NEUE REZENSION: Wonder Woman 2 (Dawn of DC)
Tom King bleibt seiner Vision für die Superheldin treu, während Zeichner Daniel Sampere ein voraussichtlich karrieremachendes Artwork vorlegt.
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Wonder Woman 2 (Dawn of DC)
Tom Kings Wonder Woman geht in die nächste Runde. Seiner Vision für die Superheldin bleibt er treu, während Zeichner Daniel Sampere ein voraussichtlich karrieremachendes Artwork vorlegt. Die Geschichte setzt dort ein, wo Band 1 aufgehört hat. Die USA befinden sich nach wie vor im Clinch mit dem Amazonenvolk und Wonder Woman tritt der Staatsgewalt gemeinsam mit ihren Verbündeten entschlossen entgegen. Nach einem Kampf mit der Armee ist sie erschöpft zusammengebrochen und befindet sich zu Beginn des vorliegenden Bandes in den Fängen des „Souveräns“, einer mysteriösen Schurkenfigur, die im Hintergrund die Fäden der Macht in Händen hält und zugleich als (unzuverlässiger?) Erzähler fungiert. Gefesselt mit einem magischen „Lasso der Lügen“ ist Wonder Woman den Manipulationsversuchen des Souveräns hilflos ausgeliefert. Das Lasso gaukelt ihr eine Vorstadtidylle vor, in der sie die brave Hausfrau für Steve Trevor spielen muss. Die wie überbelichtet wirkenden Panels machen von Anfang an klar, dass etwas nicht stimmt, zugleich signalisiert das krampfhafte Lächeln der ins 50er-Jahre-Rollenklischee gepressten Amazonenkriegerin den Lesern, dass sie ausbrechen will, ja, ausbrechen muss. King lässt die abfälligen Bemerkungen Steves …


