@FEShistory

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Hier trötet das Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Impressumhttps://www.fes.de/impressum/

#AfS: Der Londoner Ideenhistoriker Georgios Varouxakis wagt sich nicht an eine Geschichte des Westens sondern davon, was historisch als "Westen" verstanden wurde. Sina Steglich sieht im Konzept eine Chance für mehr Reflexion und letztlich auch Selbstkritik:

https://library.fes.de/pdf-files/afs/82130.pdf

Anton Aschauer blieb Sozialdemokrat und saß von 1948 bis 1966 für die SPD im Münchner Stadtrat, bis er sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Politik zurückzog. #AndiesemTag 1976, heute vor 50 Jahren, starb er in seiner Heimatstadt im Alter von 79 Jahren. 4/4
Trotz vieler Misshandlungen, die ihn sein Leben lang körperlich einschränken sollten, verriet Aschauer nie seine Mitwiderständler. Nach dem Krieg gehörte er zu den Mitbegründern der „Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes“ (VVN) und arbeitete an der Entschädigung von NS- und Kriegsopfern. 3/
Die Gruppe verfasste zwei antifaschistische Flugblätter, die unter Lebensgefahr in München verbreitet wurden. Schon im August 1934 wurde Aschauer verhaftet und nach zwei Jahren Untersuchungshaft wegen Vorbereitung des Hochverrats verurteilt. Im Anschluss kam er ins KZ Dachau in „Schutzhaft“. 2/
Anton Aschauer war Kommunist, bevor er 1922 der SPD in München beitrat. Der gelernte Fräser arbeitet im Sanitärbetrieb seines Bruders und baute kurz nach der NS-Machtübernahme seinen Widerstandszirkel auf: Früh hatte er verstanden, dass die Verfolgung eine spätere Koordination erschweren würde. 1/
Zu dem reichhaltigen Fundus gehört unter anderem auch das „Organ des Gewerkvereins der Porzellan-, Glas- und verwandten Arbeiter“, das seit den 1870er Jahren unter seinem sehr naheliegenden Namen erscheint:
Heute vor 125 Jahren, #andiesemTag 1901, erscheint die erste Ausgabe der „Mitteilungen des Gesamtverbandes der christlichen Gewerkschaften“. Ausgerechnet diese Zeitung haben wir nicht online, dafür aber eine große Fülle anderer Gewerkschaftsmedien: https://library.fes.de/gewerkschaftszeitschrift/hintergrund.php 1/
Gewerkschaftspresse in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung ist heute eine der weltweit grössten wissenschaftlichen Spezialbibliotheken mit den Sammelschwerpunkten deutsche und internationale Arbeiterbewegung, deutsche und internationale Sozial- und Zeitgeschichte, Veröffentlichungen von Parteien und Gewerkschaften in Deutschland und ausgewählten Ländern.

Auch das Buch "Frauen in Bewegung. Politische Räume von Migrantinnen aus der Türkei in West-Berlin 1961–1989" gibt es vom Wallstein-Verlag hier im #OpenAccess zu lesen:

https://doi.org/10.46500/83535916

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#AfS: Den Blick für transnationales migrantisches Engagement zu weiten ist das Anliegen von Elisabeth Kimmerle, und für Rezensentin Thaisa Cäsar legt sie dafür eine "überzeugende, quellengesättigte und methodisch innovative Studie" vor:

https://library.fes.de/pdf-files/afs/82131.pdf

Ernest Bevin brach mit neun Jahren die Schule ab um zu arbeiten. Ein untrügliches Gespür für Gerechtigkeit und Rhetorik brachte ihn über Gewerkschaftsämter ins Amt des Außen- und Arbeitsministers des Vereinigten Königreichs. #AndiesemTag 1951, heute vor 75 Jahren, starb er: https://www.bbc.co.uk/history/historic_figures/bevin_ernest.shtml
BBC - History - Ernest Bevin

Read a biography of Ernest Bevin the post-war Labour foreign secretary who helped create the modern world we know today.