Landesmuseum für Vorgeschichte

@MuseumHalle
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Das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) ist Standort der weltberühmten Himmelsscheibe von Nebra und zählt zu den renommiertesten archäologischen Museen Mitteleuropas.
Impressumhttps://www.landesmuseum-vorgeschichte.de/impressum.html
Websitehttps://www.landesmuseum-vorgeschichte.de/
Lagehttps://g.page/museumhalle?share
Im Jahr 1933 wurde diese Münze als Einzelfund in Samswegen (Lkr. Börde) geborgen. Die keltische Goldmünze hat einen Durchmesser von 18 mm. Sie ist beidseitig geprägt. Die Vorderseite zeigt einen doppelten Strahlenkranz mit Dreizack. Die Rückseite ein Pferd mit einem Flechtband unter dem Bauch. Sie gilt als Prägung der keltischen Boier und datieren in die erste Hälfte des 2 Jh. v.Chr. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #kelten
Die Skulptur eines Urmenschen basiert auf verschiedenen Knochenfunden artgleicher Individuen aus der Zeit vor etwa 200.000 Jahren. Dargestellt ist ein Mensch aus der Übergangszeit zum Homo sapiens neanderthalensis. Dieser Vorfahre des Neandertalers trug das Erbe des aus Afrika eingewanderten homo erectus weiter. Zufinden ist die Skulptur im #musemhalle © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte #museum #musemhalle #stoneage

Ein 3D-Modell der Himmelsscheibe von Nebra mit Erklärungen zu den einzelnen Phasen gibt es hier:

https://www.emuseum-himmelswege.de/fileadmin/media/3D/m_himmelswege_himmelsscheibe_de/m_himmelswege.html

© LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták.

Der Spangenhelm aus vergoldeten Kupfer stammt aus dem beraubten Grab von Stößen (BLK). Durch wissenschaftliche Untersuchungen konnte festgestellt werden, dass es sich bei dem Toten und Besitzer des Helmes vermutlich um König Berthachar handelt. Dieser herrschte im Ostteil des Thüringerreiches und starb um das Jahr 520. Der Helm stammt aus oberitalischer Produktion und war wohl ein Geschenk des ostgotischen Königs Theoderich. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte #mittelalter
Aus einer Steinkiste bei Neehausen (Lkr. MSH) wurde im 19. Jh. dieses Gefäß geborgen. Es handelt sich um einen Glockenbecher mit den typischen Verzierungstechniken der Glockenbecherkultur in Form von Kammstempelmustern. Die Besonderheit der mitteldeutschen Glockenbecher ist die Gliederung in einzelne Bildsequenzen, sogenannte Metopen. Sie zeigen umlaufende Linien und waagerechte oder senkrechte Leiterbänder. ©LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták #archäologie #geschichte
Die sieben Schwerter und eine Lanzenspitze fand man 1906 im Bodetal (Lkr. Nordhausen). Der Fund vereint einheimische mit im Süden und Norden populären Schwertformen. Dies sind Anzeichen für ein weit reichendes Kommunikationsnetz am Ende der Bronzezeit. Griffangelschwerter haben ihren Ursprung in Nordeuropa, das Auvernierschwert in Südwestdeutschland. Die Waffen datieren zwischen das 9. und 8. Jh. v. Chr. ©LDA Sachsen-Anhalt #archäologie #geschichte #museumhalle
Das schlangenhaarige Haupt der #Medusa ist auf einem bronzenen Henkelhalter eines römischen Weinmischeimers abgebildet. Es handelt sich um einen Lesefund der 1970 bei Bösenburg (Lkr. MSH) gefunden wurde. Dieses äußerst seltene Objekt datiert in das 1. Jh. n. Chr. und wurde in einer römischen Manufaktur gefertigt. Es belegt die wirtschaftlichen Beziehungen zum römischen Reich in der Region. © LDA Sachsen-Anhalt, J.Lipták #archäologie #geschichte #roman
Die Beilklinge aus Kalbe (Milde) stammt aus dem Altmarkkreis Salzwedel. Es handelt sich um einen neuen Werkzeugtypus der #Mittelsteinzeit. Beile dieser Art werden in verschiedenen Formen hergestellt und unteranderem in Hirschgeweih geschäftet. Das Aufkommen dieser Werkzeuge belegt die intensivere Holznutzung in dieser Zeitperiode. Mehr über das #Mesolithikum gibt es in der neuen Sonderausstellung „Die Schamanin“ im #museumhalle zu sehen. © LDA Sachsen-Anhalt, J. Lipták. #archäologie #geschichte
Anfang letzten Jahres startete am LDA Sachsen-Anhalt ein Kooperationsprojekt mit der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zur Erfassung und Erforschung von Kunstwerken im öffentlichen Raum in Dessau aus dem Zeitraum 1949 und 1990. Eines dieser Werke findet sich in der Kavalierstraße 3, wo in den Jahren 1953 und 1954 ein viergeschossiger Wohnblock in Ziegelputzweise entstand, dessen Architektur klassizistische Gestaltungselemente aufweist. © LDA Sachsen-Anhalt, A. Kirsch. #denkmal #dessau #geschichte
Die Balustrade am Dachabschluss des Wohngebäudes am Friedensplatz 21 bekrönen vier Sandsteinfiguren. Über die Jahrzehnte hinweg war deren Urheberschaft in Vergessenheit geraten. Heute lassen sie sich eindeutig den Künstlern Martin Hadelich (Lautenspieler), Robert Propf (Frau mit Buch), Karl Kothe (Mutter mit Kind) sowie Heinz Beberniß (Bergarbeiter) zuweisen. © LDA Sachsen-Anhalt, C.Liepach #denkmal #geschichte #dessau #statue