Reemt Heuke

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6/6 Einordnung: „Technologieoffenheit" klingt gut, verlagert die Dekarbonisierung hier aber auf unsichere Brennstoffpfade und spätere Jahre. Verfassungsrisiko plus Verlass auf knappes Biomethan schaffen Unsicherheit statt Planungssicherheit.
5/6 Worum es inhaltlich geht: Die 65-%-EE-Pflicht für neue Heizungen soll fallen. Neue Gas- & Ölheizungen blieben möglich – mit schrittweise steigendem Anteil CO2-neutraler Brennstoffe (z. B. Biomethan). Auch das fossile Aus ab 2045 soll entfallen.
4/6 Auch Umweltverbände wie die Deutsche Umwelthilfe halten den Entwurf für verfassungsrechtlich höchst zweifelhaft.
3/6 Angefragt hatte das Gutachten der Grünen-Energiepolitiker Michael Kellner. Sein Fazit: Das Gesetz sei verfassungsrechtlich zweifelhaft, Union & SPD drohe eine „Blamage vor dem Bundesverfassungsgericht". Zuerst berichtet hatte der Spiegel.
2/6 Kernkritik: Die Neuregelung der Heizungsemissionen könnte die Reduktionslasten unverhältnismäßig in die Zukunft verschieben. Ob das Bundesverfassungsgericht diese Zweifel teilt, ist laut Gutachten offen – das Risiko ist aber klar benannt.
Neues Heizgesetz (Gebäudemodernisierungsgesetz, GmodG) steht verfassungsrechtlich auf wackligem Fundament: Die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags melden in einem Gutachten verfassungsrechtliche Zweifel an. 🧵

⚽ Let's call the #WorldCup breaks what they really are: these aren't harmless "#HydrationBreaks" — they're #ExtremeHeatBreaks. In Miami on Monday, under an official #HeatWarning. According to World Weather Attribution, #ClimateChange makes heat like this more likely.

https://www.npr.org/2026/06/17/nx-s1-5742525/world-cup-heat-exhaustion-hot-weather-soccer

⚽ Nennen wir die #WM-Pausen beim Namen: Das sind keine harmlosen „#HydrationBreaks", sondern #ExtremHitzePausen. In Miami am Montag bei amtlicher #Hitzewarnung. Solche #Hitze macht der #Klimawandel laut World Weather Attribution wahrscheinlicher. #WM2026 #Erderhitzung

https://www.npr.org/2026/06/17/nx-s1-5742525/world-cup-heat-exhaustion-hot-weather-soccer

Konkret empfiehlt der Beirat u.a.: getrennte Strompreiszonen, mehr Flexibilität via Smart Meter, forcierten Speicherausbau, zügigen (auch grenzüberschreitenden) Netzausbau und weiteren Erneuerbaren-Ausbau. Eine klare Richtung – und ein überfälliges Signal. (7/7)
Da Deutschland sich gegen Kohle und Atom entschieden hat, bleiben v. a. Gaskraftwerke und Batteriespeicher als Flexibilität. Schlüssel für niedrigere Preise: die Stunden, in denen Gaskraftwerke den Strompreis setzen, systematisch reduzieren. (6/7)