh.)
Thomas Stuber - "Kruso" (2018)
Es ist ein merkwürdiger Spiegel, den Thomas Stuber uns hier vorgehalten hat: Rund dreißig Jahre nach der Wende war sein Film schon mehr als nur ein Rückblick auf die DDR, sondern bereits eine Reflexion über die Kontinuität gesellschaftlicher Ausschlüsse - und über das fragile Versprechen von Gemeinschaft in Zeiten politischer und ökonomischer Fragmentierung. Hiddensee, die Insel im Film, wurde zu