Handball-EM-Finale: Deutschland unterliegt Dänemarks Handball-Königen

Die deutsche Mannschaft kämpft bei der Handball-EM um Gold! In Herning zeigte das Team von Trainer Alfred Gislason eine überragende Leistung in allen Mannschaftsteilen und steht nach dem 31:28 (17:15)-Sieg gegen Kroatien am Sonntagnachmittag im Endspiel gegen Dänemark oder Island.

Dass die deutschen Handballer im Halbfinale stehen und eine Medaille greifbar haben, liegt auch an der besten Bank aller EM-Teams. 16 Tore wechselte Bundestrainer Alfred Gislason am Mittwoch (28.01.2026) beim 38:34-Sieg gegen Frankreich ein - und hatte selbst einen Gala-Moment.

Deutschlands Handballer können mit einem Sieg gegen Dänemark am Montagabend (<a href="" externalId="81e6894f-3334-4559-b32c-9eea75717db1">ab 20.15 Uhr live im Ersten und hier im Stream</a>) bereits das Halbfinale eintüten. Doch für diesen Sieg bedarf es 60 Minuten nah an der Perfektion.

Die Deutschen haben es wieder geschafft, mit einer grandiosen Energieleistung im zweiten Durchgang ein zähes EM-Spiel auf ihre Seite zu ziehen - mit dem 30:28 gegen Norwegen ist das DHB-Team weiter Tabellenführer der Hauptrunden-Gruppe I. Doch ab sofort wird Teilzeit-Traumhandball nicht mehr reichen.

Bei dieser Leistung fehlen so langsam die Superlative! Andreas Wolff rettet den deutschen Sieg gegen Norwegen mit unglaublichen 22 Paraden und einer Fangquote von 44%. Im Angriff warf sich Marko Grgic aus seinem Leistungstief und machte sieben Tore beim 30:28 (15:17)-Erfolg.

Dass Deutschland bei der Handball-EM voll auf Halbfinal-Kurs bleibt, lag diesmal an anderen Tugenden als spielerischer Klasse. Gegen Dänemark-Besieger Portugal half am Donnerstag (22.01.2026) beim 32:30-Erfolg die Brechstange - vor allem in Person von Miro Schluroff.