„Katja Kabanova“ in Düsseldorf – Drama um starke Frauen am Ufer der Wolga
Ursula Hartlapp-Lindemeyer
Mit dieser Produktion, die ursprünglich am Duisburger Haus der Deutschen Oper am Rhein am 5. März 2022 Premiere hatte und in Koproduktion mit dem Grand Théâtre de Genève aufgelegt wurde, beweist die Oper am Rhein, dass sie als Ort der Janáček-Pflege immer noch ernstgenommen werden muss. Unter dem Dirigat von Axel Kober in der Inszenierung von Tatjana Gürbaca mit dem Bühnenbild von Henrik Ahr entfaltete sich das Drama der Titelheldin auf beeindruckende Weise. Die Deutsche Oper am Rhein ist wohl das deutsche Theater mit der größten Janáček-Expertise, denn sie spielte schon 1977 unter Intendant Grischa Barfuss einen sechsteiligen und unter Tobias Richter 2009 einen fünfteiligen Janáček-Zyklus. (Rezension der Premiere vom 7. Dezember 2025) […]
https://opernmagazin.de/katja-kabanova-in-duesseldorf-drama-um-starke-frauen-am-ufer-der-wolga/
Ich höre die #allesgesagt Episode mit #DavidFischer von #Highsnobiety über #Fashion und #Brands:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2024-01/david-fischer-interviewpodcast-alles-gesagt
Normalerweise kann ich mich meistens mit den Themen der Gästinnen super identifizieren und kann in so manche Nische mit eintauchen.
Doch das Thema Brands/Fashion holt mich so überhaupt nicht ab, obwohl ich schon mal in dem Bereich gearbeitet habe und David Fischer sehr nachvollziehbar begeistert von seinem Thema spricht.
Hunderte oder gar tausende Euro für irgendein Bekleidungsstück auszugeben, das normal um einen kleinen Bruchteil zu haben ist, begeistert mich so gar nicht.
Dabei habe ich durchaus schon unnötig viel Geld für so manche Dinge ausgegeben, bei denen ich mich reingenerded habe. 🤷
#Mode #BrandsAreTheNewBands #Luxus #Sneakers #weißeTShirts #ModeMarken
Salzburg: Uraufführung einer neuen Fassung der c-Moll Messe bei der Mozartwoche
Daniel Floyd
[caption id="attachment_29785" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche 2025/C-moll-Messe/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]
Das Auffüllen der fehlenden Teile des Meisterwerks Wolfgang Amadé Mozarts c-Moll-Messe, KV 427, ist eine Praxis, die im späten neunzehnten Jahrhundert begann. Als Mozart die Arbeit an der Messe abbrach, wurden wesentliche Teile des Credo und das gesamte Agnus Dei – Dona nobis pacem ungeschrieben gelassen. Von den mir bekannten „Vollendungen“ ist die neue Fassung von Luca Guglielmi, die am 26. Januar 2025 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum uraufgeführt wurde, eine der gelungensten, weil sich die eingefügte Musik nahtlos in die Textur der von Mozart geschriebenen Teile einfügt. In dieser neuen Ausgabe der Partitur wurden die fehlenden Abschnitte wie folgt ergänzt: Crucifixus – Et resurrexit auf Grundlage von »Davide penitente«, KV 469, „Tra le oscure ombre funeste“, Et in Spiritum Sanctum basierend auf des fragmentarischen Entwurfs eines Credo zur Messe C-Dur, KV 337, Agnus Dei auf Grundlage des Christe eleison sowie des Solfeggio, KV 393, Nr. 2 und Dona nobis pacem neu komponiert nach Mozarts Skizzen. […]