Kinderfotos im Netz - eine unterschätzte Gefahr? | DW | 17.04.2023
#Sharenting #Kinderrechte #SocialMedia #SozialeNetzwerke #Messengerdienste #Eltern #Kinderfotos
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#RechtameigenenBild: #Kinderfotos dürfen nur mit Zustimmung der #Eltern verbreitet und veröffentlicht werden, wenn beide Eltern auch sorgeberechtigt sind. Ist nur ein #Elternteil sorgeberechtigt, bedarf es nur einer Zustimmung. Siehe: https://www.recht.help/2023/04/14/recht-am-eigenen-bild-kinderfotos-d%C3%BCrfen-nur-mit-zustimmung-der-eltern-verbreitet-und-ver%C3%B6ffentlicht-werden/
In der #Praxis treten häufiger folgende Fallkonstellationen auf: Die #Mutter macht gegen den #Vater, dem kein #Sorgerecht zusteht, Ansprüche für das #Kind geltend. #sprechteuchab
✓✓✓Ist abgelichtete Person ein minderjähriges Kind, dann haben die gesetzlichen Vertreter -in der Regel die Eltern- in die Veröffentlichung des Bildes, Fotos oder Videos einzuwilligen. Wenn das Kind bereits über die erforderliche Geistesreife verfügt, ist daneben sein Einverständis erforderlich. Im Übrigen können bereits erteilte Einwilligungen widerrufen werden, wenn sich die innere Einstellung zur Veröffentlichung erheblich änderte - LG Bielefeld, Urteil vom 18.09.2007 - 6 O 360/07✓✓✓
#Coaching Verträge sind #nichtig, wenn der #Coach nicht über die erforderliche, staatliche Zulassung verfügt. (#wiesooft) #Teilnehmer können diese Verträge #widerrufen bzw. sich auf deren #Unwirksamkeit berufen. Teilnahmegebühren müssen in diesen Fällen dann nicht gezahlt und gezahlte Kosten können zurückgefordert werden.
Das entschied das #OLGCelle mit diesem #Urteil: https://www.recht.help/2023/04/05/olg-celle-online-coaching-vertr%C3%A4ge-lassen-sich-nicht-nur-f%C3%BCr-verbaucher-sondern-auch-f%C3%BCr-unternehmer-widerrufen-bzw-k%C3%BCndigen/
✓✓✓Online-Coachings bzw. Online-Kurse lassen sich widerrufen bzw. kündigen, unabhängig davon, ob der Teilnehmer des Online-Kurses Verbraucher oder Unternehmer ist. Verfügt der Online-Coach nämlich nicht über die erforderliche staatliche Zulassung, sind derartige Online-Coaching-Verträge nichtig (siehe OLG Celle, Urteil vom 01.03.2023 - 3 U 85/22).✓✓✓
Drittanbieter-Apps ("Third Party App") wie Follower-Tracker, etc. genutzt und Instagram-Konto gesperrt/deaktiviert? - Das Landgericht Ellwangen (Jagst) verpflichtete #Meta zur Freischaltung des gesperrten Accounts per einstweilier Verfügung. Siehe:
#Rechtsanwalt #Medienrecht #Overblocking #gesperrtesKontofreischalten #Recht #Jura
✓✓✓Drittanbieter-Apps für Instagram führen oft dazu, dass Konten gesperrt werden. Ob solche Apps erlaubt oder verboten sind, ist umstritten. Allerdings darf Meta Instagram-Accounts nicht ohne Grund und grundsätzlich auch nicht ohne Vorwarnung sperren. Wenn eine unberechtigte Sperre vorliegt, muss wieder freigeschaltet werden. Dieser Anspruch kann auch gerichtlich mit einer einstweilige Verfügung durchgesetzt werden (LG Ellwangen (Jagst), Einstweilige Verfügung vom 08.05.2023 - 1 O 24/23).✓✓✓
#Amtsgericht s #Freiburg im Breisgau: #Doxing, also das Verbreiten personenbezogener Daten, ist im Internet und auf Social Media grundsätzlich verboten. Betroffene können die Unterlassung mit einer einstweiligen Verfügung durchsetzen. Siehe:
✓✓✓"Doxing" oder auch "Doxxing" ist das Verbreiten von sensiblen, personenbezogenden Daten. Ohne Erlaubnis der Betroffenen darf das natürlich nicht geschehen. Werden dennoch deratige Daten -z.B. im Internet- verbreitet, können sich Betroffene hiergegen zur Wehr setzten G Freiburg im Breisgau, Einstweilige Verfügung vom 08.02.23 - 2 C 195/23)✓✓✓