Thälmann-Larp. Danke #dontreadtheory für die Ergänzung meines Wortschatzes!
Thälmann-Larp. Danke #dontreadtheory für die Ergänzung meines Wortschatzes!
#WhyTheory könnte einer der podcasts werden die ich regelmäßig höre. vermittelt irgendwie spaß am denken :) gestern, inspiriert von #DontReadTheory natürlich, die doppelfolge zu "defending freud" gehört:
Defending #Freud (side A)
https://www.listennotes.com/podcasts/why-theory/defending-freud-side-a-QDNC3UVYBFe/
Defending Freud (side B)
https://www.listennotes.com/podcasts/why-theory/defending-freud-side-b-KVzlnorN0EU/
die neue #DontReadTheory folge schonwieder, ichkannichmehr, es kitzelt mein gehirn an all den richtigen stellen :D wirklich ne fortgeschrittene, unbequeme auseinandersetzung mit linken männern. und die kombi mit psychoanalyse, so hot :D
DRT 020 - Hot Boys Cry? Warum männliche Feministen unheimlich sind
Trotz aller Erfolge des Vegetarismus gibt es für die chronically online Linke kaum etwas Leckereres als Beef. So entsprach der Wirbel den Ole Liebls Kritik an Lensi Schmidts Buch „‚Ich als Feminist‘ – 70 Dinge, die wir von Männern nicht mehr hören wollen“ auslöste ganz nach unserem Geschmack. In ihrer Reaktion stellte Lensi fest, dass Ole genau jenen pseudo-feministischen Habitus reproduziere, den viele Frauen von fragwürdigen Typen wie Lars Eidinger oder ihren engsten Genossen kennen und den ihr Buch kritisiert. Eine kritische Debatte über männliche Feministen, ihr Interesse an Frauenbefreiung und das Misstrauen, das ihnen oft von Feministinnen entgegenschlägt, blieb aus, sowohl Lensi, als auch Ole nahmen ihre Videos kurz darauf offline. Zum Glück gibt es aber DRT, den Wertstoffhof für das ungenutzte Potenzial vermeintlichen Nonsens. Wir holen den Beef zurück, graben nach dem Gold und diskutieren mithilfe von Rolf Pohls „Feindbild Frau“ den tief verwurzelten Frauenhass in Männlichkeit auch in der, die sich queer, progressiv und solidarisch versteht.
Thomas Ebermann scheint ganz cool zu sein ^^ interessante Podcastfolge mit viel Bewegungsgeschichte. Hab mich gleich mal für seinen Auftritt bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung im November angemeldet.
DRT019 - Im Gespräch mit Thomas Ebermann
https://www.listennotes.com/podcasts/dont-read-theory/drt019-im-gespr%C3%A4ch-mit-Sz3gQqFyJ8u/
Gegen Deutschland geht immer: Antideutsche, Antinationale und Antifa-Subkultur
Wenn heutzutage von einer antideutschen Hegemonie gesprochen wird, bezieht sich dies fast immer auf die Popantifa-Szene der 2010er Jahre. Doch war jene Zeit, die die radikale Linke auch ästhetisch bis heute prägt, wirklich frei von Streit und Diskussionen? Welcher Konsens existierte, und welche Streitfragen wurden immer wieder neu verhandelt? Was brachte eine selbsterklärte staatskritische Antifa dazu, die Israel- und auch die USA-Flagge zu schwenken? Und warum tut sich die gegenwärtige Generation junger Linker, organisiert in Roten Gruppen oder Migrantifa, so schwer mit dem postautonomen Erbe?
was hab ich mich gesträubt diese Folge vom #DontReadTheory #Podcast anzuklicken.
Aber ey danke - it's everything. Geiler Scheiß.
DRT 015 - Ikkimel & die Lust an weiblicher Unterwerfung
Wenige Themen strapazieren die Vorstellungskraft und Ambiguitätstoleranz wie die Vorstellung eines weiblichen Begehrens im Patriarchat. Die Aufregung um Ikkimel verdeutlicht diese grundsätzliche Schwierigkeit. Die Widersprüche und Verwirrungen um weibliche Lust sind ein gefundenes Fressen für die Hosts. Sie nähern sich der Frage nach den Un-Möglichkeiten eines autonomen weiblichen Begehrens mit Jessica Benjamins „Die Fesseln der Liebe“, Elfriede Jelineks „Die Klavierspielerin“ und Jovana Reisingers „Pleasure“.
heute endlich bei der folge angekommen, wegen der ich den #DontReadTheory #Podcast überhaupt erst angefangen habe:
DRT 012 - Mensch ist Mensch mit Dastan Jasim und Ferda Berse
https://dont-read-theory.podigee.io/12-new-episode
wowowow so viel expertise und ernsthaftigkeit und so berührend am ende. 💖
Als der türkische Nationalspieler Merih Demiral den rechtsextremen Wolfsgruß während des EM-Viertelfinales zeigte, hagelte es Kritik in der bürgerlichen Presse, der türkische Botschafter wurde einberufen und gegen Demiral eine Sperre erwirkt. Türkischer Nationalismus und Rechtsextremismus scheinen aber nur dann erwähnenswert zu sein, wenn sie das bürgerliche Spektakel eines harmonisch inszenierten Multikulturalismus der Berliner Republik mit ihrem übertriebenen Chauvinismus stören. Die tagtägliche Gefahr, die von der organisierten türkischen Rechten ausgeht, wird sonst bewusst ignoriert oder unter dem Stichwort “importierte Konflikte” für rassistische Politiken instrumentalisiert. Es fehlt sowohl an Auseinandersetzung und Solidarisierung mit den realen Opfern türkischen Rechtsextremismus wie Kurd:innen, Ezid:innen, Armenier:innen oder Pontosgriech:innen, als auch an einem Bewusstsein über die über 100-jährige politische Liebesgeschichte zwischen Deutschland und der Türkei, die hierzulande türkischen Rechtsextremisten und Nationalisten sowie ihren Organisationen beste Integrationschancen lieferte. Gegen beide Phänomene richtet sich das von KURD AKAD und der Amadeu Antonio Stiftung herausgegebene Werk “Doppelt Unsichtbar – Innermigrantischer Rassismus in Deutschland und die organisierte türkische Rechte”, dessen Ideengeberin Dastan Jasim und Mitautorin Ferda Berse bei don't read theory zu Gast sind.