Para enxergar o Irã sem os filtros da mídia

Passeio pela história de uma civilização milenar e um país rebelde, que derrotou impérios. As revoluções. A nacionalização do petróleo, que o Ocidente jamais engoliu. O poder e o conservadorismo do clero. Um prognóstico: a guerra de Trump não será fácil

https://outraspalavras.net/geopoliticaeguerra/para-enxergar-ira-sem-os-filtros-da-midia/

Para enxergar o Irã sem os filtros da mídia | Outras Palavras

Passeio pela história de uma civilização milenar e um país rebelde, que derrotou impérios. As revoluções. A nacionalização do petróleo, para ira do Ocidente. O poder e a intolerância do clero. Um desafio: se Trump quiser guerra, não será fácil

Outras Palavras

In Ruhe lassen ist keine Option

Klare Interessen im Deutungskampf um die iranischen Revolutionen

Wie immer reichen sich die Kriegsherren beider Seiten die Hand. Das Mullahregime versucht die Kommunikation der aufständischen Kräfte zu unterbinden. So hat das vorgeblich feindliche Ausland freie Hand darin, die politischen Kämpfe rauf und runter zu deuten, ohne dass die, um die es geht, autonom darin und mglw. dagegen eingreifen können. So behaupten die kapitalgesteuerten Medien der Welt nahezu unisono, bis hin zur Berliner taz, die Iraner*innen wollten angeblich den Schah wiederhaben. Wehren gegen diese Sichtweise können sie sich ja nicht. Fabelhaft.

Immerhin gab es in der taz heute Widerspruch. Noshin Shahrokhi: Massenproteste im Iran: Weder Mullah noch Schah! – Nicht nur das Regime, sondern auch Teile der Opposition verhindern demokratische Bestrebungen. Das Land darf nicht erneut zur Monarchie werden.”

Es ist zweifellos strategische Priorität jeder Ausformung von Faschismus, demokratische Opposition zu spalten. Je grösser ihr Braindrain ins Ausland, der gezielt herbeigeführt wird, und absolut nachvollziehbar und verständlich ist, aber eben auch Indiz einer empfindlichen politischen Niederlage, umso leichter fällt die Trennung zwischen Inland und Exil-Diaspora. Materiell begründet werden Exil-Communities immer von bessergestelltem und in der Regel gebildetem Bürgertum dominiert. Dem wird freilich oft ein Bein durch sein eigenes Bescheidwissertum gestellt, das notwendige strategische Solidarität untereinander untergräbt. So wollen es alle Diktaturen dieser Welt. Und leider gelingt das oft. Der iranische Widerstand ist da bisher keine Ausnahme.

Das bedeutet freie Bahn für die Deutungsmonopole Donald Trumps und seiner zahlreichen Indenarschkriecher im In- und Ausland, inkl. der dazu passenden “Leitmedien”. Oft ist die Wirklichkeit gar nicht so “komplex”. Wenn Sie sich über diese These wundern, schauen Sie sich doch dieses Gasfeld mal genauer an. Wer keinen Klimaschutz will, braucht es umso dringender. Seine Besitzverhältnisse passen den meisten Mächtigen dieser Welt nicht. Diese Mächtigen sind ja nicht blöd. Sie wissen, dass die gegenwärtigen Besitzer in der Welt gegen Null tendierende Sympathien geniessen. Was die sich wiederum “redlich” verdient haben.

Klassischer Fall für eine von allen Machtmedien gefeierte Revolution also. Dass diese emanzipatorisch wird, das wünschen sich gewiss die meisten Iraner*innen. Aber wen kümmert das? Wäre bei diesem wichtigen reichen Land das erste Mal. Fragen Sie mal einen hiesigen Medien-Fuzzy, ob er von dem schon mal gehört hat. Im Iran sind sie nicht doof genug, Geschichte zu vergessen.

