Wenig Licht im Dunklen Reich – „Katja Kabanowa“ am Musiktheater Linz
Elena Deinhammer

Nicht allein die geographische Nähe zu Tschechien ist für das Musiktheater Linz Anlass, sich dem Œuvre Leoš Janáčeks zu widmen, vielmehr gründet dieser Fokus auf der Bedeutung, die der Komponist mit seiner am tschechischen Sprachduktus orientierten Kompositionstechnik und der tiefen Einfühlsamkeit und Authentizität seiner Werke für die Entwicklung des Musiktheaters auf dem Weg zur Moderne innehat. Während in der vergangenen Saison „Das schlaue Füchslein“, in Linz in stark modernisierter deutschsprachiger Übersetzung und einer eigenwilligen Inszenierung von Peter Konwitschny als „Die gerissene Füchsin“ gespielt, auf dem Programm stand und in der kommenden unter dem Titel „Vanishings“ ein Liederzyklus Janáčeks mit „Darknesse Visible“ von Thomas Adès und sieben ungarischen Liedern kombiniert wird, gelangte nun „Katja Kabanowa“ zur Aufführung, erneut in deutscher Sprache und unter Regie von Peter Konwitschny. Dieser lässt in einem beeindruckenden Bühnenbild die Idee durchblitzen, die Geschichte als anhand der zentralen Frauenfigur zugespitzte Kirchenkritik erzählen zu wollen, letztlich wird davon über die Kulisse hinaus jedoch wenig sichtbar, stattdessen verhindern unpassend grotesk anmutende Szenen weitgehend das Aufkommen von Reflexion und Mitgefühl. Durch das stimmungsvolle Brucknerorchester und besonders Carina Tybjerg Madsen als bewegende Katja gelingt dennoch ein solider Premierenabend, der die Tiefe dieses Werkes zumindest hörbar werden lässt. (Rezension der Premiere v. 26. April 2026) […]

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Wenig Licht im Dunklen Reich – „Katja Kabanowa“ am Musiktheater Linz

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„Zarathustra“ – Markus Poschner dirigiert das Sinfonieorchester Basel
Marco Stücklin

Mit einem Programm mit Werken zweier der ganz großer Komponisten, welche im Abstand von nur vier Jahren geboren wurden, konnte das Sinfonieorchester Basel erneut einen bejubelten Erfolg verbuchen. Von Gustav Mahler (1860-1911) erklangen sieben Lieder aus der Sammlung „Des Knaben Wunderhorn“. Mahler komponierte diese nach Texten von Clemens Brentano und Achim von Arnim zwischen 1888 und 1901, zunächst als Klavierlieder und später für Singstimme und Orchester. Für die Interpretation dieser Lieder braucht es einen Sänger, der die sehr unterschiedlichen Stimmungen mit allen Nuancen zum Ausdruck bringen kann. Mit Christian Gerhaher durfte man einen der führenden Liedersänger hören, welcher schon seit vielen Jahren mit seinem farbenreichen Bariton begeistert.  (Rezension des Konzerts v. 28. Januar 2026) […]

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"Zarathustra" - Markus Poschner dirigiert das Sinfonieorchester Basel

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Sinfonieorchester Basel: Konzert „Fantastisch“
Marco Stücklin

Für das Konzert des Sinfonieorchesters Basel unter dem Titel „Fantastisch“ hat Chefdirigent Markus Poschner zwei Werke ausgewählt, welche sich durch eine ganz spezielle Klangwelt unterscheiden.  (Rezension des Konzerts v. 19. November 2025) […]

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Sinfonieorchester Basel: Konzert "Fantastisch"

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Ist man dazu da, dass man’s erträgt? Oder: a man is a man is a man – „Der Rosenkavalier“ am Musiktheater Linz
Elena Deinhammer

