#kino #film #cineville
Gerade läuft in vielen Kinos wieder „Außer Atem“.
Lasst Euch das nicht entgehen, es ist ein solcher Spaß auf großer Leinwand Belmondo und Seberg zu folgen! Diese Energie, Rasanz, Frechheit. Wer weiß, wann die Gelegenheit wiederkommt.
Und anschließend kann man doch auch noch Linklaters amüsanten „Nouvelle Vague“ anschauen.
Ich habe gestern auch in einer dieser Vorpremieren von „Der Astronaut - The Hail Mary Project“ gesessen. Dieser Film, den viele Kritiker als „Sciene Fiction für unsere Zeit“ preisen: hoffnungsvoll, lustig, herzerwärmend.
Ich fand den leider nicht lustig, sondern albern. Dass kaum eine Sequenz ohne Giggelei im Kino abgeht, ist mir nach zehn Minuten sehr auf den Geist gegangen. Und diese Mensch-Alien-Freundschaft: Na gut, vielleicht herzerwärmend, aber so banal und unplausibel erzählt, dass ich richtig Sehnsucht nach einer fiesen Dystopie bekommen habe.
Lieber noch mal „Der Marsianer“ schauen.
„Junge Mütter“ - der neue Film der Brüder Dardenne erzählt vom Ringen um Halt in schwieriger Lage.
Berührende Schicksale, tolle (Laien-)Schauspieler, exzellentes Drehbuch (in Cannes ausgezeichnet). Absolut sehenswert!
Warum gibt es eigentlich so wenige Regisseure, die solche Geschichten für erzählenswert halten (abgesehen von Sean Baker und Ken Loach)?
Wobei mir zum Thema Einsamkeit einfällt: Ein absoluter Game-Changer ist für mich die Cineville-Karte.
Kino kann ich echt gut allein. Und mit Cineville kann ich für 24 €/Monat täglich mehrfach in die besten Kinos.
Für Hamburger: Ich persönlich finde das Zeise total großartig!
So berührend: „Ein Kuchen für den Präsidenten“. Mit einer einfachen Geschichte wird alles über das Leben und den Tod erzählt. Ich hab’s geliebt.
Erinnerte mich sehr an eine meiner ersten cineastischen Erfahrungen mit Abbas Kiarostamis und sein Meisterwerk „Wo ist das Haus meines Freundes“.
#kino #film #cineville
Zwei Filme habe ich am Wochenende gesehen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: „Hamnet“ von Chloé Zhao und „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ von Simon Verhoeven.
Wider jeder Erwartung hat mich die „Lücke“ richtig gut unterhalten, der Film nimmt die heiter-melancholische Stimmung des Romans von Joachim Meyerhoff sehr gelungen auf. „Hamnet“ ist leider langweiliger Kitsch, der von mir sehr geschätzten Chloé Zhao („Nomadland“ war großartig).
#film #kino #cineville
„Sehnsucht in Sangerhausen“ - romantische Geschichten mit Leichtigkeit erzählt, herrlich skurriler Humor, ein wunderbarer Film.