In Ruhe lassen ist keine Option – Beueler-Extradienst

U-Haul truck speeds through Los Angeles march supporting Iranian people

LOS ANGELES (AP) — Los Angeles police responded Sunday after somebody drove a U-Haul box truck down a…
#NewsBeep #News #Headlines #California #Generalnews #Iran #LocalNewsforApple #LosAngeles #MohammadMossadegh #MohammadRezaPahlavi #Protestsanddemonstrations #RuhollahKhomeini #U.S.news #UnitedStates #Us #USA #Worldnews
https://www.newsbeep.com/356293/

Autokraten reichen sich die Hand

China macht ein Angebot, das mann nicht ablehnen kann – und Trump versucht Irans Opposition zu sabotieren

Die Welt dreht sich weiter, auch wenn Mitteleuropa noch im Weihnachts- und Silvester-Koma dämmert. Ausser der kluge Kopf Mark Siemons, irgendwo in den Tiefen der Paywall des FAZ-Feuilletons. Zehn Jahre, 2005-14, arbeitete er in Peking. Und kann, was nur wenige seiner Kolleg*inn*en von sich behaupten können, die Sprache so gut, dass er sogar die Übersetzungstricks der chinesischen Regierung durchschaubar machen kann.

Seinen solventen Leser*inne*n versucht er auf diese Weise begreifbar zu machen, warum die Strategie des chinesischen Regimes der der EU-Zwerg*inn*e*n, und erst recht der des Trump-Regimes, global so überlegen ist. “… es markiert die Selbstverpflichtung der Partei, sich um die elementaren Interessen der Massen zu kümmern, also etwa Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit” so Siemons. Es sind diese Begriffe für soziale Grund- und Bürgerrechte, die kapitalistische Regimes so gerne zugunsten der Instrumentalisierung der individuellen Gegenstücke vernachlässigen. Und damit massiv an Attraktivität sowohl bei Herrschenden als auch Beherrschten potenzieller Partnerländer verlieren.

“… die Gewährleistung von Stabilität, staatlicher Funktionstüchtigkeit und Ordnung. Menschenrechte als Rechte einzelner Bürger gegenüber dem Staat kommen in diesem Programm nicht vor”, so Siemons weiter. Welcher politisch und ökonomisch notleidende Oligarch wird so ein Angebot ausschlagen können? “Offenbar erscheint dieser Interpretationsrahmen nicht nur für viele Staaten attraktiv, die sich in ihrer autoritären Herrschaftsform nicht stören lassen wollen, sondern auch für viele Bürger.” So ist es.

Siemons rät Europa “die Konkurrenzsituation zu akzeptieren und unter den von China in den Blick genommenen Staaten seinerseits um Partner zu werben, und zwar nicht nur mit ökonomischer Zusammenarbeit, sondern auch mit Diplomatie, vertraulicher wie öffentlicher”. Doch zeigt nicht der Ukrainekrieg und die Versuche ihn zu beenden, dass diese bewährten Fähigkeiten früherer demokratischer Regierungen längst ausgestorben sind? Bitte, belehren Sie mich eines Besseren.

Neue Aufstände im Iran

Makabres Beispiel. Die hochgebildete und wohlinformierte Opposition im Iran wird erneut aktiv und bringt ihr Regime in Bedrängnis. Und was macht der Bombardements-Chef Donald Trump? Er und seine assistierenden Medien versuchen prompt, den Protest zu kapern – und damit innerhalb Irans zu sabotieren und zu desavouieren. Die Islamisten danken herzlich für die Bestätigung ihres konstruierten Weltbildes.

Der Iran hat eine lange Erfahrung geopolitischer Instrumentalisierung. Keine Grossmacht kann dieser Verführung widerstehen. Mit dem Sturz des demokratisch gewählten Präsidenten Mohammad Mossadegh 1953 setzte die Zerstörung jeglicher iranischer Demokratie ein. 1979 kaperten Khomeinis Islamisten die Revolution gegen den Marionetten-Schah Reza Pahlevi. Und heute versuchen die alten Kolonialisten erneut mithilfe seines Clans revolutionäre Ansätze zu kapern.

Nach meinen persönlichen Informationen ist die Basisbewegung im Iran erfreulicherweise nicht mehr doof genug, sich von fantasierenden disparaten Exilsekten diversester medienkompatibler Couleur benutzen oder gar anführen zu lassen.

