Der Chef des #Netzbetreiber s Tennet hat gestern in einem Interview Der Badischen Zeitung berichtet:

 Durch den gesetzlichen #Erdkabelvorrang bei den Gleichstromtrassen ist die Akzeptanz insgesamt nicht
  gestiegen. Der Konflikt hat sich nur ver lagert. Von Protesten einiger Anwohner  wegen einer Störung des Landschaftsbil-
  des bei Freileitungen auf Eigentiimer
  und Landwirte, für die die Verlegung der
  #Erdkabel den größeren Eingriff darstellt.
  Im Ergebnis sind wir nicht schneller ge-
  worden. Aus diesem Grund haben wirim
  vergangenen Jahr für drei neue Trassen
  #Freileitung en statt Erdkabel vorgeschla-
 gen und hätten so 20 Milliarden Euro an
  Investitionskosten sparen können,was wiederum einen positiven Einfluss auf
  die #Netzentgelt e für die Verbraucher hätte. Aber die Politik sieht offensichtlich
  nach wie vor den Kostendruck als nicht  so hoch an und halt am Erdkabelvorrang
  fest.

Das halte ich für bedenkenswert.

#Energiewende #PV #Windkraft

#Freileitungen sparen Kosten, aber wir dürfen die Beschleunigung, die wir erreicht haben, nicht verlieren. Bei 3 Neubauleitungen ohne #Erdkabelvorrang könnten 16,5 Mrd € gespart werden - bei einem Konsens der betroffenen Länder.

@DeckerHanna @NadineBoes

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/klima-nachhaltigkeit/union-will-ueberirdische-stromtrassen-19772132.html

Union will überirdische Stromtrassen

Stromkabel im Boden zu verbuddeln ist teuer. Schluss damit, fordert die Union. Ist das realistisch? Es geht um zweistellige Milliardenbeträge.

Frankfurter Allgemeine Zeitung