Salzburg: Uraufführung einer neuen Fassung der c-Moll Messe bei der Mozartwoche
Daniel Floyd
[caption id="attachment_29785" align="alignleft" width="300"] Mozartwoche 2025/C-moll-Messe/Foto: Wolfgang Lienbacher[/caption]
Das Auffüllen der fehlenden Teile des Meisterwerks Wolfgang Amadé Mozarts c-Moll-Messe, KV 427, ist eine Praxis, die im späten neunzehnten Jahrhundert begann. Als Mozart die Arbeit an der Messe abbrach, wurden wesentliche Teile des Credo und das gesamte Agnus Dei – Dona nobis pacem ungeschrieben gelassen. Von den mir bekannten „Vollendungen“ ist die neue Fassung von Luca Guglielmi, die am 26. Januar 2025 im Großen Saal der Stiftung Mozarteum uraufgeführt wurde, eine der gelungensten, weil sich die eingefügte Musik nahtlos in die Textur der von Mozart geschriebenen Teile einfügt. In dieser neuen Ausgabe der Partitur wurden die fehlenden Abschnitte wie folgt ergänzt: Crucifixus – Et resurrexit auf Grundlage von »Davide penitente«, KV 469, „Tra le oscure ombre funeste“, Et in Spiritum Sanctum basierend auf des fragmentarischen Entwurfs eines Credo zur Messe C-Dur, KV 337, Agnus Dei auf Grundlage des Christe eleison sowie des Solfeggio, KV 393, Nr. 2 und Dona nobis pacem neu komponiert nach Mozarts Skizzen. […]
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