Hoffnung macht stark.

Autokraten reichen sich die Hand – Beueler-Extradienst

En 1953, les États-Unis déstabilisent le pouvoir nationaliste iranien dirigé par Mohammad Mossadegh, qui entendait conquérir la maîtrise de son pétrole. La répression des forces qui soutiennent le premier ministre libère un espace à l’ayatollah Khomeini.#cia #iran #mohammadmossadegh
« Opération Ajax » : quand la CIA renversait Mossadegh et offrait un boulevard aux mollahs
« Opération Ajax » : quand la CIA renversait Mossadegh et offrait un boulevard aux mollahs

En 1953, les États-Unis déstabilisent le pouvoir nationaliste iranien dirigé par Mohammad Mossadegh, qui entendait conquérir la maîtrise de son pétrole. La répression des forces qui ...

L'Humanité

Man Of The Year 1951

Können Sie nicht kennen. Ich auch nicht. Es sollte noch sechs Jahre dauern, bis ich auffe Welt kam. Die meisten Iraner*innen kennen ihn auch nicht, obwohl er einer von ihnen war, nicht der Schlechteste. Katajun Amirpur, die ein neues Buch veröffentlicht hat, erinnert in einem Textauszug in den Blättern an ihn: “Iran und die Religion: 70 Jahre Putsch gegen […]

https://extradienst.net/2023/08/17/man-of-the-year-1951/

Man Of The Year 1951

Können Sie nicht kennen. Ich auch nicht. Es sollte noch sechs Jahre dauern, bis ich auffe Welt kam. Die meisten Iraner*innen kennen ihn auch nicht, obwohl er einer von ihnen war, nicht der Schlechteste. Katajun Amirpur, die ein neues Buch veröffentlicht hat, erinnert in einem Textauszug in den Blättern an ihn: Iran und die Religion: 70 Jahre Putsch gegen Mossadegh.

Beueler-Extradienst

Datenschutz / Düsseldorf / Iran / Indien

Best of 4. Februar 2023
Der Bundesbeauftragte für Datenschtz, unser Bonner Lokalmatador Uli Kelber, setzt sich weit kämpferischer als sein Parteigenosse Lauterbach mit dem Mafiaorganisationen des Gesundheitswesens auseinander. Und, das finde ich noch bemerkenswerter, zeigt ein sicheres Gespür für seriöse fachlich qualifizierte publizistische Bündnispartner. Bei […]

https://extradienst.net/2023/02/05/datenschutz-duesseldorf-iran-indien/

Datenschutz / Düsseldorf / Iran / Indien

Best of 4. Februar 2023 Der Bundesbeauftragte für Datenschtz, unser Bonner Lokalmatador Uli Kelber, setzt sich weit kämpferischer als sein Parteigenosse Lauterbach mit dem Mafiaorganisationen des Gesundheitswesens auseinander.

Beueler-Extradienst

Volk und Prinz

Die Hoffnung auf einen raschen Sturz des Regimes in Iran hat sich nicht erfüllt. Gedanken über Abwesende und Übersehene und den Bürger Reza Pahlavi Die Hoffnung so vieler, es werde kurzfristig zu einem Sturz des Regimes in Iran kommen, hat sich nicht erfüllt. Gleichwohl ist nichts wie zuvor; die Proteste haben das Land verändert, neue Allianzen der Solidarität hervorgebracht, die Bedeutung der Frauen unauslöschlich auf den Mauern verzeichnet. Über eine von Wut und Schmerz zerklüftete […]

https://extradienst.net/2023/02/01/volk-und-prinz/

Volk und Prinz

Die Hoffnung auf einen raschen Sturz des Regimes in Iran hat sich nicht erfüllt. Gedanken über Abwesende und Übersehene und den Bürger Reza Pahlavi Die Hoffnung so vieler, es werde kurzfristig zu einem Sturz des Regimes in Iran kommen, hat sich nicht erfüllt.

Beueler-Extradienst