Die Halle soll neue Fenster bekommen. Ich habe also endlich damit angefangen, die Laibungen zu verputzen. Natürlich mit reinem Kalkputz, ohne Zement, nur natürlich hydraulischer Kalk (NHL) mit Sand (1:3) und etwas Wasser. Dafür, dass ich das nicht gelernt habe, mir das niemand gezeigt hat und ich zum erstem Mal eine größere Fläche verputze, bin ich mit dem Ergebnis ganz zu frieden. Ab und zu sind mir einige größere Stücke frischer Putz wieder herunter gefallen, aber wenn man sich dann in dünneren Schichten herantastet, dann hält das auch.
Die Teile mit denen ich die Bretter (als Putzschienen) befestigt habe, heißen übrigens "Putzhaken". Mir war der Begriff vorher nicht bekannt. Und so habe ich recht lange gebraucht, um diese Dinger ausfindig zu machen und mir zu besorgen.
Von der Konsistenz her finde ich den Kalkputz eher etwas bröseliger/krümeliger als Putz auf Zement- oder Gipsbasis, diese sind deutlich cremiger und lassen sich dadurch wesentlich besser verarbeiten. Oder mache ich etwas falsch? Vom Gefühl her hat mein Kalkputz zu wenig Feinanteile. Benutze ich den falschen Sand? Wir hatten uns vor einer ganzen Weile mal einen LKW voll Sand liefern lassen. Für meine Zwecke habe ich den nochmal durch ein 2mm Sieb geworfen. Das sollte meines Erachtens eigentlich i.O. sein. Oder was meint ihr? Wenn ihr schon Erfahrungen mit Kalkputzen habt, dann würde ich mich über eure Tipps und Hinweise freuen.
Wie man sieht, besteht der Fenstersturz aus drei Stahlträgern. Der äußere Träger war ursprünglich einen Stein tiefer, dort war dann das alte Fenster angelehnt. Die neuen Fenster möchte ich aber bündig mit der Außenwand haben, also habe ich den Träger nach oben gesetzt. Den Spalt über dem Träger habe ich mit Quellmörtel verfüllt, welcher Zement enthält. Für diesen Anwendungszweck habe ich leider noch keine zementfreie und ökologischere Alternative gefunden. Wenn ihr da mehr wisst, dann bitte gerne her damit.
Die Stahlträger habe ich dann gleich noch miteinander an jeweils fünf Stellen mit 6mm starkem Stahlblech verschweißt (mit Hilfe vom Schwiegervater). Wenn man heutzutage neue Stahlträger einbaut, dann müssen diese untereinander verbunden sein. Früher hat man das meist nicht gemacht. Eine Verschraubung wäre hier sicherlich noch besser gewesen, aber die Stahlträger zu durchbohren hätte vermutlich mehr Schaden als Nutzen angerichtet. Und Verschweißen ist auf alle Fälle besser, als die Träger gar nicht mit einander zu verbinden.
Die große Herausforderung kommt aber erst noch: das Verputzen der Stahlträger. Ich habe schon begonnen, ein Drahtgeflecht an den Trägern zu befestigen, das mir dann mehr Halt für den Putz bieten soll. Wenn ihr dafür hilfeiche Hinweise habt, dann schreibt mir das gerne auch in die Kommentare. Vielen lieben Dank.
#Kalkputz #Sanierung #DIY #Bauwende
Die Teile mit denen ich die Bretter (als Putzschienen) befestigt habe, heißen übrigens "Putzhaken". Mir war der Begriff vorher nicht bekannt. Und so habe ich recht lange gebraucht, um diese Dinger ausfindig zu machen und mir zu besorgen.
Von der Konsistenz her finde ich den Kalkputz eher etwas bröseliger/krümeliger als Putz auf Zement- oder Gipsbasis, diese sind deutlich cremiger und lassen sich dadurch wesentlich besser verarbeiten. Oder mache ich etwas falsch? Vom Gefühl her hat mein Kalkputz zu wenig Feinanteile. Benutze ich den falschen Sand? Wir hatten uns vor einer ganzen Weile mal einen LKW voll Sand liefern lassen. Für meine Zwecke habe ich den nochmal durch ein 2mm Sieb geworfen. Das sollte meines Erachtens eigentlich i.O. sein. Oder was meint ihr? Wenn ihr schon Erfahrungen mit Kalkputzen habt, dann würde ich mich über eure Tipps und Hinweise freuen.
Wie man sieht, besteht der Fenstersturz aus drei Stahlträgern. Der äußere Träger war ursprünglich einen Stein tiefer, dort war dann das alte Fenster angelehnt. Die neuen Fenster möchte ich aber bündig mit der Außenwand haben, also habe ich den Träger nach oben gesetzt. Den Spalt über dem Träger habe ich mit Quellmörtel verfüllt, welcher Zement enthält. Für diesen Anwendungszweck habe ich leider noch keine zementfreie und ökologischere Alternative gefunden. Wenn ihr da mehr wisst, dann bitte gerne her damit.
Die Stahlträger habe ich dann gleich noch miteinander an jeweils fünf Stellen mit 6mm starkem Stahlblech verschweißt (mit Hilfe vom Schwiegervater). Wenn man heutzutage neue Stahlträger einbaut, dann müssen diese untereinander verbunden sein. Früher hat man das meist nicht gemacht. Eine Verschraubung wäre hier sicherlich noch besser gewesen, aber die Stahlträger zu durchbohren hätte vermutlich mehr Schaden als Nutzen angerichtet. Und Verschweißen ist auf alle Fälle besser, als die Träger gar nicht mit einander zu verbinden.
Die große Herausforderung kommt aber erst noch: das Verputzen der Stahlträger. Ich habe schon begonnen, ein Drahtgeflecht an den Trägern zu befestigen, das mir dann mehr Halt für den Putz bieten soll. Wenn ihr dafür hilfeiche Hinweise habt, dann schreibt mir das gerne auch in die Kommentare. Vielen lieben Dank.
#Kalkputz #Sanierung #DIY #Bauwende
