Ein Film für Wagemutige: „Meine Frau weint“. Ein Film über Kommunikation und dessen Scheitern.

So viel verstanden dank dieses Films. Für mich ein Meisterwerk (für andere ein Anti-Film, wie ich las).

Der Clou ist ein eigentlich einfacher, aber verblüffender Kniff: Die Protagonisten sind alle keine deutschen Muttersprachler. Der Effekt ist augenöffnend.

#Film #kino #cineville

Dieser Film ist eine Höllenfahrt ins deutsche Dienstleistungsgewese. Geradezu ein Werbefilm für Gewerkschaftsarbeit: Solidarisiert Euch, steht zueinander, lasst Euch vom System nicht erniedrigen.

Sehr gern gesehen, nicht zuletzt wegen der phantastischen Hauptdarstellerin: „Ich verstehe ihren Unmut“, aktuell in guten Kinos.

#kino #film #cineville

Gestern „The History of Sound“ im Kino gesehen. Die Kritiker fanden das Licht zu fahl, die Story zu dünn, die Schauspieler zu emotionslos… Und ich hab’s geliebt von Anfang bis Ende!
#Kino #cineville #film #historyofsound
„La Grazia“ - sehr gern gesehen gestern. Diese Wohltat, einem kompetenten Politiker dabei zuzuschauen, wie er um den richtigen Weg ringt. Klingt nach Fantasy in diesen Zeiten. Und dann spielt auch noch Toni Servillo diesen Politiker in einem Film von Toni Servillo. Das Kino-Glück ist fast perfekt.
#kino #film #cineville

Gerade läuft in vielen Kinos wieder „Außer Atem“.

Lasst Euch das nicht entgehen, es ist ein solcher Spaß auf großer Leinwand Belmondo und Seberg zu folgen! Diese Energie, Rasanz, Frechheit. Wer weiß, wann die Gelegenheit wiederkommt.

Und anschließend kann man doch auch noch Linklaters amüsanten „Nouvelle Vague“ anschauen.

#kino #film #cineville

Ich habe gestern auch in einer dieser Vorpremieren von „Der Astronaut - The Hail Mary Project“ gesessen. Dieser Film, den viele Kritiker als „Sciene Fiction für unsere Zeit“ preisen: hoffnungsvoll, lustig, herzerwärmend.

Ich fand den leider nicht lustig, sondern albern. Dass kaum eine Sequenz ohne Giggelei im Kino abgeht, ist mir nach zehn Minuten sehr auf den Geist gegangen. Und diese Mensch-Alien-Freundschaft: Na gut, vielleicht herzerwärmend, aber so banal und unplausibel erzählt, dass ich richtig Sehnsucht nach einer fiesen Dystopie bekommen habe.

Lieber noch mal „Der Marsianer“ schauen.

#DerAstronaut #Film #Kino #cineville

„Junge Mütter“ - der neue Film der Brüder Dardenne erzählt vom Ringen um Halt in schwieriger Lage.

Berührende Schicksale, tolle (Laien-)Schauspieler, exzellentes Drehbuch (in Cannes ausgezeichnet). Absolut sehenswert!

Warum gibt es eigentlich so wenige Regisseure, die solche Geschichten für erzählenswert halten (abgesehen von Sean Baker und Ken Loach)?

#film #kino #cineville

So berührend: „Ein Kuchen für den Präsidenten“. Mit einer einfachen Geschichte wird alles über das Leben und den Tod erzählt. Ich hab’s geliebt.

Erinnerte mich sehr an eine meiner ersten cineastischen Erfahrungen mit Abbas Kiarostamis und sein Meisterwerk „Wo ist das Haus meines Freundes“.
#kino #film #cineville

Zwei Filme habe ich am Wochenende gesehen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: „Hamnet“ von Chloé Zhao und „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven.

Wider jeder Erwartung hat mich die „Lücke“ richtig gut unterhalten, der Film nimmt die heiter-melancholische Stimmung des Romans von Joachim Meyerhoff sehr gelungen auf. „Hamnet“ ist leider langweiliger Kitsch, der von mir sehr geschätzten Chloé Zhao („Nomadland“ war großartig).
#film #kino #cineville

Was für wundervolle 150 Minuten - „silent friend“. Pure Kino-Poesie! Und dazu ein Wiedersehen mit Tony Leung („In the Mood for Love“). Schöner ist ein vernebelter Sonntagnachmittag im Januar kaum zu füllen.
#kino #cineville #silentfriend #film