Vor acht Jahren gelangte Hermann Schneiders durchdachte und bewegende Inszenierung der „Frau ohne Schatten“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal am Musiktheater Linz zur Aufführung, die vom Österreichischen Musiktheaterpreis 2019 zurecht als beste Gesamtproduktion im Bereich Oper ausgezeichnet wurde. Nun widmet sich der Intendant, wiederum zusammen mit Markus Poschner am Pult des Brucknerorchesters, mit „Der Rosenkavalier“ der wohl bekanntesten Oper dieser kongenialen Zusammenarbeit. Dabei zeigt er, dass diese „Komödie mit Musik“ nur an der Oberfläche mit Komik und Witz spielt, sich dahinter aber weitführende Gedanken zur Zeit, vor allem der unwiderruflich vergehenden, verbergen, auf Ebene des Individuellen wie in Hinsicht auf ganze Gesellschaftsformen. Innerhalb dieser Reflexion der Vergänglichkeit fokussiert Schneider jedoch auch auf das übergriffige Verhalten eines sich selbst überschätzenden Mannes, welches den konkreten Ochs übersteigt und als soziales Problem durch alle Zeiten hinweg sichtbar wird. Auch musikalisch bot diese Premiere durch eine glanzvolle Besetzung, vor allem in den vier Hauptrollen, eine Aufführung auf hohem Niveau. (Rezension der Premiere vom 4. Oktober 2025)  […]

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Ist man dazu da, dass man’s erträgt? Oder: a man is a man is a man – „Der Rosenkavalier“ am Musiktheater Linz

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Sinfonieorchester Basel: Fulminante Saisoneröffnung mit der 2. Sinfonie von Mahler
Marco Stücklin

In dieser Saison feiert das Sinfonieorchester Basel seinen 150. Geburtstag mit einer spannenden Jubiläumssaison. Markus Poschner, der neue Chefdirigent, hatte Gelegenheit, sich dem Publikum an diesem Abend vorzustellen. Es werden diverse neue Formate angeboten und man fokussiert damit auch auf das junge Publikum, indem man den Konzertsaal mit verschiedenen Projekten öffnet, um so die oft vorhandene Schwellenangst abzubauen. (Rezension des Konzerts v. 3. September 2025 im Stadtcasino Basel) […]

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Sinfonieorchester Basel: Fulminante Saisoneröffnung mit der 2. Sinfonie von Mahler

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Sarah Nemtsov: black trees (2020)

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„Hier steh’ ich, treu [mir] bis zum Tod!“ – Erlösung als versöhnende Selbstbestimmung: „Der fliegende Holländer“ am Musiktheater Linz
Elena Deinhammer
[caption id="attachment_29774" align="alignleft" width="300"] Landestheater Linz/Der fliegende Holländer/Ensemble/Foto: © Reinhard Winkler[/caption]

Alle sieben Jahre ist es dem fliegenden Holländer der Legende nach möglich, an Land zu gehen, um dort eine Frau zu finden, die ihn durch ewige Treue von seinem Schicksal, für immer über die Meere segeln zu müssen, befreien möge. Fast 27 Jahre mussten jedoch vergehen, bis „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner in Linz erneut die Bühne des Musik-, damals noch Landestheaters betreten durfte. Wagners „romantische Oper in drei Akten“, dessen zwar kürzestes, aber wohl virtuosestes und in mehrfachem Sinne stürmischstes Werk, gelangt nun eben hier mit musikalisch höchster Intensität zu einer Aufführung, deren psychologisch tiefschürende Interpretation das Thema des weiblichen Opfertodes neu in den Blick nimmt. (Rezension der Premiere vom 25.01.2025)  […]

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„Hier steh’ ich, treu [mir] bis zum Tod!“ – Erlösung als versöhnende Selbstbestimmung: „Der fliegende Holländer“ am Musiktheater Linz – DAS OPERNMAGAZIN

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(C&P aus Bluesky)

#OperFrankfurt #DerTraumgörge
Boah, musikalisch eine satte Reise ins Fin de Siècle! Nach diesem Live-Erlebnis würde keine Tonaufnahme mich zufriedenstellen.
#MarkusPoschner, den ich bisher für unscheinbar u. zumindest in HH für jmd in einer Einspringer-Rolle hielte, dirigierte super solide.
Wieder so'ne Insz #TilmannKöhler die schlichte Bühne, Hauch minimalistisch, ein paar ansehnliche schöne Szenen (Bs. Fackelzüge,Schaukel),als Ganzes jedoch harmlos ohne den gedanklich (1

Markus Poschner quittera l'Orchestre Bruckner de Linz en 2027 - ResMusica

Chef d'orchestre principal de l'Orchestre Bruckner de Linz, Markus Poschner, 52 ans, ne renouvellera pas son contrat lorsqu'il arrivera à […]

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