Kinder, Töchter, Tiere, Monster, Einerlei – „Salome“-Premiere an der Komischen Oper Berlin
Lynn Sophie Guldin
Die Decke bröselt. Hoffentlich nicht bei Ihnen daheim, aber in der Komischen Oper Berlin seit 2018. Aus diesem und weiteren Gründen muss das Gebäude dringend renoviert werden, und so ereilt das Haus denselben Umzug, der bereits in den 2010er Jahren die Staatsoper ereilte: den Umzug ins Berliner Schillertheater. Bei etlichen Richard-Strauss-Jüngern, die das Theater am Ernst-Reuter-Platz eher selten frequentieren, entsteht angesichts der Toilettenzeichen des Schillertheaters direkt Verwirrung: bin ich ein Dreieck mit der Spitze nach oben oder nach unten? Bin ich überhaupt ein Dreieck? Wer bin ich eigentlich? Und was? Wer hätte gedacht, dass diese Fragen nicht nur vor, sondern auch während der Premiere des Einakters Salome höchst relevant werden! (Rezension der Premiere vom 22. November 2025)
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