Eduardo Escot Bocanegra 1919-2015
Das Anarcho-Syndikalistische Netzwerk in München weist auf X.com [@AnarchoMuenchen) auf die Lebensgeschichte von Eduardo Escot Bocanegra hin, der am 16. Dezember 1919 in Cádiz (Spanien) geboren wurde.
Das Allgemeine Syndikat Puerto Real hat seine bewegte Biographie dokumentiert:
Der Anarchosyndikalist war seit 1936 Mitglied der CNT-IAA und hat im Spanischen Bürger*krieg an verschiedenen Fronten für die soziale Revolution gekämpft. Vor General Francos faschistischen Truppen nach Frankreich geflüchtet wurde er interniert und später in das Kriegsgefangener „Stalag XI-B“ in #Fallingbostel (Kreis Heidekreis, Niedersachsen) gebracht.
1941 wurde er in das NS-Vernichtungslager #Mauthausen (Oberösterreich) deportiert, wo er schwerste #Zwangsarbeit unter anderem im Straßenbau und einem Steinbruch, sowie im Daimler-Automobilwerk leisten musste.
In Haft traf er auf den Anarchosyndikalisten José Ester Borràs, der als Mitglied des Internationalen Untergrundkomitees den Aufstand und die Befreiung des Lagers vorbereitete. Am 5. Mai 1945 wurden sie dann von US-Truppen befreit. Er blieb in Frankreich in der Exil-CNT aktiv, heiratete dort und starb 70 Jahre später am 23. Mai 2015 in Rosny-sous-Bois (Île-de-France).
#CNTAIT #IWAAIT #proIAA
https://cntaitpuertoreal.blogspot.com/2023/12/eduardo-escot-bocanegra-de-la-cnt-de.html