#PhantastikPrompts 9.1.: Gäbe es denn überhaupt einen Grund nach der Hauptfigur zu fahnden oder ist sie dafür zu redlich und unverdächtig?

Es gäbe aktuell bei keiner Figur einen Grund dazu. Das sind normale Leute, die ihrem Alltag nachgehen.
Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass sie miteinander herumalbern und Zeug sagen wie "gesucht wegen zu viel Kleidung am Leib, aber das lässt sich ja beheben".
(Ich glaube, in #Lemon4 gibt es albernen Pirateriesextalk.)

#Phantastikprompts 9.10.:
Glaubt dein*ne Protagonist*in an Magie oder etwas ähnliches?

Das ist bei meinen erytanischen Figuren keine Glaubensfrage. Die gibt es und jedes kleine Kind weiß das (und hat bereits irgendwas Verzaubertes im Alltag benutzt, beispielsweise eine Tasche mit Kühlkristallen für ein Picknick).
Fenia ist allerdings ziemlich überrascht, in #Lemon4 tatsächlich zwei Zauberer zu treffen und die Magie um sie herum deutlich wahrzunehmen.

#PhantastikPrompts 3.9. Was war das letzte Thema, das du recherchiert hast? (Und wo hast du recherchiert?)

Die letzten Recherchen, an die ich mich bewusst erinnere:
Eine Person mit Erfahrung in der Neuro-Reha gefragt, ob die Dinge, die ich für #RosenVonElsett überlegt habe, sinnvoll sind und Notizen gemacht.
Für #Lemon4 einiges über Strumpfmanufakturen.
Für #Lemon5 vor allem Rezepte aus dem alten Rom und China für Eis, jeweils online.

Oder auch, welche Rolle Geschlecht bei der Anziehung spielt, wenn Queerness einfach vor sich hin existieren darf und es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Personen beliebigen Geschlechts mit absolut jeder Körperkonfiguration daherkommen können, weil einzig die Selbstverortung für das Geschlecht relevant ist.
Es ist außerdem etwas, woran Fenia sich erstmal gewöhnen muss, weil sie in einer cis-binären Gesellschaft aufgewachsen ist.
Das Thema kommt definitiv auch in #Lemon4 zur Sprache. 3/3

#PhantastikPrompts  26.7.:
Personenverzeichnis Notwendig oder eingeständnis, keine erkennbaren Figuren zu haben?

Ich wurde bei den Drabbles explizit gebeten, zumindest Namen und Pronomen der vorkommenden Figuren hinzuschreiben, weil das u.a. auch das Lernen der vielen verschiedenen Neopronomen in meinen Texten deutlich erleichtert und damit die Texte besser zugänglich macht.
Dem stimme ich zu.
Nun überlege ich, das in die Romane sb #Lemon4 zu packen, weil mir Zugänglichkeit wichtig ist. 1/2

#PhantastikPrompts  24.7.:
Benutzt du unterschiedliche Textsorten? (Briefe, Artikel, Gedichte, Werbung, etc)

Bisher waren es vor allem Briefe, sparsam eingesetzt.
In #Lemon4 erhält Fenia eine Einladung zu einem zwölften Geburtstag (samt Namenszeremonie) und einer der Briefe, die sie erhält, ist handlungsrelevant und wird daher zitiert.
Erytanische Lyrik kam bisher nicht in den Romanen vor, ebensowenig Zeitungsartikel. Es ergab sich einfach nicht.
#DieRosenVonElsett soll Tagebücher enthalten.

#PhantastikPrompts 22.07:
Sequels/Serien: wie gehst du mit Resumes um (Was bisher geschah)?

Das passiert organisch.
Dadurch, dass ich nach jedem Band die POV-Figur wechsle, kriegen wir jeweils die Ereignisse aus einer anderen Perspektive mit. Das passiert beispielsweise in "Zerrissen zwischen Gefühl und Pflicht", als Alexis ihrem Bruder das Herz ausschüttet und wir erfahren, wie sie ihre erste Begegnung mit Fenia empfunden hat.
In #Lemon4 reflektiert Fenia, wie sehr sie sich verändert hat.

#PhantastikPrompts 19.06.:
Nimmst du in deiner Geschichte Bezug auf die Werke anderer Autoren (z. B. durch Zitate, Cameo-Auftritte von Figuren, Anspielungen ...)

In #Lemon4 liest Fenia einen lesbischen Fantasyroman über eine Vampirin und eine Werwölfin, dessen Rohfassung zeitgleich entstanden ist. Ansonsten ist es aber schwer bis unmöglich, Anspielungen unterzubringen.
Sowas mache ich aber immer nur in Kontexten, in denen ich die explizite Erlaubnis dazu habe.

@steinstory Das sowieso. Und dass ich meine Romanwelten nutze, um "im Kleinen" sprachliche Konzepte zu testen, die ich im Alltag dann auch verwende, ist quasi Bonus.
Ich muss nur bei #Lemon4 schauen, dass einerseits das Fremdeln mit den neuen Formen deutlich wird, und es trotzdem angenehm zu lesen ist und nicht so verkrampft nach "Fenia will weder die eine Form verwenden, noch die andere".

Fenia wiederum verwendet es, weil die Bevölkerung in Syrlain tatsächlich - soweit Fenia bescheid weiß - 99% menschlich ist und sie außerdem einem cis-normativen, binaristischen Weltbild aufgesessen ist, das im Laufe der Romanreihe onscreen aufgeweicht wird.
Das wird in #Lemon4 wichtig - ich habe versucht, realistisch darzustellen, dass Fenia zwar nicht mehr so denkt und spricht wie in Band 1, aber mit "wesen" noch etwas fremdelt und sich daher drumherumwurschtelt.

Ob das jewesen auffällt?