Dominik Zoch

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hyperrealpolitischer Lifestyle-Liberaler | Stadtbezirksbeirat in Dresden-Cotta | FDP Dresden | hier privat
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@waidler Habe deinen Beitrag gelesen; ich denke, du hast das alles gut beschrieben.

Meine Hauptkritik an Ehegattensplitting: Es fördert ausschließlich Ehen. Alle anderen Modelle, in denen Menschen füreinander und sogar für Kinder Verantwortung übernehmen, können nicht davon profitieren.

Ich sehe nicht die Notwendigkeit, Ehen an sich zu fördern. Diese höchstpersönliche Entscheidung, ob man heiratet, geht den Staat nix an.

Der Staat soll Kinderbetreuung unterstützen durch hohe Freibeträge, durch gute, günstige Kitas und durch die beste Bildung in Schulen. Der Staat soll die Pflege von Angehörigen (im weiten Sinne) unterstützen. Der Staat soll Eigentumserwerb fördern. All das geht auch unverheiratet.

Ich bin persönlich auch überhaupt kein Freund des Einverdiener-Modells. Das darf natürlich jedes Paar selbst entscheiden. Mir geht es dabei gar nicht mal um die Volkswirtschaft. Finanzielle Abhängigkeit vom Partner ist ein Machtgefälle und kann unfrei machen.

@waidler Wie wäre es, wenn man erst zu Ende überlegt und danach kommentiert? Bin gern bereit gut durchdachte Argumente pro und contra zu diskutieren.
Das #Ehegattensplitting muss nicht abgeschafft, sondern ersetzt werden! Steuerlich profitieren müssen all die vielen verschiedenen Modelle, in denen Menschen füreinander Verantwortung übernehmen.
Als #FDP sollten wir Lars Klingbeil dafür danken, dass er Christian Linders Vorarbeit zur Reform der privaten Altersvorsorge nicht weggeworfen hat, sondern umsetzt. Das Lindner-Depot kommt!
@facebita Das ist ein Bild und keine Definition. Es gibt viele verschiedene Definitionen von Freiheit und Liberalismus. „Grünliberal“ hab ich noch nie gehört. Daher die ehrliche Nachfrage: Was verstehst du darunter? Bitte nicht nur Beispiele bringen.
@facebita Wie definierst du einen grünliberalen Kurs?? Ich kann mir darunter gar nix vorstellen.

@GiColani Mir ist es gar nicht wichtig, ob ein Gesicht neu oder alt ist. Es geht darum, einer Partei, die sich in einer Abwärtsspirale befindet, wieder neuen Aufwind zu verpassen.

Kategorisch alte Gesichter auszuschließen können wir uns angesichts der schwindenden Mitglieder vielleicht gar nicht leisten. Es sollen einfach mehrere Kandidaten ihre Hüte in den Ring werfen und der BPT entscheidet in einer geheimen Wahl, wessen Angebot das beste ist. Ganz altmodisch.

Dürr war ja per se kein schlechter Politiker, aber hat nicht den notwendigen Schwung verkörpert. Er war ein guter Geschäftsführer der Fraktion. Da war seine Art perfekt.

RE: https://dresden.network/@dominikdresden/116274327306274461

Wer sagte, die Parteispitze höre nicht auf die Basismitglieder, wurde heute Lügen gestraft! #FDP

@GiColani Wenn ich die perfekten Kandidaten aus dem Hut zaubern könnte, würde ich das tun. Leider trage ich seit der Schulzeit keine Hüte mehr.

Ich kenne aber auch nicht jedes Mitglied deutschlandweit; muss ich auch nicht. Ich hoffe mal, dass - ganz im Sinne der Partei des Eigenverantwortung - sich nun ein paar Personen finden werden, die sich berufen fühlen. Dann kann man unter denen eine Auswahl treffen.

Leicht wird das nicht.

Der nächste Bundesparteitag wäre doch ein guter Zeitpunkt, um eine neue Parteispitze zu wählen. #FDP